Erfindung
Bewertung: 3 Punkt(e)Das, was erfunden wurde. Erfinden ist das Erkennen eines neuen Konzepts, Zusammenhangs, ... Was immer erfunden wurde, war schon lange da. Ideen sind keine individuellen Besitztümer.
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| Der erste Text | am 27.10. 1999 um 12:22:48 Uhr schrieb Thomas über Erfindung |
| Der neuste Text | am 4.12. 2015 um 22:59:09 Uhr schrieb Freno d'Emergenza über Erfindung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 23) |
am 31.7. 2002 um 02:43:10 Uhr schrieb
am 25.3. 2007 um 06:23:37 Uhr schrieb
am 28.4. 2010 um 12:11:36 Uhr schrieb |
Das, was erfunden wurde. Erfinden ist das Erkennen eines neuen Konzepts, Zusammenhangs, ... Was immer erfunden wurde, war schon lange da. Ideen sind keine individuellen Besitztümer.
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Erfinden ist keine Kunst. Eine Kombination von bekannten Dingen zu einer neuen Sache ist eine Innovation. Kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Wenn Leute aber nicht mehr vernetzt denken können oder über den Tellerrand blicken, dann wird auch erfinden schwer
Erfindung und Entdeckung
Ist da ein Unterschied?
Ich habe einmal gehört, daß man etwas Vorhandenes »entdeckt« und etwas Neues »erfindet«. Erfinden heißt aber er-FINDEN und das weist doch auch wieder auf etwas Vorhandenes hin. Wie sollte man es denn sonst finden.
Beispiele für Entdeckungen sind Naturgesetze, Amerika, die Elektronen.
Beispiele für Erfindungen sind der Webstuhl, der Computer, das Brot.
Was haben diese Dinge gemeinsam?
Sie sind wirklich, nützlich und funktionieren.
Was sind die Unterschiede?
Entdeckungen beschreiben Dinge, die auch ohne den Menschen existieren, der Mensch richtet sich nach ihnen. Was erfunden wurde dient dem Menschen (richtet sich aber auch wieder nach dem immer Vorhandenen, Entdeckbaren).
»Eine Erfindung, die noch fehlt: Explosionen rückgängig zu machen.«
(Elias Canetti, Die Provinz des Menschen)
Mit diesem kleinen Bonmot von 1945 macht der Herr Canetti auch uns Heutige fast schockhaft und scheinbar höhnisch aufmerksam auf das groteske Mißverhältnis zwischen den fortgeschrittenen Zerstörungskräften des Menschen einerseits und seinem begrenzten Kreationsvermögen andererseits. Ratlos und ohnmächtig steht der Mensch am Ende vor den zerstreuten Fetzen, die er nie wieder wird zusammenfügen oder gar beleben können. Was wirklich kaputt ist, wird nie wieder heil. Der Mensch hat sich zum Zerstörergott aufgeschwungen, ohne je Gott (oder: der Natur) als Schöpfer Konkurrenz machen zu können. Seine Heilkunst war von Beginn der Geschichte an dazu verurteilt, hinter seiner Destruktivität zurückzubleiben.
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