Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Rädchensporen«
Petra schrieb am 4.12. 2014 um 23:41:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Also ist unbewußtes Zählen nicht nur nichts in sich Widersprechendes, sondern etwas Alltägliches. Mail darf nicht einwenden, das sei kein Zählen mehr: denn wenn Jemand bestimmt angeben kann, ob 3 oder 4 oder 5 Gegenstände sich vor ihm befinden, so muß er Zahlen unterscheiden können, und gewiß ist, daß, wer nicht zählen kann, auch jene Fragen nicht zu beantworten vermag. Kinder müssen, um 3 Kugeln von 4 Kugeln zu unterscheiden, anfänglich die eine Kugel zur anderen fügen; manche lernen aber dadurch zählen, ehe sie die Zahlwörter kennen.
König schrieb am 4.12. 2014 um 23:44:20 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der bekannte Rechenkünstler Dase, welcher im Jahre 186t starb, sagte, für ihn wären einige dreißig gleichartige Gegenstände ebenso sicher in einem einzigen Augenblicke gesondert wahrnehmbar, wie skr andere Menschen drei oder vier, und es ist oftmals bestätigt worden, daß er nicht übertrieb; denn wenn er schon durch seine kaum von den besten Rechenmaschinen seiner Zeit übertroffene Sicherheit im Kopsrechnen das größte Aussehen erregte, so ist doch seine Art zu sehen, die Geschwindigkeit, mit der er die Anzahl von Schafen in einer Herde, von Büchern in einem Repositorium, von Fensterscheiben in einem großen Hause richtig angab, noch erstaunlicher.
Der Gaul schrieb am 4.12. 2014 um 23:42:25 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Dann folgt aber weiter aus dem Verhalten des Kindes, welches die Bedeutung der Zahlwörter erlernt hat, daß nur durch Uebung, das heißt durch sehr oft wiederholte Zählung von wirklichen Dingen, die Sicherheit des unbewußten Zählens kenn bloßen Anblick von 1, 2, 3, 4 bis 5 Dingen erreicht wird. Wer sich nicht übt, wie der Blödsinnige, kann nicht, ohne die Eins zur Eins zu fügen, bis 3 zählen und bleibt auf der niedrigsten Entwicklungsstufe des Kindes steheu.
Die Gäule schrieb am 4.12. 2014 um 23:34:05 Uhr zu
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Es wird jetzt mit der Zeit unter den gebildeten Familien, denen es auf ein paar Thaler nicht ankommt, immer mehr Mode werden, sich nicht nur mit geschmackvollem, sondern auch mit wissenschaftlichem Luxus zu umgeben. Zu den neuesten Dekorationen letzterer Art gehört in England bereits das Aquarium, d. h. die vergrößerte und wissenschaftlich construirte Goldfisch-Terrine, gefüllt mit Leben aus der Tiefe des Meeres, das man nun darin in seinem ganzen, tiefen, geheimnißvollsten Reichthume auf dem Tische studiren kann, im Schlafrock und Pantoffeln. Der Engländer Philip Henry Gosse hat jetzt ein wahres Prachtwerk mit vielen colorirten Kupfertafeln unter dem Titel: „Aquarium oder Enthüllung der Wunder der Meerestiefe“ veröffentlicht, worin er zeigt, wie man solche Aquarien einrichten, halten und studiren muß und was für merkwürdige Wesen man darin in ihren Sitten und Gebräuchen beobachten kann.
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