Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 274, davon 274 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 159 positiv bewertete (58,03%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.10. 2001 um 00:32:07 Uhr schrieb
Grobianismusliga, ehemals Höflichkeitsliga über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga
Der neuste Text am 20.7. 2026 um 21:20:57 Uhr schrieb
Christines Radiomoderator über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga
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am 4.10. 2003 um 15:32:49 Uhr schrieb
Höflichkeit über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

am 12.7. 2004 um 23:09:41 Uhr schrieb
Höflich über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

am 10.6. 2004 um 01:23:04 Uhr schrieb
Karel Höflich Prall über DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

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Assoziationen zu »DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga«

Höflichkeitsliga schrieb am 16.10. 2002 um 02:29:20 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 6 Punkt(e)

Liebes Tagebuch,

Heute war kein guter Tag, aber trotzdem bin ich jetzt frohen Mutes. Jaja. Über den Vor- und Nachmittag brauche ich keine Worte zu verlieren, ich gebe zu, ich bin Student. Nein ich bin Arbeiter, nein, Fabrikbesitzer...haha. hohoho. hihihi. Schlimm: Kunstgewerbekneipe, mit schmiedeeisernen kunstobjekten, aber nicht einmal ambitioniert, sondern halt, naja, und so Glasperlen und Wandbemalungen. Man darf nicht mehr so viel Bier trinken, nein nein. In der Kneipe schlecht geworden, wegen dümmlichsten Kurzfilmen. Die Kiffer haben gelacht. Ich versteh mich gut mit den Kiffern. Hallo! Nicht das sie das jetzt lesen, ich glaube ich habe die Seite mal erwähnt in ihrer Gegenwart. Aber die Kiffer vergessen eh alles immer wieder. Falls nicht, nix fia unguat! Denen braucht man nämlich mit gar keiner Information nicht kommen, alles gleich vergessen. Idioten! Australische Frau ist SemiHippiemädchen. =schlecht. Das dumme bei den schlechten Menschen ist, daß man ihnen nicht zuvorkommen kann, im nicht-leiden-können, weil Sie einen immer schon zuerst nicht leiden können. dann entsteht leicht der Eindruck auf den außenstehenden, daß man sie nur nicht leiden kann, weil sie einen nicht leiden können. Das ist aber falsch. Abneigung gegen Marihuanaraucher heute deshalb wieder zugenommen. Hallo ihr Kiffer! Ich predige keinen Hass, nein nie, nur eine lustige Normalität, die man eigentlich für jedermann einrichten müsste. das sollte so schwer doch nicht sein. Ist es aber natürlich.

Höflichkeitsliga schrieb am 8.1. 2004 um 23:34:25 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 10 Punkt(e)

Heute wieder blödes Mißgeschick:
Im Treppenhaus, schon den Triumph wähnend, als mir Schritte entgegenkommen, es sind sicher die Studenten, denn das ganze Haus ist voll von Studenten, was würde ich darum geben, in einem Haus voll mit stolzen Osmanen zu wohnen, »alda, Arslan!«, aber nix, nur Studentenbeutel aus wasweißich, vermutlich Niedersachsen, die mich, den Freundlichsten aller Menschen, der ich gerne die Freundlichkeit bis zum Ätzenden treibe, und mir manches darauf auch einbilde, kurzum, ich wurde von den entgegenkommenden Studenten auf der Treppe trotz freundlichsten Zuvorkommens bis dato nie gegrüßt, heute also, Schritte von oben beim hinaufgehen, ich denke mir, »Aaah! Die Studenten!«, reibe die Hände und setze eine besonders teilnahmslose Miene auf, und tatsachlich, drei, vier Studenten und Studentinnen kommen im Abstand je eines dreiviertelten Treppenabsatzes vorbei (Die Studenten sind, so scheint es, heute wohl in Ausgehlaune!), und ALLE sagen »Hallo«, ICH jedoch, was für ein GROßER Moment, einfach vorbei, Blick nach vorn, Mundwinkel in der strengen Horizontalen, und als die letzte Studentin, die allerletzte Studentin, an mir vorüber ist, und ich schon meine Wohnungstür aufsperre: passiert das schreckliche, was meinen ganzen schönen Triumph (den ich eigentlich schon mit vielen goldenen Wagen auf der Straße des 17. Juni abhalten wollte!) zerstören, zernichten sollte: durch einen Ungeschickten, äußerst ungeschickten Handgriff beim Schließen der sehr, bei der allzu leichtgängigen Tür, bei einem törichten Handgriff, etwas, nur etwas zu schwungvoll in der Art, fällt diese mit Getöse, laut krachend, knallend, ins Schloss!!! Ich erstarre! »Nein, nie! Ausgerechnet DU! Tür! Et tu porte? War ich nicht wie ein Vater für dich?«. Der ganze Eindruck ist hin. Die Studenten müssen meinen ich hätte einen schlechten Tag gehabt, oder wäre insgesamt ein unzurechnungsfähiger Choleriker. So spielt das Leben.

Höflichkeitsliga schrieb am 6.6. 2002 um 14:52:52 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ja huah, gerade wieder voll lustig, Spaß am Donnerstag, alda, höh höh, ey ich so am U-Bahn-Zeitschriftenkiosk, nehm mir so voll die Frankfurter Allgemeine Zeitung, und sach noch zu der Verkäuferin so: »Ham sie die Konkret, aldaUnd sie so »geh ma kuckn« und kuckt nach und tut so suchen bei den Kulturjournalen, und ich denk mir noch, »ja kloar ey, da steeht die alder, richtig, voll«, und freu mich schon voll geil, áber dann kommt die Verkäuferin mit so Zeitschrift nach vorne und will die mir hinlegen, und ich kanns kaum fassen weil ich schon das titelblatt seh, und die Leute hinter mir die jetzt schon anstehen sehen das auch, und ich denk mir so »ja alder, das kann doch man jetzt überhaupt nich wahrsein, das kannsdu voll vergessen«, UND ICH SAG SO: »KON-KRET, ALDA, KON-KRET, NICHT COUPÉ!!!!!!!!«, und sie so »HUCH«, und tut das dann zum Glück schleunigst weglegen, und findet dann doch noch die Zeitschrift die wo ich eigentlich gewollt hatte, und ich so »PUH, na zum Glück«, und denk mir noch »Ja, Coupé alder, das wär mal ungewöhnlich, und die Selbstverständlichkeit mit der die mir das hingelegt hat, krassus alder, Lizinius Krassus!«.
Joa, aber jetz is wieder gut, weil, da stehen das Monat wieder voll die lustigen Sachen drin, so etwaDer große Bluff: Negris Empire«, oder: »Schröder/Walser. Politisch Korrekt nach Rechts« (Dabei war das berechtigte Debakel um den neuen Schinken vom Martin Walser ja erst nach redaktionsschluss...), und hach, ich finde das immer voll lustig so Zeitschriften zu lesen die wo die gleiche Meinung ham wie man selbst, das is so wie gestreichelt werden, joa klar!

Bis bald, alder!

Höflich oida schrieb am 19.6. 2003 um 21:40:51 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir sind eigentlich nur wieder hier weil wir betrunken sind. Was gab es nun also bemerkenswertes in den letzten Tagen? Nun, das trifft sich gut. gar nichts gab es, einen Scheiss. Und warum? Weil wir kein Geld nicht haben, weil wir zuvor zuviel für das Disse und das Bier ausgegeben ham, weil ja nämlich mit der Euroumstellung alles teurer geworden sein mag. So. Keine Klamotten können wir uns kaufen, kein nichts, nur Grundnahrungsmittel und Bier und Eintritt und manchmal Zigaretten. Oh weh! Wenn es Winter wird, dann kommt hoffentlich das neue SuperFurryAnimals Album auf den Markt, soviel Teenager bin ich immerhin noch, daß ich Alben von Popgruppen, obacht, hier bricht der Gaymnasialmittelstüfler durch, »antizipiere«! Sowieso! Oh, ich hasse diese Stadt! Nur Bodybuilende Bauarbeiter und Partypeople aus Tübingen und Frankfurt. »Aber ist es nicht überall anders genauso schlimm?«. Oh, das ist es ja, nun, außer im schönen Wandsbek, oh, Wandsbek, welch Wunderort, gern denke ich an meine Wohnung in der Seumestraße 3 zurück, wo gegenüber das Bierparadies war, mit den 200 verschiedenen Sorten Bier, und die freundliche Sandwhichfrau, bei der ich in meiner Jugend immer das Baguette holt! Allein, was sollte es mir nützen! Keine zeit für zärtlichkeit, Karriere will gemacht werden, denn all der Immobilienbesitz meiner Mutter ist itzt schon an meine zahlreichen älteren Schwestern im voraus vererbt worden, und der fadenscheinige Grund hierfür lautet daß mir das Studium finanziert wird! Ein Hohn! Ich, der Bürger unter den Bürgern, soll ohne bürgerlichen Besitzstand mir den Weg in die süße Matrimonia suchen? Ein Hohn! Was soll ich denn sagen, wenn die feingliedrigen Senatorentöchter mich fragen was ich dereinst erben werde? Luft und Liebe???! So geht es nicht Mutter, so nicht! Schande bringst du über die Familie, was wenn alle Stricke reißen, eines Taxifahrers Unterhalt müßte ich mir suchen, und das färbt wohl ab, auf den Namen der Familie!
Was will ich mit mehr Geld zur Zeit, das ist mir einerlei! Ich will unermeßlichen Reichtum, der mir zusteht, von Geburt wegen! ich will das höchste Amt im Staat, ja, auf der Welt!

Pif&Hercules schrieb am 8.2. 2004 um 02:27:27 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 3 Punkt(e)

Über was soll ich denn nun noch hier reden, ich bin geistig doch, also mental, von der Seele her, ach weh, schon so gut wie verlor'n, tot, vergessen, da kann ich genausogut mich in einem Jahr für den höheren Dienst im Auswärtigen Amt bewerben, denn: man wird alle vier Jahre versetzt, zum Beispiel nach Nouakchott, also in die Hauptstadt von Mauretanien, oder nach Karachi, oder nach Istanbul oder nach Los Angeles oder Saratow. Und: Büroarbeit war mir schon immer die liebste Arbeit. Wie sagt schließlich der oberste Dienstherr in der Broschüre auf Seite zwei: »Weltweitwir...Das Auswärtige Amt vertritt die Interessen Deutschlands und seiner Bürgerinnen und Bürger in der Welt. Gemeinsam mit unseren Partnern in der EU bringen wir die Integration Europas voran. Unser weltweiter Einsatz für Frieden, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine gerechte wirtschaftliche und soziale Entwicklung ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Zukunft unseres Landes. Diese Aufgabenvielfalt und das Leben in anderen Ländern sind reizvolle Herausforderungen. Die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes stellen sich ihnen mit Kompetenz, Teamgeist und Flexibilität.« (Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen). Normal, ne?!

Höflichkeitsliga schrieb am 11.9. 2002 um 04:20:55 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 5 Punkt(e)

12 Uhr auf. Zu spät. Einkaufen. Bekannte getroffen, die auf dem Weg zum Baumarkt waren. In die Bibliothek. Gelesen. Robespierre und Montagnards, Kult des höchsten Wesens. Lesekoller! Zwei Kopierkarten für zwanzig Mark gekauft! Alles kopiert!!! Kein Bock mehr auf Bibliothek! Die Aushilfskraft hat kein Auge für mich! Das Mädchen mit den großen Brüsten und dem enganliegenden quergestreiften Polohemd das die Brüste noch umso mehr betont, und das ich vor Tagen unfreundlich vom Kopierer vertrieben hatte weil ich schon länger gewartet hatte (schäm) auch da. Schäm Schäm. Ich unfreundlicher Mensch. Nach Hause. Im Internet Sounds für Softwaresampler herabgeladen! Werde jetzt super-Musiker! jajaa! Haare gewaschen. Das erste Mal seit vier oder fünf Tagen. ABER: Haare sehen bei mir besser aus wenn sie ungewaschen sind! Bekommen so einen tollen Glanz! Dann zu der neuen Wohnung der Bekannten, die ich mittags auf dem Weg zum Baumarkt getroffen hatte. Waren aber nur die unbekannteren der Bekannten da, die sich gerade gegenseitig die Haare färben wollten! Peinlich! Gewartet auf bekanntere Bekannte. Dann trinken gehen. Lustig. Zuviel aber. Deshalb jetzt hier wieder Unsinn über KatharinaDieWunderbare (schmacht) geschrieben. Selber schuld. Wenn sie schreibt daß sie wunderbar ist, dann glaube ich das auch. Jetzt wieder schämen! Das mit den Brüsten hätte ich nicht schreiben sollen! Wenn KatharinaDieWunderbare das liest!!!

Höfliche Tonne schrieb am 11.11. 2002 um 01:58:04 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Jaja, von einem Bekannten, also ich habe mir vor Tagen eine CD aus seinem Abfallkorb gefischt, da ist so ein amerikanischer Cleverlefilm drauf, hat er gemeint kann ich mitnehmen, habe also die Asche von der Cd, eigentlich waren es zwei CDs, gewischt, und in die Jacke gesteckt, aber zu Hause habe ich dann festgestellt, daß ich gar nicht weiß wie das geht, so Filme auf dem Computer abzuspielen, wahrscheinlich brauche ich da einen extra Player oder so, na wurscht, so liebes Tagebuch, ich werde jetzt alle meine Gedanken systematisch ordenen, also ab jetzt, und mehr System in den Alltag bringen, so sieht es nämlich aus, ich werde mir den Tag ganz toll vermessen und herangehen an, ja nämlich, ein großes Problem ist der ökonomische Umgang mit der Zeit nämlich so ist es, es wird eiserne Ordnung herrschen, jawohl, ich werfe eine ganze Menge Unsinn nämlich über Bord, vor allem nämlich werde ich mich nun täglich rasieren, und nicht mehr erst nur zwotäglich, Zigaretten will ich auch nicht mehr rauchen, und das Bier, das gehört auch abgewöhnt, am besten sollte wieder umgezogen werden, in den fremdstädtischen Isolationsknast, weil man in der Einsamkeit ja natürlich am besten zu sich kommt, und nicht wenn man sich gegenseitig immer einen Schwachsinn ans Ohr redet das es zum herzerbarmen ist, wobei das natürlich auch lustig ist, in gewisser Weise, aber die Pflicht muss nun einmal die Neigung freundlich überreden, daß sie doch nun mal überhaupt nichts zu melden hätte hier...
EIN EISIGES ZEITALTER BEGINNT!

Grobianismusliga schrieb am 13.11. 2001 um 02:54:09 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Liebes Tagebuch,

Also, das verhält sich jetzt folgendermaßen: Ich selbst, die Grobianismusliga, also ich habe bis jetzt, in meinen zweiundzwanzig Jahren, noch nicht darin reussiert mir eine zutreffende Vorstellung über den Begriff des Hyperventilierens zurechtzulegen, also über das Hyperventilieren, das sich augenscheinlich allzu kompliziert gestaltet, wenigestens zu kompliziert daß ich mir einen Reim darauf machen könnte. Gut. Nun. Also, ja ja, die Symptome, wir wissen, der Hyperventilierende, nun, er atmet wie hysterisch (die Hysterie ist ja im Übrigen ein anderer höchst interessanter pathologischer Befund, doch dazu an anderer Stelle mehr), gleichsam gedrungen hektisch, und gerade deshalb scheint es irgendwie zuzugehen, daß der Hyperventilierende keine Luft mehr bekommt, was ihn in diese und jene Bedrängnisse zu bringen vermag. Gut, werden sie sagen, sollte das nicht ausreichen? Nun vielleicht, allein, natürlich interessiert mich das Detail, auch könnte, über dies hinaus, ich natürlich nicht sicher sagen, ob der eben von mir geschilderte Sachverhalt auch wirklich so zutrifft, und es ist wohl so daß ich diesem Detail just nicht so recht auf die Schliche kommen mag. Sicher, von Schaden wird das nicht sein, bin ich doch kein Arzt oder sonst wie vom Fach, doch Ehrgeiz wiegt wie immer schwer. Also, der Begriff, er sollte uns doch einiges Aussagen über die Natur der Sache, schließlich wird man wohl sagen können, daß derjenige der damals diesen oder jenen Begriff für dieses oder jenes Symptom gewählt hat, bei dieser Benennung eben es darauf angelegt hatte, ein Wort einzuführen was, wie es in der Medizin so häufig der Fall ist, mit dem Bezeichneten in einem Verhältnis einer auf bloßem Hören hin nachvollziehbaren Repräsentation des Ereignisses steht. So. Nun haben wir da also das Wort »Hyper-ventilieren«. Gut, das »Ventilieren«. Wie gesagt, ich bin weit entfernt von jedem medizinischen Sachverstand, aber die wohl nicht zu leugnende Affinität der Medizin zur Mechanik läßt mich zu dem Schluß kommen, daß mit »Ventilieren« wohl schlicht »atmen« gemeint sein könnte. Haben die Atemwege nicht auch irgendwas Ventilhaftes an sich? Stellen wir dies einmal, auf die Gefahr eines Irrtums hin, nicht in Abrede. Gut. Aber »Hyper«? Was Nun? »Hyper«, ja das ist wohl griechisch. Aber was, und bitte, sehen sie mir das nach, ich bin kein Humanist, heißt das denn? Heisst das Über oder Unter. Hypo und Hyper? Ich habe es schon immer verwechselt. Ach...
Sie sehen, es hat keinen Sinn, wissen sie, der Gegenstand hat sich mir, für den Fall das sie sich wundern, vor einigen Tagen aufgedrängt, als ich spät nachts, wie ich annahm, hyperventilierend, in meiner kleinen Kammer saß, und mich ganz und gar unwohl fühlte. Jetzt lese ich allerdings, daß der große Gasheizkörper, und das stand in der Betriebsanleitung, ungelüfteten Räumen in geradezu gefährlichem Ausmaß Sauerstoff entzieht, und denke hierin die Ursache für mein kleines Malheur entdeckt zu haben, ist doch das Lüften im Winter bei widrigen Außentemperatur eine Pflicht der ich nur äußerst ungern, und somit selten, nachkomme. Ach, bestimmt langweile ich sie...
Nebenher kann ich erwähnen, daß ich mich wieder sehr auf meinen nächsten Umzug freue, ich habe jetzt wirklich genug Zeit in der unfreundlichen Stadt Nürnberg zugebracht.

Auf bald,

Ihre Grobianismusliga

Höflichkeitsliga schrieb am 12.1. 2004 um 18:45:47 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 6 Punkt(e)

Die neue Wohnung: zwar spottbillig: aber: finster! Eigentlich wollte ich ein Vorderhaus, ist nicht gegangen. Von innen zwar schön, aber das Viertel um den Viktoriapark (Viktoriaaa! Viktooooooooria-a! Viktoria! Viktoria! DüdeldüedeldüdeldüdelDADüüdü!) sieht folgendermaßen aus: Es stehen vieles Häuser um den Park, der in einem Berg gipfelt (dem Namenspatron von Kreuzberg). Häuser, jene, die Häuser sind alle sher groß, aber es ist wenig los, es gibt kaum Büdelchen oder Marktschreier, oder Döneria, oder Eisdiel, sondern nur eine ägyptische Kneipe und zwei drei Schwulenkneipen, wo alte Buben mit Lederkäppi davorstehen und mürrisch den Fußgänger mustern! Und zu den Häusern: sie sind duster und schwer, und starren aus der Jahrhundertwende, scheinen auch gerad unter all dem lutheranischen Zierrat zusammenzubrechen, gräußlichste Wasserspeier die mit Wahnsinnsfratzen auf die Passanten am Gehsteig hinabschaun, Erkerchen und Portikusse an jedem von zweihunderttausend ausladenden Fenstern, Schlußsteine und Tonnengewölbe, Fix und Foxi, Fialen und Krebse, Lolek und Bolek, decorum und diabolum, Kranzgesims und Bimsstein, alles überall auf wenigen Quadratmetern, und so schwarz wie Ruß. Nie würde ich, um mich jetzt richtig zu verständigen, abgedroschen wie ein Gymnasialmittelstüfler sagen, daß alles das, was wo schmückt am Haus, im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB!) geahndet werden sollte! In der Tat bin ich ein Bube des Musters, dem es erst richtig gemütlich wird, wenn es sich schön richtig mustert.
Aber dies und das und jenes ist zu viel, liebe Tante Claudia, lieber Onkel Claudius!
Das gemerkt, wurde uns gleich schwer ums Herz! Jetzt in die U-Bahn steigen, und durch die neue große Bergstraße laufen, DAS wäre es, vorbei an billigen Drogerien, Dönerläden, alles im rechtmäßigen Ziegelneubau, wahre Menschlichkeit, wahre Freiheit! Soundsovielhundertmeter Fußgängerzone zum Bahnhof Altona, am McDonalds vorbei, leuchtend leuchtend, klassich, ganz klassisch! Ein Wort von Goethe auf den Lippen: »Wer jetzt nicht fickt, wird niemals ficken!«, im Wind, der wo das Haar zaust! Wieviel Uhr ist es lieber Bubi? Fünf nach neun! Recht so!

Höflich schrieb am 16.12. 2003 um 23:29:39 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich könnte ihn erschlagen, diesen Ingolstädter Deppm diesen elenden Idioten, diesen Wahnsinnigen, der sich jeden JEDEN Tag mit seiner dümmlichen Freundin im Nebenzimmer bis um 0.30 im mindesten unterhält, diesen Wahnsinnigen, der ungern Dinge wegwirft, solches sind die schlechtesten Menschen, die ungern Dinge wegwerfen, denn schon Eusebius und Lactanz wußten: »Dinge wegwerfen ist ein Werk Gottes, von daher von allen unbedingt nachzuahmen!«. Kein Wunder daß ich solchem Ingolstädter Rotweingesindel ausgerechnet hier über den Weg laufe, und nicht daheim, was näher läge zumal! Hat die Stadt doch schon seit der Reichsgründung ihre rechte Funktion als Deppenmagnet inne, so daß man sich bereits, dem braven Kanzler Adenauer hier rechtgebend, kurz nach dem Aussteigen am allerlächerlichsten Bahnhof Zoo, in der, allerdings ins Nationalsozialistische gewendeten, asiatischen Steppe wähnt! Unvergessen der tätliche Angriff auf meine Gesundheit durch einen Jungnazi (»jung« im Sinne von neu, an Alter mag er mir älter als ich gewesen sein, sicherlich) in der Wissmannstraße zu Neukölln, der allerdings von Glück sagen konnte, daß ich einen entfernten Bekannten ausführen sollte, so daß ich mir kein blaues Auge leisten konnte! Unvergessen all die gräulichen Berliner Pflänzchen, im Durchschnitt einen Meter und fünfzig groß mit Bommelmütze und kleinen Plüschtierchen am Rucksack die Straßen um das Institut säumend, die das Weite suchen, obwohl man sich geradezu aus philantrophischem Motiv annnähert! Unvergessen all die Streikprotestler, die erst SPD/PDS wählen, und sich dann wundern daß die Genossen als Bauernopfer die gesamte Universitätsinfrastruktur, meine Herren, kurz- und kleinschlagen, nur um weiterhin sozialverträglich 20.000 unbefristet beurlaubte Kindergärtnerinnen bei vollem Gehalt beschäftigen zu können, nebst 100.000 Verwaltungsbeamten der Stadt, in Ämtern die im Durchschnitt am Tag zwei Stunden dem Publikumsverkehr geöffnet sind.
Unselige dümmlichste aller Freundinnen des dümmlichen Ingolstädter Mitbewohners! Gräuliche Frau, gräuliche gräuliche Frau! Man kann hier studieren, daß oftmals eher der Charakter häßlich macht als das allgemeine Wachstum, was ich nie gedacht zuvor! Aber es stimmt! Schlimmste verwerfungen des Charakters lassen sich lauschenshalber durch den Türspalt erahnen! Nieder! Ich will ausziehen, nächstes Jahr schon! Anfang Januar! Wenn es nicht für die liebenswerten Kiffer wäre, ich hätte die Stadt längst verlassen! Die Prophetie empfange ich nicht von Jesum, aber Nächstenliebe ist mir trotzdem ein Gebot!

Höflichkeitsliga schrieb am 21.4. 2004 um 20:28:16 Uhr zu

DasOffizielleWebtagebuchDerGrobianismusliga

Bewertung: 3 Punkt(e)

Nervös, immer nervös, wenn mich jemand von hinten antippt, spring ich einen Meter in die Luft, Herzrasen furchtbar, den Tinnitus im Nacken, und der wartet auf die Gelegenheit, wenn wo die Aufmerksamkeitslenkung versagt, auch immer verkatert, immer trinken, trinken trinken trinken, im Kampf gegen die wehleidigkeit, und die böse böse böse Verzweiflung. Bös bös bös. Sehr oft Angina Pectoris in letzter Zeit, muß gar nicht von der Köhlbrandbrücke springen also, erledigt sich von selbst, herzkaschperl unlimited, ABER JETZT wird alles wieder gut, kurz vor dem Aufgeben war ich, nach Hause fahren wollte ich und das Semester abbrechen, aber nie du, die ganzen Hausarbeiten die ich in den Ferien nicht schreiben konnte, bitten und betteln werde ich, daß die Proffessoren die Frist verlängern, bitten und betteln, heute wird die erste fertig geschrieben, dann die nächste und so immerfort, und bevor der Schulgong zu den Ferien ertönt, werde ich auch noch alle Arbeiten des laufenden Semesters fertig haben, mein lieber ErdbeerKali! Ich bin voll am randi Rand. Mir geht es gut! Ächz! Oh je, noch duschen heut abend!

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