Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 9, davon 9 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 6 positiv bewertete (66,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.11. 2001 um 20:21:40 Uhr schrieb
Veela über Tractatus
Der neuste Text am 28.6. 2026 um 16:15:46 Uhr schrieb
ungerichteter Graf über Tractatus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 3)

am 31.3. 2026 um 13:27:44 Uhr schrieb
Pasolini über Tractatus

am 9.9. 2024 um 19:59:50 Uhr schrieb
hingerichteter Graf über Tractatus

am 12.3. 2008 um 09:06:45 Uhr schrieb
Bhawani über Tractatus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Tractatus«

Veela schrieb am 23.11. 2001 um 20:21:40 Uhr zu

Tractatus

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der Clou von Wittgensteins Tractatus ist nicht, daß die Sprache Wirklichkeit abbildet und das Sprechen über alles Mystische unsinnig ist. Der Clou ist, daß es das Mystische gibt: Es zeigt sich. Man kann nur nicht darüber sprechen, man muß es einfach hinnehmen, ist nicht in der Lage, etwas zu ändern. Worüber man nicht reden kann, darüber muß man schweigen.

Boogaloo schrieb am 2.12. 2001 um 00:18:15 Uhr zu

Tractatus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Später, gegen Ende seines Lebens hat Wittgenstein aber doch versucht, über das zu reden, worüber man eigentlich schweigen sollte (»Über Gewißheit«).

elfboi schrieb am 30.4. 2002 um 01:11:59 Uhr zu

Tractatus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt, sagt Wittgenstein - aber das gilt nur, solange sich mein Denken innerhalb der Sprache bewegt. Wenn ich den Punkt erreiche, wo sich mein Denken nicht mehr in Form von Sprache ausdrückt, kann ich auch die Grenzen dieser Welt sprengen, wobei Zustände entstehen, welche sich nur noch als mystisch bezeichnen lassen, und Gedankenformen lassen sich nur noch in Bildern und Metaphern ausdrücken, die jedoch niemand wirklich verstehen kann, der nicht selbst schon einmal an diesem Punkt gewesen ist.
Wer die Erfahrung noch nicht gemacht hat, kann durch derlei Metaphern leicht verwirrt werden, was vielleicht der Grund ist, warum man laut Wittgenstein darüber schweigen muß, worüber man nicht reden kann. Das Unfaßbare in Worte kleiden zu wollen, sperrt das Formlose wieder in eine Form ein und führt erneut ins Gefängnis der Sprache mit ihren starren Denkstrukturen.

Höflich schrieb am 11.8. 2003 um 22:40:48 Uhr zu

Tractatus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Oha! Folgendes fand ich, in Form von Schreibmaschinenbedruckten Din-A 5(!!!) Seiten, auf dem Dachboden meines Großonkels in Hamburg-Hamm:

(Ausschnitt)

"1.0

Wenn einer eine Reise tut, dann begibt er sich in Gefahr

1.1

Die Gefahren der Reise sind Tatsachen

1.1.1

Die Tatsachen, Taschendiebstahl, Mord, Autodiebstahl, machen zusammen die Welt aus.

1.1.1.2. Tatsachen und Anlässe sind der Anlass zum Umkommen

1.1.2

Tatsachen sind immer notwendig Gefahr

1.1.2.1.

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."

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