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Der erste Text am 30.10. 2001 um 00:32:07 Uhr schrieb
Grobianismusliga, ehemals Höflichkeitsliga über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga
Der neuste Text am 20.4. 2015 um 09:23:29 Uhr schrieb
Christine über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga
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am 13.7. 2004 um 20:17:39 Uhr schrieb
Höflich über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

am 12.12. 2004 um 23:52:02 Uhr schrieb
Höflich über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

am 27.6. 2004 um 07:25:55 Uhr schrieb
Höflich über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

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Assoziationen zu »DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga«

Höflichkeitsliga schrieb am 8.1. 2004 um 23:34:25 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 9 Punkt(e)

Heute wieder blödes Mißgeschick:
Im Treppenhaus, schon den Triumph wähnend, als mir Schritte entgegenkommen, es sind sicher die Studenten, denn das ganze Haus ist voll von Studenten, was würde ich darum geben, in einem Haus voll mit stolzen Osmanen zu wohnen, »alda, Arslan!«, aber nix, nur Studentenbeutel aus wasweißich, vermutlich Niedersachsen, die mich, den Freundlichsten aller Menschen, der ich gerne die Freundlichkeit bis zum Ätzenden treibe, und mir manches darauf auch einbilde, kurzum, ich wurde von den entgegenkommenden Studenten auf der Treppe trotz freundlichsten Zuvorkommens bis dato nie gegrüßt, heute also, Schritte von oben beim hinaufgehen, ich denke mir, »Aaah! Die Studenten!«, reibe die Hände und setze eine besonders teilnahmslose Miene auf, und tatsachlich, drei, vier Studenten und Studentinnen kommen im Abstand je eines dreiviertelten Treppenabsatzes vorbei (Die Studenten sind, so scheint es, heute wohl in Ausgehlaune!), und ALLE sagen »Hallo«, ICH jedoch, was für ein GROßER Moment, einfach vorbei, Blick nach vorn, Mundwinkel in der strengen Horizontalen, und als die letzte Studentin, die allerletzte Studentin, an mir vorüber ist, und ich schon meine Wohnungstür aufsperre: passiert das schreckliche, was meinen ganzen schönen Triumph (den ich eigentlich schon mit vielen goldenen Wagen auf der Straße des 17. Juni abhalten wollte!) zerstören, zernichten sollte: durch einen Ungeschickten, äußerst ungeschickten Handgriff beim Schließen der sehr, bei der allzu leichtgängigen Tür, bei einem törichten Handgriff, etwas, nur etwas zu schwungvoll in der Art, fällt diese mit Getöse, laut krachend, knallend, ins Schloss!!! Ich erstarre! »Nein, nie! Ausgerechnet DU! Tür! Et tu porte? War ich nicht wie ein Vater für dich?«. Der ganze Eindruck ist hin. Die Studenten müssen meinen ich hätte einen schlechten Tag gehabt, oder wäre insgesamt ein unzurechnungsfähiger Choleriker. So spielt das Leben.

Höflichkeitsliga schrieb am 28.11. 2001 um 01:02:37 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 8 Punkt(e)

Liebes Tagebuch,

Soso, der Dings hat also die Dings gefickt, ehrlich gesagt, egal ist es mir ja, schließlich kenn ich die Dings ja gar nicht, aber den Dings kenn ich, und einfach so, in diesem Zimmer, während all die anderen Besoffenen da rumhängen, und ich selbst total am Arsch auf dem Sofa derilierend, na ich weiß nicht, also einfach so hingehen, also ich meine daß ist doch keine gute Welt wo die Mädchen sich nach fünf Minuten Gespräch sich einfach den Schwanz reinschieben lassen, ehrlich gesagt, ich finde das zutiefst spießbürgerlich, wie überhaupt der ganz Sexscheiß schon immer die Aura von Kaffeeklatsch und Tod innehate, aber daß würden diese ganzen Narren natürlich abstreiten, ach, die Eltern von dem Dings, der wohnt ja noch zuhause, äh, naja, die denken bestimmt auch die sind flippig, weil die Freundin von dem jenem Dings (ein anderer Dings als der der die anderee gefickt hat) hat ja mal erzählt daß die Mutter von dem Dings, der wie gesagt nicht der Dings ist der die andere da auf der Party (haha) gefickt hat, ihr selbst von diesen Sexspielzeugliebeskugeln erzählt hat, die sie da im Schrank hat, und, hoho, sich dadurch auf der sicheren Seite wähnt. Ich habe ja mal, in dieser bescheuerten Kneipe, gesagt, die Eltern von dem Dings, also die mit dem Sexzeug, das wären Spießer, absolute. Da wurde mir aBER AUFS SCHÄRFSTE WIDERSPROCHEN; SCHLIEßLICH GEHEN DIE BEIDEN IN AKTUELLE Kinofilme, und sind auch sonst ganz locker drauf, ne!
Au weh!

Grobianismusliga schrieb am 13.11. 2001 um 02:54:09 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Liebes Tagebuch,

Also, das verhält sich jetzt folgendermaßen: Ich selbst, die Grobianismusliga, also ich habe bis jetzt, in meinen zweiundzwanzig Jahren, noch nicht darin reussiert mir eine zutreffende Vorstellung über den Begriff des Hyperventilierens zurechtzulegen, also über das Hyperventilieren, das sich augenscheinlich allzu kompliziert gestaltet, wenigestens zu kompliziert daß ich mir einen Reim darauf machen könnte. Gut. Nun. Also, ja ja, die Symptome, wir wissen, der Hyperventilierende, nun, er atmet wie hysterisch (die Hysterie ist ja im Übrigen ein anderer höchst interessanter pathologischer Befund, doch dazu an anderer Stelle mehr), gleichsam gedrungen hektisch, und gerade deshalb scheint es irgendwie zuzugehen, daß der Hyperventilierende keine Luft mehr bekommt, was ihn in diese und jene Bedrängnisse zu bringen vermag. Gut, werden sie sagen, sollte das nicht ausreichen? Nun vielleicht, allein, natürlich interessiert mich das Detail, auch könnte, über dies hinaus, ich natürlich nicht sicher sagen, ob der eben von mir geschilderte Sachverhalt auch wirklich so zutrifft, und es ist wohl so daß ich diesem Detail just nicht so recht auf die Schliche kommen mag. Sicher, von Schaden wird das nicht sein, bin ich doch kein Arzt oder sonst wie vom Fach, doch Ehrgeiz wiegt wie immer schwer. Also, der Begriff, er sollte uns doch einiges Aussagen über die Natur der Sache, schließlich wird man wohl sagen können, daß derjenige der damals diesen oder jenen Begriff für dieses oder jenes Symptom gewählt hat, bei dieser Benennung eben es darauf angelegt hatte, ein Wort einzuführen was, wie es in der Medizin so häufig der Fall ist, mit dem Bezeichneten in einem Verhältnis einer auf bloßem Hören hin nachvollziehbaren Repräsentation des Ereignisses steht. So. Nun haben wir da also das Wort »Hyper-ventilieren«. Gut, das »Ventilieren«. Wie gesagt, ich bin weit entfernt von jedem medizinischen Sachverstand, aber die wohl nicht zu leugnende Affinität der Medizin zur Mechanik läßt mich zu dem Schluß kommen, daß mit »Ventilieren« wohl schlicht »atmen« gemeint sein könnte. Haben die Atemwege nicht auch irgendwas Ventilhaftes an sich? Stellen wir dies einmal, auf die Gefahr eines Irrtums hin, nicht in Abrede. Gut. Aber »Hyper«? Was Nun? »Hyper«, ja das ist wohl griechisch. Aber was, und bitte, sehen sie mir das nach, ich bin kein Humanist, heißt das denn? Heisst das Über oder Unter. Hypo und Hyper? Ich habe es schon immer verwechselt. Ach...
Sie sehen, es hat keinen Sinn, wissen sie, der Gegenstand hat sich mir, für den Fall das sie sich wundern, vor einigen Tagen aufgedrängt, als ich spät nachts, wie ich annahm, hyperventilierend, in meiner kleinen Kammer saß, und mich ganz und gar unwohl fühlte. Jetzt lese ich allerdings, daß der große Gasheizkörper, und das stand in der Betriebsanleitung, ungelüfteten Räumen in geradezu gefährlichem Ausmaß Sauerstoff entzieht, und denke hierin die Ursache für mein kleines Malheur entdeckt zu haben, ist doch das Lüften im Winter bei widrigen Außentemperatur eine Pflicht der ich nur äußerst ungern, und somit selten, nachkomme. Ach, bestimmt langweile ich sie...
Nebenher kann ich erwähnen, daß ich mich wieder sehr auf meinen nächsten Umzug freue, ich habe jetzt wirklich genug Zeit in der unfreundlichen Stadt Nürnberg zugebracht.

Auf bald,

Ihre Grobianismusliga

Höflich oida schrieb am 19.6. 2003 um 21:40:51 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir sind eigentlich nur wieder hier weil wir betrunken sind. Was gab es nun also bemerkenswertes in den letzten Tagen? Nun, das trifft sich gut. gar nichts gab es, einen Scheiss. Und warum? Weil wir kein Geld nicht haben, weil wir zuvor zuviel für das Disse und das Bier ausgegeben ham, weil ja nämlich mit der Euroumstellung alles teurer geworden sein mag. So. Keine Klamotten können wir uns kaufen, kein nichts, nur Grundnahrungsmittel und Bier und Eintritt und manchmal Zigaretten. Oh weh! Wenn es Winter wird, dann kommt hoffentlich das neue SuperFurryAnimals Album auf den Markt, soviel Teenager bin ich immerhin noch, daß ich Alben von Popgruppen, obacht, hier bricht der Gaymnasialmittelstüfler durch, »antizipiere«! Sowieso! Oh, ich hasse diese Stadt! Nur Bodybuilende Bauarbeiter und Partypeople aus Tübingen und Frankfurt. »Aber ist es nicht überall anders genauso schlimm?«. Oh, das ist es ja, nun, außer im schönen Wandsbek, oh, Wandsbek, welch Wunderort, gern denke ich an meine Wohnung in der Seumestraße 3 zurück, wo gegenüber das Bierparadies war, mit den 200 verschiedenen Sorten Bier, und die freundliche Sandwhichfrau, bei der ich in meiner Jugend immer das Baguette holt! Allein, was sollte es mir nützen! Keine zeit für zärtlichkeit, Karriere will gemacht werden, denn all der Immobilienbesitz meiner Mutter ist itzt schon an meine zahlreichen älteren Schwestern im voraus vererbt worden, und der fadenscheinige Grund hierfür lautet daß mir das Studium finanziert wird! Ein Hohn! Ich, der Bürger unter den Bürgern, soll ohne bürgerlichen Besitzstand mir den Weg in die süße Matrimonia suchen? Ein Hohn! Was soll ich denn sagen, wenn die feingliedrigen Senatorentöchter mich fragen was ich dereinst erben werde? Luft und Liebe???! So geht es nicht Mutter, so nicht! Schande bringst du über die Familie, was wenn alle Stricke reißen, eines Taxifahrers Unterhalt müßte ich mir suchen, und das färbt wohl ab, auf den Namen der Familie!
Was will ich mit mehr Geld zur Zeit, das ist mir einerlei! Ich will unermeßlichen Reichtum, der mir zusteht, von Geburt wegen! ich will das höchste Amt im Staat, ja, auf der Welt!

Höflichkeitsliga schrieb am 21.4. 2004 um 20:28:16 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 3 Punkt(e)

Nervös, immer nervös, wenn mich jemand von hinten antippt, spring ich einen Meter in die Luft, Herzrasen furchtbar, den Tinnitus im Nacken, und der wartet auf die Gelegenheit, wenn wo die Aufmerksamkeitslenkung versagt, auch immer verkatert, immer trinken, trinken trinken trinken, im Kampf gegen die wehleidigkeit, und die böse böse böse Verzweiflung. Bös bös bös. Sehr oft Angina Pectoris in letzter Zeit, muß gar nicht von der Köhlbrandbrücke springen also, erledigt sich von selbst, herzkaschperl unlimited, ABER JETZT wird alles wieder gut, kurz vor dem Aufgeben war ich, nach Hause fahren wollte ich und das Semester abbrechen, aber nie du, die ganzen Hausarbeiten die ich in den Ferien nicht schreiben konnte, bitten und betteln werde ich, daß die Proffessoren die Frist verlängern, bitten und betteln, heute wird die erste fertig geschrieben, dann die nächste und so immerfort, und bevor der Schulgong zu den Ferien ertönt, werde ich auch noch alle Arbeiten des laufenden Semesters fertig haben, mein lieber ErdbeerKali! Ich bin voll am randi Rand. Mir geht es gut! Ächz! Oh je, noch duschen heut abend!

Grobianismusliga, ehemals Höflichkeitsliga schrieb am 30.10. 2001 um 22:50:25 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 7 Punkt(e)

Liebes Tagebuch...

Heute habe ich zu Mittag zwei Schälchen voll mit Pommes Frites und eine große Dampfnudel mit Vanillesauce gegessen. Ein Wasser hab ich auch noch dazu getrunken. Während ich die Dampfnudel aß, wurde mir eines klar: Die Menschen sind kalt. Meine Dampfnudel war zum Glück noch warm, aber auch nicht sehr. Morgen hab ich frei. Es ist viel zu warm zur Zeit. Ich verachte den milden Winter. Er bewirkt moralische Verkrüppelung. Ich weiß, noch ist nicht Winter. Aber bald. Ich dreh die Heizung jetzt besser an, bevor ich ins Bett gehe.

Bis Morgen,

Deine Grobianismusliga

Höflichkeitsliga schrieb am 6.9. 2002 um 20:30:07 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 5 Punkt(e)

12 Auf. Keine Lust auf Bibliothek. Monatskarte außerdem abgelaufen. Über Caesar und die Bürgerkriege gelesen. Internet. 2 Stunden. Sinnlos. Einkaufen. Zahnpasta und Zigaretten. Wieder über Caesar, Triumvirat, Pompeius. Langweilig und Interessant. Konsul Metullus Celer, der Schwager des Cato gegen Pompeius. Cato gegen Pompeius. Generationswechsel im Senat. Stundenlang. Nochmal einkaufen. Bier. Bekannte im Urlaub. Nochmal Computer. Jetzt hier. Hallo!

Klumpi schrieb am 17.4. 2004 um 19:06:07 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 3 Punkt(e)

Weißt schon, irgendwann die Tage, wenn des so weitergeht, ned rausgehen können, weil einem des Ohr heavy bombt, und shit, dann lose ich irgendwann mein Temper, und shit, und wenns soweit iiiis, oida, dann wird irgendsoein Wichsa geofft, des hab ich mir schon früher ausgedacht, wenn ois nur noch bergabgeht, dann wird irgendsoein Nazi geclapt, weißt, wenn ois zerzweifelt ist, und die Perspektive Zilch, dann nehm ich so Kaschber mit, die wo meinen sie können ihr ganzes Leben auf Hass aufbauen oida, aber des geht ned, weil des kommt around. Also oida, wenn DU, Träger von so Schuhen mit dem »N« drauf, träger von Wischiwaschijeans und »Lee Perry Jacke« (Höhöhö!) an so eim crazy-ass jew vorbeikommst, der wo wie ausschaugt wie ein Nike-Werbeschild, der wo finster und heavy duty schaut oida, der wo gega BVG-MusicalWerbeSchilder kickt ohne daß die kaputtgehen, weil des Scheißplexiglas is, der wo voll bright is oida, der wo dich anschaut oida, weil er meint daß ihr Pussys drauf reagiert, aber ihr tuts ned, der wo nix Gaspistole dabeihat, aber trotzdem on fire is oida, der mehr Gewichte pumpt als ihr, der detached ausschaugt, dann is der Shit on, dann wird an euch die Vernichtungsweihe vollzogen, mir doch Fotze, ob ihr arm seid, nie was hadded, dumm seid, des wird heavy, weißt schon, könnts ihr soviel Anabolika schlucken wie ihr wollt, habts ihr euch vorbereitet dog? Ich mußte, bitch, mich vorbereiten, ich schick euch heim nach Walhalla, Breiti breit, trotzdem Reaktionszeit unter Null, Foootze, ich bin soweit oida, bitch, irgendjemand stirbt in nächster Zeit oida, und ich bin des ned. Dooooog!

Höflich oida schrieb am 20.6. 2003 um 04:25:46 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 5 Punkt(e)

Oh wei oh wei. oh wei oh wei oh wei oh wei.
Wir sind so in der Hölle, das kann niemand glauben! Da würde niemand, und ich meine es, niemand mit uns tauschen wollen, also sagen wir mal so, von allen Leuten die nicht krank oder allerabstoßendst häßlich sind, oder ein ärmliches Dasein auf einer Drittweltmegalopolismüllkippe fristen, bin ich der elendeste, der allerelendeste, ärmlichste, niederste, zerschundenste, staubgeworfenste den man sich vorstellen kann in der westlichen Welt. Welch ein »predicament«!

Höflichkeitsliga schrieb am 6.6. 2002 um 14:52:52 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ja huah, gerade wieder voll lustig, Spaß am Donnerstag, alda, höh höh, ey ich so am U-Bahn-Zeitschriftenkiosk, nehm mir so voll die Frankfurter Allgemeine Zeitung, und sach noch zu der Verkäuferin so: »Ham sie die Konkret, aldaUnd sie so »geh ma kuckn« und kuckt nach und tut so suchen bei den Kulturjournalen, und ich denk mir noch, »ja kloar ey, da steeht die alder, richtig, voll«, und freu mich schon voll geil, áber dann kommt die Verkäuferin mit so Zeitschrift nach vorne und will die mir hinlegen, und ich kanns kaum fassen weil ich schon das titelblatt seh, und die Leute hinter mir die jetzt schon anstehen sehen das auch, und ich denk mir so »ja alder, das kann doch man jetzt überhaupt nich wahrsein, das kannsdu voll vergessen«, UND ICH SAG SO: »KON-KRET, ALDA, KON-KRET, NICHT COUPÉ!!!!!!!!«, und sie so »HUCH«, und tut das dann zum Glück schleunigst weglegen, und findet dann doch noch die Zeitschrift die wo ich eigentlich gewollt hatte, und ich so »PUH, na zum Glück«, und denk mir noch »Ja, Coupé alder, das wär mal ungewöhnlich, und die Selbstverständlichkeit mit der die mir das hingelegt hat, krassus alder, Lizinius Krassus!«.
Joa, aber jetz is wieder gut, weil, da stehen das Monat wieder voll die lustigen Sachen drin, so etwaDer große Bluff: Negris Empire«, oder: »Schröder/Walser. Politisch Korrekt nach Rechts« (Dabei war das berechtigte Debakel um den neuen Schinken vom Martin Walser ja erst nach redaktionsschluss...), und hach, ich finde das immer voll lustig so Zeitschriften zu lesen die wo die gleiche Meinung ham wie man selbst, das is so wie gestreichelt werden, joa klar!

Bis bald, alder!

Digger is die Crew schrieb am 7.4. 2004 um 00:10:12 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ja ihr Kasper, mir doch scheisse.
Ich geh eh im Wintersemester zwecks DottoreErbat endlich zurück nach Mighty Minga, und ihr könnt weiter dümmlich jede Woche auf www.tontransfer.de kucken wo in, oh, im crazy Berlin die coole Party geht du, zum Beispiel nächsten Samstag ins dümmliche Rio, wo immer der Benjamin Stadlober Hof hält, und da wo zum gegebenen Datum die dümmlichen Golden Pudel-DJ's, die mich schon als Anfangszwanziger verzagt hatten wegen ihrem Eklektizismusscheiß, wo die also in diesem Schlauch-Vorraum auflegen, und wieder alle Kreativberufler Mitte zwanzig eintreffen und nichts trinken aber einschnmeißen und sich für Sadomaso Party verabreden, NMV, nicht mein Verein, in mighty Minga geht das anders, denn da ist jeder, wie ich, qua Familientradition reich (Meine Eltern: Vater Zahnarzt mit vielfachem Altbau-Immobilienbesitz in westdeutscher Miethochpreisinnenstadt, Mutter durch Erbschaft Eigentümerin von Hochhaus-Immobilien in günstiger Lage), und da zählt es noch was, wenn man reich ist, was das normalste der Welt ist, ich hasse arme Leute, nein, nicht wirklich, aber Leute die wo mittelviel Geld haben, und sagen daß sie auf Schickimicki nicht können, das sind Arschlöcher, wie Ihr, die ihr Arschlöcher seid, wobei DEIN Vater lieber Dingsbunms, Personalchef bei Bosch ist, und du sicherlich bei der entsprechenden, sicherlich in Aussicht stehenden, Anstellung auf mehr Geld hoffen kannst als ich je, als aus der Familie ausgeschiedener Alkoholiker, von meinen Erzeugern bekommen werde. Aber trotzdem wählst du SPD, was eine Barbarei ist, gut, jetzt mit der Agenda 2010 ist das schon besser geworden, trotzdem nicht mein Verein, NMV, da könnt ihr tausend mal dümmlich im dummen Rio herumstehen, du und der Stefan, oder in diesem blöden S-Bahnbogen bei der Jannowitzbrücke, und sagen: »Oh, ich mag Elektromusik, weil die schöne Melodien hat!«, wo ich doch viel lieber die Proletenmädchen mit den dicken Titten im Polar-TV oder im Sternradio bestaunt hätte, aber das ist jetzt vorbei, der Ohrenarzt sagt daß das nicht geht, und wegen euch Ärschen musste ich die ganze Zeit in so Kasperklitschen hängen, mit so Vorgartenbitches, die zwar nicht aus der Gosse kommen, aber von denen auch niemand wirkklich REICH ist, und was DAS bitte bringen soll, das will ich euch jetzt hiermit fragen..., und auch wegen der Musik, das beste musikalische erlebnis hier jetzt war im Sommer 2002, wo Justus Köhncke im Maria Metro Area-oder wie das heißt- Platten aufgelegt hatte, das war visionär, gut, für Menschen, und nicht so ein Scheiß wie wenn man im dummen Golden Gate neben der Propangasheizung sitzen muß und der dümmliche Discjockey Human League und Daft Punk auf seinem dummen Teller dreht.
Ich ziehe mich hiermit ins private zurück. Mighty Minga!
(Text nach Diktat per E-Mail versandtl. Freundschaften gekündigt.)
(Text nach Diktat per Mail versendet, Freundschaften gekündigt...)

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