Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 28, davon 27 (96,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (32,14%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.3. 2004 um 19:32:26 Uhr schrieb
facettenreich über Scharia
Der neuste Text am 29.1. 2019 um 22:58:54 Uhr schrieb
Exilperserin über Scharia
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 12)

am 7.4. 2018 um 11:03:07 Uhr schrieb
Christine über Scharia

am 25.9. 2015 um 16:44:33 Uhr schrieb
Anfangen bei Bolle über Scharia

am 5.5. 2009 um 22:37:40 Uhr schrieb
tootsie über Scharia

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Scharia«

Universität Göttingen gwdg.de schrieb am 24.3. 2004 um 20:23:26 Uhr zu

Scharia

Bewertung: 3 Punkt(e)

BassamTibi, selber Muslim und seit vielen Jahren in Deutschland lebender Professor der Politikwissenschaft, plädiert für eine offensive Verteidigung des demokratischen Prinzips gegen die fundamentalistische Bedrohung: »Unter dem Deckmantel der multikulturellen Toleranz würde die Scharia in Europa zugelassen, die die Intoleranz durch straffreie Tötung des Apostaten predigt. Aber wer nach meinem Leben trachtet, dem kann ich keine Freiheit gewähren«.

BassamTibi plädiert dafür, Brücken zwischen den Zivilisationen zu errichten, warnt aber davor, dies unter Aufgabe der demokratischen Prinzipien und der Menschenrechte zu tun.

Exilperserin schrieb am 29.1. 2019 um 22:58:54 Uhr zu

Scharia

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Scharia ist grundgesetzwidrig, demokratiefeindlich, in höchstem Maße frauenfeindlich und menschenverachtend, und treibt unter dem Deckmäntelchen einer religiösen Rechtsnorm mittlerweile weltweit ihr Unwesen!
Wer z. B. die Lebenswirklichkeit im Iran kennt, kann ein Lied davon singen - aber Vorsicht, nicht zu laut, die brutalen Häscher des Vevak lauern überall! Die Mullahs sind allesamt theokratische Despoten und schikanieren die iranische Jugend mit Hilfe der verhassten Religionspolizei Ershad; ich selbst habe erlebt, wie brutal sie vor allem gegen junge Mädchen vorgehen, selbst wenn auch nur ein paar Haarsträhnchen unter ihrem Kopftuch hervorschauen!
Als Apostatin droht mir im Iran der Tod, zumal ich auch noch mit einem christl. orientierten Mann zusammenlebe, und ich schätze hier in Deutschland die Freiheit und das Grundgesetz! Ich bin sehr froh, hier leben und arbeiten zu dürfen und würde mir die gleichen Rechte für meine Landsleute im Iran auch wünschen!

facettenreich schrieb am 24.3. 2004 um 19:32:26 Uhr zu

Scharia

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es spielt weder bei Lessing noch heute eine Rolle, dass der reale Machthaber Saladin als Erneuerer der Scharia auftrat. Die Biografen des Sultans bestätigen, dass er die Machtbedingungen Allahs perfekt erfüllte, und dies nicht nur mit dem Djihad nach außen, mit den Massenmorden an christlichen Kreuzrittern.

»Er tötete«, wie es sein Sekretär formulierte, »um dem Islam Leben zu geben« - bestätigt von der Damaszener Grabinschrift, der zufolge er »Jerusalem vom Schmutz der Ungläubigen befreite«. Vor allem jedoch wirkte Saladin mit dem Djihad nach innen als Vorbild-Herrscher, der die Dominanz des Allah-Gesetzes sicherstellte. Er gilt als Ikone des Islam, weil er den unislamischen Geist, etwa in Gestalt des philosophischen Mystikgenies Suhrawardi, 1191 durch Hinrichtung beseitigen ließ.

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