Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 19, davon 19 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (47,37%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.11. 2002 um 13:07:00 Uhr schrieb
Archibald Pustefutzi über AbschaffungderFamilie
Der neuste Text am 27.2. 2014 um 00:33:44 Uhr schrieb
Baumhaus über AbschaffungderFamilie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 14.5. 2005 um 21:15:04 Uhr schrieb
Hannes über AbschaffungderFamilie

am 22.11. 2004 um 23:25:05 Uhr schrieb
Jakob the dark Hobbit über AbschaffungderFamilie

am 27.2. 2014 um 00:33:44 Uhr schrieb
Baumhaus über AbschaffungderFamilie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »AbschaffungderFamilie«

mcnep schrieb am 5.11. 2002 um 13:33:13 Uhr zu

AbschaffungderFamilie

Bewertung: 5 Punkt(e)

VI, 1 Es ist unser Ziel, die menschliche Persönlichkeit zu vervollkommnen, schädliche Eigenheiten abzubauen und die Pflege der Gesundheit sicherzustellen. Dieser Wunsch wird sich im Zeitalter des ständigen Friedens und der völligen Gleichheit verwirklichen lassen, wenn der menschliche Charakter zur Entfatung gekommen ist, wenn Friedfertigkeit, Toleranz, Moral und Sitte einen Höchststand erreicht haben und alle Menschen sich bester Gesundheit erfreuen. Wir kommen diesem Ziel aber nicht näher, wenn wir uns weiterhin scheuen, die Familie abzuschaffen. Die familiäre Ordnung ist lediglich in den Zeiten der Unordnung und der Festigung von Frieden und Gleichheit zu befürworten; für die Erreichung des Zieles des ständigen Friedens und der völligen Gleichheit ist sie jedoch äußerst hinderlich. Die Familie blockiert den Lauf der Dinge wie ein abgesperrter Hafen, der den Weg der Schiffe ins freie, offene Meer behindert. Wenn man die Familie beibehält, würde man sich selbst Steine in den Weg legen. Auf dem Weg zur völligen Gleichheit, Unabhängigkeit und Menschlichkeit muß nicht nur der Staat, sondern auch die Einrichtung der Familie überwunden werden.

Kang Yuwei, Das Buch von der großen Gemeinschaft (Da tong shu) 1902 VI, 1

humpf schrieb am 26.3. 2005 um 23:48:14 Uhr zu

AbschaffungderFamilie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich heirate eine Familie

ZDF, 4 Staffeln (14 Folgen) 1983-1986


Darsteller:
Peter Weck (Werner Schumann), Thekla-Carola Wied (Angi), Julia Biedermann (Tanja), Timmo Niesner (Markus), Tarek Helmy (Tom) sowie Herbert Herrmann (Wolfang Fank), Bruni Löbel (Frau Rabe), Maria Sebaldt (Sybille Vonhoff), Herbert Bötticher (Alfons Vonhoff), Heinz Baumann (Bernie Graf), Frauke Tholen (Franziska), Gabi Heinecke, Ute Christensen, Peer Augustinski und Hans Holt
Buch: Curt Flatow
Regie: Peter Weck


Die derzeit produzierte 5. Staffel, die das ZDF als Weihnachtsvierteiler ausstrahlen wird, schildert wie Werner Schumann (Peter Weck) sich über die letzten 20 Jahre unter Einwirkung der Familie zum seelischen Wrack entwickelt hat und nun im finalen Akt die AbschaffungderFamilie praktiziert.
Wegen der zum Teil sehr blutrünstigen Szenen (zu erwähnen sei insbesonder die Foltersequenz des Meerschweinchens »Moppel«) wird die Sendung nach 22:00 ausgestrahlt.

mcnep schrieb am 16.9. 2009 um 08:06:40 Uhr zu

AbschaffungderFamilie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich betrachte mich als glücklich, keine Familie mehr zu haben. Somit sehe ich mich nicht verpflichtet, jemanden zu lieben, dies würde mich unweigerlich belasten. Sehnsucht verspüre ich nur literarisch. Ich entsinne mich meiner Kindheit unter Tränen, aber es sind rhythmische Tränen, in denen sich die Prosa bereits abzeichnet. [...] Ich habe nie jemanden geliebt. Das Äußerste, was ich je geliebt habe, sind meine eigenen WahrnehmungenZustände bewußten Sehens, Eindrücke wachen Hörens, Düfte, mittels derer die bescheidene Außenwelt zu mir von vergangenen Dingen spricht (so leicht zu erinnern durch Gerüche) -, die mir mehr Wirklichkeit, mehr Gefühl vermitteln als die schlichte Tatsache, daß hinten in der Bäckerei Brot bäckt, wie an jenem fernen Nachmittag, als ich von der Beerdigung meines Onkels kam, der mich so sehr geliebt hatte, und ich eine Art zärtlicher Erleichterung verspürte, ohne recht zu wissen worüber.

Fernando Pessoa, Buch der Unruhe #208

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