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Zum Thema Frau sind die Meinungen sicherlich sehr vielfaeltig. Wahrscheinlich schwanken die Assoziationen zum Thema »Frau« ebenso schnell, wie die Stimmungslagen in den Frauen es selber immer wieder zeigen. Eine starke Frau weiß immer was sie will (sagt man), aber fragt man sie nach dem »Warum« wird es schon komplizierter. Hat die Frau sich womöglich selber hinweg emanzipiert? War es das Ziel, die Weiblichkeit zu verbannen? Das Thema Frau bedeutet für mich gleich Fragen ueber Fragen mit nur wenigen Antworten. Man soll ja auch nicht fragen, aber gleichzeitig soll man die Frau verstehen. Verstehe also, ohne zu fragen. Akzeptiere die Dinge und frage nicht. Das kommt einer Diktatur sehr nahe, oder? Ordnet man sich dem Gesetz des nicht fragen aber unter, dann zeigt man nicht genügendes Interesse an der Frau und sie wird wieder unzufrieden sein. Tja, die Frau ist schon ein faszinierendes Wesen und ich glaube, eine Frau versteht sich selber nicht, verteidigt (versteckt) diese Tatsache aber gegenüber der Gesellschaft. Ich glaube, früher waren die Frauen glücklicher, weil sie damals noch Frauen sein durften und heute durch die selbstgewählte Rebellion (auch Emanzipation genannt) immer unzufriedener werden. Es gibt ja nun auch kaum noch etwas, wofuer oder wogegen eine Frau zu kaempfen haette, ausser vielleicht die Maenner vom stehend pinkeln abzuhalten. Eine Frau benötigt also immer ein großes Ziel, wofuer es zu kaempfen sich lohnt. Gerade deshalb sollten Maenner weiterhin im stehen pinkeln, denn wenn auch dieses Problem nicht mehr waere, was gaebe es dann noch, worum eine Frau zu kaempfen haette? Es waere fatal, wenn die Welt der Frau so intakt waere, dass sie womöglich genuegend Zeit für Kinder und Familienleben haette, oder? Ganz zu schweigen von Kueche und Herd. Dabei wuerde das Familienleben doch eigentlich genügende und taeglich neue Problematiken bieten, um eine Frau für ein großes Ziel kaempfen zu lassen. Aber fuer das Familienleben gibt es Kindertagesstaetten und Ganztagsschulen und dort lernen unsere Kinder, wie man ohne Familie ein erfolgreicher »Soldat« wird. Die Gewaltbereitschaft der Kinder hat schon ihren Grund. Sie ist u. a. das Resultat fehlenden Familienlebens, enstanden durch den Aufbruch der Frau in die Berufswelt. Die Frau kann allerdings nichts dafuer, dass Kinder und Beruf in unserem Lande kaum unter einen Hut zu bringen sind und eine Familie heutzutage kaum ohne Doppelverdiener existieren kann. Also sollte eine Frau sich genau ueberlegen, ob sie Kinder haben will, oder ob sie lieber die Karriere vorzieht. Ganztagsschulen ersetzen eine Mutter jedenfalls niemals.
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