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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.2. 2000 um 18:25:20 Uhr schrieb
Stöbers Greif über Brunnen
Der neuste Text am 17.3. 2025 um 05:50:16 Uhr schrieb
Gerhard über Brunnen
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(insgesamt: 22)

am 17.2. 2005 um 22:57:39 Uhr schrieb
Florian über Brunnen

am 31.12. 2009 um 06:26:48 Uhr schrieb
Hannes über Brunnen

am 26.4. 2008 um 05:51:11 Uhr schrieb
Armin Kron über Brunnen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Brunnen«

Stöbers Greif schrieb am 8.2. 2000 um 18:25:20 Uhr zu

Brunnen

Bewertung: 6 Punkt(e)

Hugo von Hofmannsthal

WELTGEHEIMNIS

Der tiefe Brunnen weiß es wohl,
Einst waren alle tief und stumm,
Und alle wußten drum.

Wie Zauberworte, nachgelallt
Und nicht begriffen in den Grund,
So geht es jetzt von Mund zu Mund.

Der tiefe Brunnen weiß es wohl;
In den gebückt, begriffs ein Mann,
Begriff es und verlor es dann.

Und redet´ irr und sang ein Lied -
Auf dessen dunklen Spiegel bückt
Sich einst ein Kind und wird entrückt.

Und wächst und weiß nichts von sich selbst
Und wird ein Weib, das einer liebt
Und - wunderbar wie Liebe gibt!

Wie Liebe tiefe Kunde gibt! -
Da wird an Dinge, dumpf geahnt,
In ihren Küssen tief gemahnt...

In unsern Worten liegt es drin,
So tritt des Bettlers Fuß den Kies,
Der eines Edelsteins Verlies.

Der tiefe Brunnen weiß es wohl,
Einst aber wußten alle drum,
Nun zuckt im Kreis ein Traum herum.

Tanna schrieb am 2.5. 2000 um 11:51:25 Uhr zu

Brunnen

Bewertung: 5 Punkt(e)

»Guten Tag«, sagte der kleine Prinz.
»Guten Tag«, sagte der Händler.
Er handelte mit höchst wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken.
»Warum verkaufst du das?«, sagte der kleine Prinz.
»Das ist eine große Zeitersparnis«, sagte der Händler.
»Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.« »Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten
»Man macht damit, was man will...«
»Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte«, sagte der kleine Prinz, »würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen...«

(Antoine de Saint-Exupery)

Tanna schrieb am 23.2. 2001 um 16:16:45 Uhr zu

Brunnen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Tatsächlich mit eigenen Händen in einer Gegend, wo man mit dem Wasser haushalten muß und meist nur trübes, schlammig schmeckendes bekommt, aus einem tiefen, alten Brunnenloch (in dessen Steinrand die Seile im Lauf der Zeit Kerben gefressen haben) einen Eimer gutes, klares Wasser heraufziehen - das ist schon ein seltener Glücksmoment.

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