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Ah naja, man wägt und wägt, aber München. Naja najaaa. Ehrlich gesagt: ich habe eine fürchterliche Gelehrtenfresse, und jetzt dazu wo ich noch chronisch versehrt bin und alkoholabhhängig, bleibt mir eigentlich fast gar nichts mehr anderes übrig als so hier meinen shot zu taken an die ganze Uni-Sache, da ist es wurscht, ob man schluffimäßig im Stuhl hängt oder nicht, da kann man machen was man will, wenn man nur schlau ist, und genug Zeit hat um dümmlich sich alles anzusehen, das ist schon okay, das wär schon okay. Und München, naja, die Promotionsordnung, na, weil ich halt französisch auf dem Gymmi genommen hab, hab ich kein echtes Latinum, nur Kenntnisse, und wenn ich jetzt den dritten Kurs da mache, aus Erfahrung in Erlangen weiß ich ja, daß so die Lateinbuben da in Bayern ziemliche Sadisten sind, und die Vorgabe scheint zu sein daß man 60 Prozent der Leute aussiebt, aus irgendsoeinem Standesdünkel heraus wahrscheinlich, weiß ich nicht, Gefahr ist halt daß es nicht klappt, und die Bibliothek im Fachbereich soll in München zwar die größte sein, aber ich hab mir das Vorlesungsverzeichnis nochmal angesehen, und ehrlich, so toll ist das nicht, da gibts halt viel Zeitgeschichte, klar wegen dem IfZ, aber Zeitgeschichte ist oft doof, weil man gar nicht weiß wo man bei den qüälenden Quellen anfangen soll, und dann kommt man vom hundertsten ins tausendste, weil seit 1815 alles zig5tausendmal verfielfältigt worden ist, und naja...
Und mal ehrlich, this might come as a shock, aber ich glaube nicht, daß ich in diesem Leben die Baierische Aussprache noch wirklich erlernen werde, habe mir immer viel Mühe gegeben, aber es ist schon nicht einfach. Gehen wir halt einfach zurück nach Hamburg, und promovieren über ein Nazithema...
Ja, das ist besser glaube ich...Ja, gute Idee!
Sers!
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