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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.10. 2001 um 19:05:14 Uhr schrieb
basti2@t-online.de über Verfassung
Der neuste Text am 16.10. 2025 um 13:14:08 Uhr schrieb
gerhard über Verfassung
Einige noch nie bewertete Texte
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am 18.1. 2012 um 08:17:23 Uhr schrieb
Red&ant über Verfassung

am 9.2. 2007 um 10:45:35 Uhr schrieb
Susanne über Verfassung

am 17.8. 2004 um 12:01:21 Uhr schrieb
biggi über Verfassung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Verfassung«

2zlow schrieb am 9.2. 2002 um 23:30:40 Uhr zu

Verfassung

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Frühkonstitutionalismus (1814/15 - 1830)

Die Herrscher mit ihren bürokratischen Beamtenverwaltungen taten alles in ihrer Macht Stehende, um unbequemen Abgeordneten das Leben schwer zu machen.

Darunter lassen sich Wahlmanipulationen, Versammlungsverbote, Pressezensur, Parlamentsauflösungen, Urlaubsverweigerungen für Abgeordnete, Hemmisse durch ein einseitig bevorteilendes Wahlrecht etc. subsumieren.

Ist diese Gängelung auch für die aus den Freiheitskriegen heimkehrende Jugend und so manchen der liberal-bürgerlichen Vorkämpfer eine tiefe Enttäuschung gewesen,...

... so war die Mehrheit der Bevölkerung allein an Ruhe und Frieden interessiert und nicht bereit für eine Erweiterung und Öffnung der parlamentarisch-demokratischen Elemente des Konstitutionalismus den Konflikt mit der Staatsmacht zu wagen.

So entspricht diese Zeit ihrem System und die Staaten mit konstitutionellen Verfassungen waren in ihrer Zeit die moderneren im Vergleich mit denen ohne solch eine Verfassung.

erdbeerbeobachtung

www.elektroNi.de schrieb am 10.2. 2002 um 00:11:53 Uhr zu

Verfassung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine neue Verfassung wäre in der Zeit um 1990 nach Beginn unserer Zeitrechnung notwendig gewesen. Das ist meine heutige politische Meinung.

Der Entwurf war ja schon da...Untergebuttert haben sie ihn!

Ha!

Wider! Immer Anti sein! Die beste Einstellung, die es gibt, ist über seine eigenen Aktionen nachzudenken.

zlow schrieb am 8.2. 2002 um 03:30:28 Uhr zu

Verfassung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Frühkonstitutionalismus ~1814 - 1830

Die Verfassungsbewegung, deren ideengeschichtliche eigentliche Träger das aufstrebende und an politischen Partizipationsrechten über Volksvertretungen interessierte liberale Bürgertum war, erstrebte eine Beschränkung der Macht des Monarchen durch die Normen einer geschriebenen Verfassung – einer Konstitution. Daher wurde diese Bewegung und die von ihr vertretene Staatsauffassung Konstitutionalismus und der von ihr geprägte Staat als ´Verfassungsstaat` bezeichnet. Dieser entstandene Verfassungstypus der konstitutionellen Monarchie blieb in Deutschland bis 1918 maßgeblich. Es handelte sich um die “rechtliche Selbstbindung“ des Monarchen durch eine fixierte, eben geschriebenen und normierten Verfassung. Die französische „Charte Constitutionelle“ von 1814 stand hierbei politisches Modell.

Sie sollte “eine Brücke schlagen zwischen dem alten absoluten Königtum und der jungen Bürgerfreiheit“ . Diese bürgerliche Forderung nach einer schriftlich fixierten und unumstößlich geltenden, rechtlichen Grundordnung hatte ihre mittelalterlichen Vorläufer in urkundlichen Rechtsbestimmungen, Bullen und Herrschaftsverträgen, oder auch den Wahlkapitulationen der deutschen Kaiser, die sich allgemein nur auf bestimmte Konfliktfelder bezogen und nicht universal die Staatsform, Organisation und Funktion etwaiger Staatsorgane sowie die Freiheitsrechte der Bürger en gros festlegten. Durch den Absolutismus wurde diese Entwicklung hin zu fixierten rechtlichen Normierungen zwischen Monarch/Staat und den Untertanen/Bürgern mehr oder weniger unterbrochen oder auch umgestoßen. Hier war der Monarch der einzige, der mittels eines bürokratischem Zentralismus Recht und Gesetzt willkürlich zu setzen und nehmen die Machtvollkommenheit besaß – ´legibus absolutus`.

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