ohne
Bewertung: 5 Punkt(e)Manchmal ist man »ohne« mehr / besser dran als »mit«. Denn wenn man verzichtet, gewinnt man, weil man sich befreit von dem Zwang etwas zu tun!
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 201, davon 196 (97,51%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 58 positiv bewertete (28,86%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,129 Punkte, 93 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 4.11. 1999 um 20:06:36 Uhr schrieb Andre über ohne |
| Der neuste Text | am 24.7. 2025 um 21:51:36 Uhr schrieb freundzufreund über ohne |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 93) |
am 5.5. 2009 um 12:01:48 Uhr schrieb
am 25.7. 2008 um 15:36:31 Uhr schrieb
am 11.2. 2007 um 01:04:09 Uhr schrieb |
Manchmal ist man »ohne« mehr / besser dran als »mit«. Denn wenn man verzichtet, gewinnt man, weil man sich befreit von dem Zwang etwas zu tun!
ohne alles
ohne dünkel
ohne angst
ohne zittern
ohne gnade
ohne ende
ohne mit
ohne was
ohne löffel
ohne alkohol
ohne bad
ohne geld
ohne mich
ohne dich
ohne alle dummen gedanken
ohne trauer
ohne beigeschmack
ohne nachgeschmack
ohne sicherheit
ohne hand und fuss
ohne gabi
ohne silke
ohne edith
ohne petra
ohne mir zuzugestehen, dass...
oder
ohne alle vorwürfe
und ohne mit der wimper zu zucken
ohne eine spur von zögern
ohne eine nachricht
ohne alle scheu
ohne selbstmitleid
ohne eigendünkel
ohne albernheit
ohne netz
ohne boden
ohne mich wiederholen zu wollen:
O H N E
Gezeichnete Witze, unter denen »ohne Worte« steht, sind ungefähr genau so lustig wie geschriebene Witze, unter die man »Witz« schreiben müsste.
ohne ist nicht mit. Es bedeutet aber: Geht man ohne Sorgen durchs Leben, wollen viele mit.
>»Eis mit ohne Sahne«
...kommt mir doch verdächtig bekannt vor.
Die Erklärung für dieses sprachliche Phänomen bei Kindern liefert uns die Kybernetik: Es ist wesentlich komplizierter, ein neuronales Netz zu bauen, welches das Ausschließungsprinzip (XOR, Exklusiv-Oder) beherrscht: 11=1, 00=1 01=0 10=0,
als eines, das entweder »nur« AND und OR verarbeiten kann, denn man kommt bei XOR nicht ohne NOT (0=1, 1=0) in der Verarbeitungsschicht aus. (Der Unterschied ist etwa so groß wie zwischen einem einstöckigen Haus und einem zweistöckigen, klingt trivial, ist es aber eben nicht)
Für das Kind gibt es am Anfang nur UND (ich will dieses Spielzeug und das andere auch, sonst Du Du!), ODER kommt etwas später, wenn dem Kind ein Spielzeug genügt, aber die alternative Logik braucht das Verständnis, dass »heute kein Bilderbuch« »einen Trikfilm sehen« bedeuten kann.
Deshalb dauert es noch eine gewisse Zeit, bis das Kind entwicklungsbedingt in der Lage ist, das Überflüssigwerden von »mit« durch den Gebrauch von »ohne« zu begreifen.
die Welt entsteht auch und vor allem durch die Gedanken die man von ihr hat, denkt euch die Welt also nicht zu schlecht, wenn ihr eine bessere Welt haben wollt.
Ohne »ohne« geht die welt unter.
Weil dass ein Reproduktives Paradoxon ist.
es verbreitet sich immer weiter.
Wenn nicht nicht ist, dann ist nichts nichts.
also gibt es nicht nicht mehr.
das würde bedeuten, dass es alles gibt.
Also würde es wieder auch das nichts geben.
was aber bedeutet, dass es nichts gibt.
und wenn es nichts gibt, bin ich traurig.
weil dann die sprache verschwindet.
aber ich kann dann nicht traurig sein,
weil es dann keine traurigkeit mehr gibt.
Ich hab keine lust mehr.
aufwiederhören
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