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Klavierschulname. Abteilung Jazz. Jazzjazz. Unser geheimwort für nasiewissenschon. Treffen Sie vor allem die tastatur. Das ist das erste Geheimnis. Schludern ist nicht. Wenn sie tasten treffen und dabei einen Takt einhalten ist schon viel Musik gewonnen. Denken Sie immer, man kann bis zu zehn Tasten gleichzeitig was nur in geringen Maßen Sinn außerhalb von Wutausbrüchen, schon zwei gleichzeitig sind eine große Herausforderung für Ohren die gerne die Töne ein wenig voneinander getrennt hören wollen, im Gespräch ist das ähnlich plappern zwei gleichlaute einfach drauflos, im Dazwischen zu sein, also der eine Finger macht seine Töne zwischen den Tönen des anderen Fingers wobei die Mitte gar nicht eingehalten werden muß sondern die gesamte Tonzwischenbreite erlaubt was zu peitschenartigen Klängen führen kann wenn dabei die Arme von oben fallen auf tasten herunter, eine wahre erholung für den geist ist ja wenn endlich das begreifen der achtundachzig endlich langsam begreift das es immer nur zwölfe begreift und das in den achtundachzig letztlich immer nur zwölfe begriffen werden und das diese Zwölfe einfach nur an verschiedenen Breitengrade oder neigungswinkeln des sitzenden Rückenkörpers sich befinden, diese innere Ansicht von Wo man sich gerade mit den Fingern befindet, die innere veranschaulichung des Bildes eines nidergedrückten Akkordes hilft ganz enorm vor allem bei der Wiederholung eine Oktave weiter nebendran. ich war immer nebendran. ich lernte vom Zuschauen und vom Zuhören. Alles Schriftliche habe ich immer sofort vergessen. Denn nun stand es ja da. da konnte ich es doch getrost vergessen. Weil ich es ja jederzeit lesen konnte. Das schafft platz im gehirn. Das Schreiben.
mein Alptraum war, ich sitze vor dem Vollen Saal. Es ist ein allgemeines gemurmel vieler älterer Herrschaften zu hören. Ich sitze auf der Bühne, frontal, mittig, am Klavier. Meine rechte Seite ist zu sehen. ich habe ein Notenheft und meine H#ände sind behindert weil ich heute zum ersten mal ein weißes gestärktes Hemd trage mit ganz steifen Enden der Ärmel die mit einem nur scheinbar goldenen manschettenknopf zusammengehalten werden. Und darüber ist zu Allem Überfluß eine steife dunkelblaue Jacke mir angezogen worden welche durch ihre Steifheit die Bewegung der Schultern behindern und schwerfällig bis unmöglich machen. ich sitze da wie gefesselt auf dem Klavierstuhl und das raunen wird hörbar lauter. ich sollte wohl zu spielen beginnen. Doch ich habe einen Tränenfilm auf den Augen der mit alle tasten wie ein schwarz weiß gestreiftes Kompott vorgaukelt, auch die Noten sind tränenverschmierte Gemälde und ich habe keine Ahnung wohin mit den Fingern, es sieht alles äjnlich aus und das gemurmel wird lauter.
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