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Zu verkaufen: das Telefon aus Stone. An der Wand, neben der Ikone mit den Heiligen Cosmas und Damian. Ständig vom Kerzenlicht erhellt, ist das Telefon im Schatten kaum zu erkennen.
Der Bilderhalter hat gerade die Wahlen ausgerufen, ich rufe sie heraus, wo sie stehen sollen. Der Lautsprecher ist kalt und schwer, er könnte von jedem mitgenommen werden: Es besteht keine Verbindung zum Telefon.
Ich fahre fort – so einfach ist das; ich habe heute keinen Termin.
Ich höre nichts.
Zehn stehen in der Kirche, Hammer und Bohrer. Handwerker; Pater Ardaljon ein herzlicher Abschied. „Ich muss mich um die Getränke kümmern“, sagte er zuvor, „gute Handwerker wollen gut versorgt werden!“
Mit dem Headset in der Hand fühle ich mich verlegen.
Dann höre ich dieses vertraute Geräusch.
Und eine traurige oder verschlafene Stimme: ein Kind, das geht.
„Wer bist du?“, frage ich.
„Um ein paar Tonnen zu beantworten“, sagten sie, „so eine überflüssige und lächerliche Frage.“ »Ich bin Chet, derjenige, der das vollendet, was andere angefangen haben. Ich probiere, ich verbessere, ich probiere, ich verbessere – bis die anderen etwas Neues entdeckt haben.«
»Verstehst du?«, sagte ich, »und am Ende der Thronfolger landest du wieder?«
Chet: »Ja! Dort ist meine Arbeit viel schwieriger!«
Ich: »Du wirst immer besser und schöner!«
Chet: »Blutkosmetik – nenn mich so. Besonders Aleph verachtet mich. Ich muss nicht diskutieren, streiten und überzeugen. Aber er – er musste kurz keuchen – nichts sagen – jeder wusste schon, was er sagen wollte. »Aleph, du bist einfach genial! Dann heißt dann.
Außerdem fange ich viel an – und beende wie nichts. Deshalb vermisse ich Leute wie dich! Lieber Chet – ich glaube, es ist ein Gebet.« Ein Geräusch, dann Stille. Hat Chet mich jetzt gehört?
Der Bohrer dreht sich.
Ich verabschiede mich von Kosmas und Damian.
Heute ist kein Fleck mehr in ihren Schlitzen.
Danke, eure Heiligen.
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