Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 31, davon 30 (96,77%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 19 positiv bewertete (61,29%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.7. 1999 um 03:02:49 Uhr schrieb
Groti über Pantheismus
Der neuste Text am 24.10. 2024 um 20:51:15 Uhr schrieb
human being über Pantheismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 23.10. 2016 um 16:44:26 Uhr schrieb
Assoziationsabriss über Pantheismus

am 1.9. 2013 um 11:10:51 Uhr schrieb
frop über Pantheismus

am 24.4. 2006 um 17:18:11 Uhr schrieb
Panthle über Pantheismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Pantheismus«

Castaneda schrieb am 13.3. 2001 um 15:59:22 Uhr zu

Pantheismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Eine Lösung für das Pantheismus-Problem bot schon immer der Neuplatonismus. Er bot eine Lösung insofern, als er das Hinausgehen des Göttlichen aus sich selbst (Emanation) in verschiedenen Etappen beschrieb: Ein übergeschichtliches Eines, über das sich in den Kategorien von Geist und Materie nichts aussagen lässt. Und dann erst entströmt (emaniert) diesem übergeschichtlichen Einen in einem zweiten Stadium der ganze Kosmos - sowohl materiell (als Rand des Seins beschrieben) als auch geistig (mehr dem Zentrum des Seins nahe). Das dritte Stadium ereignet sich am Ende des Prozesses, wenn alles Dasein zu seinem eigentlichen einen Ursprung zurückkehrt, wenn die Bewegung der Evolution ausgelaufen ist und eine Rückkehr beginnt.

Niclas schrieb am 23.1. 2001 um 07:59:57 Uhr zu

Pantheismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Pantheismus, der: Eigentlich sollte man mal schreiben, was Pantheismus nun genau bedeutet. Also: Pantheismus ist griechisch (was auch sonst ;) und bedeutet so viel wie »Glaube an die Identität von Welt und Gott«. Welt und Gott sind also dasselbe, zwei Begriffe für das gleiche Konzept. Alles in der Welt ist also göttlich, ein Teil von Gott ... eine eher seltsame Vorstellung. Müll ist göttlich, unsere Exkremente, der Streit mit der Freundin, die typisch menschliche Dummheit. Zerstörung und Mutterschaft sind göttlich, Kinderschänder und Senioren auch. Sogar Hans Meiser ... eine ganz schön chaotische Religion.
Angenommen, alles Göttliche müsste auch irgendwie verehrt werden ... so wie etwa verschiedene Tierarten (Kühe, Geier, Ratten, Affen) in Radschastan (Indien). Was für eine Welt wäre dies ? Und wo wäre die Grenze zwischen Verehrung und Praktikabilität ... schliesslich kann man ja nicht alles verehren, was auf der Erde so kreucht und fleucht ...

Jaques schrieb am 4.10. 2001 um 14:35:38 Uhr zu

Pantheismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Es gibt keinen Zufall und keine Freiheit«

In dem »verzückten Erstaunen über die Harmonie der Naturgesetzlichkeit, in der sich eine überlegene Vernunft offenbart«, sah Einstein die wahre Religiosität eines Forschers. Die kosmische Religiosität, die Einstein aus dem Gottesbild Baruch de Spinozas (1632-1677) ableitete, bezieht sich auf den Pantheismus (Gottes Einheit mit allem, was ist) und die Vorherbestimmtheit allen Naturgeschehens. Das Göttliche ist die Welt und steht ihr nicht jenseitig gegenüber. Gott ist identisch mit allem Seienden.
Im Pantheismus Spinozas vollzieht sich alles, was geschieht, mit der gleichen Notwendigkeit, wie sie auch mathematischen Gesetzen zukommt. Es gibt keinen Zufall und es gibt keine Freiheit. Erscheinen uns Dinge als zufällige Ereignisse, so geschieht das nur »im Hinblick auf einen Mangel unserer Erkenntnis«.



megain schrieb am 1.2. 2002 um 22:42:54 Uhr zu

Pantheismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zu den wesentlichen Gehalten des Pantheismus gehört die Vorstellung der Welt als eines lebenden Wesens, eines göttlichen Organismus, eines zweckmäßig geordneten Ganzen, in dem alle Teile miteinander verwandt sind. Darin herrscht eine produktive Kraft, als Weltvernunft und Weltseele bekannt, die selbst zur Natur gehört und keinen außerweltlichen, persönlichen Schöpfergott darstellt.

siehe z.B. Schelling Spinoza Goethe

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