Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gemütszustand«
Friedensreich schrieb am 16.1. 2002 um 20:55:33 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
wie gehts mir, wie gehts dir, wie gehts uns und wie allen anderen?
Ja, also die Komplexität dieser Frage lässt eine einfache, so aus dem Ärmel geschüttelte, unbedachte und überhastete Antwort gar nicht zu. Um dem Mysterium des Sich-wie-fühlens nur einigermassen näher zu kommen, aber auch um dem Fragestellenden, der sich so eine tiefgehende Frage über meinen allgemeinen Gemütszustand überhaupt erlaubt, gebührend entgegentreten zu können, müsste ich nun in die Abgründe der seelisch-psychischen Klüfte des Seins hinuntersteigen um nur annähernd eine befriedigende Antwort geben zu können. Es scheint mir wenn wir einer solchen Analyse doch Tür und Tor öffnen wollen, müssten wir uns Zeit, ja Genügende nehmen, schenken lassen auch, um doch die Befriedigung dieses Bedürfnisses des mich fragenden gewährleisten zu können. Um jedoch auch die Wirklichkeit nicht in oberflächlicher Weise zu vergewaltigen, sollte eine tiefgründige in eingehendst objektiv-neutraler Weise und nicht nur eine auf die Umstände bezogene, Daseins-Befindlichkeit, näher erörtert werden. Doch es scheint, das auch hier und heut ein solche von jeglicher Beeinflussung, nur auf den innersten Herzens-Wirklichkeits-Zustand, losgelöst von Glaubens-, Selbsttäuschungs-,Kindheitserfahrungs,-Wunsches-Gedankengut, den Idealismus, dogmatische Lehrsätze,... weglassend, nur die nackte Daseinsform der entblössten Seele zu betrachten, gar nicht möglich ist. Wie denn auch? Ich weiss eben doch nie wie es mir wirklich geht. Darum antworte ich auf die Frage wie geht es dir, nichts. Schweigen und zwar lautlos, ohne Worte.
der blaue reiter schrieb am 10.12. 2004 um 23:46:55 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Gemütszustand
wie gehts mir, wie gehts dir, wie gehts uns und wie allen anderen?
Ja, also die Komplexität dieser Frage lässt eine einfache, so aus dem Ärmel geschüttelte, unbedachte und überhastete Antwort gar nicht zu. Um dem Mysterium des Sich-wie-fühlens nur einigermassen näher zu kommen, aber auch um dem Fragestellenden, der sich so eine tiefgehende Frage über meinen allgemeinen Gemütszustand überhaupt erlaubt, gebührend entgegentreten zu können, müsste ich nun in die Abgründe der seelisch-psychischen Klüfte des Seins hinuntersteigen um nur annähernd eine befriedigende Antwort geben zu können. Es scheint mir wenn wir einer solchen Analyse doch Tür und Tor öffnen wollen, müssten wir uns Zeit, ja Genügende nehmen, schenken lassen auch, um doch die Befriedigung dieses Bedürfnisses des mich fragenden gewährleisten zu können. Um jedoch auch die Wirklichkeit nicht in oberflächlicher Weise zu vergewaltigen, sollte eine tiefgründige in eingehendst objektiv-neutraler Weise und nicht nur eine auf die Umstände bezogene, Daseins-Befindlichkeit näher erörtert werden. Doch es scheint, das auch hier und heut ein solche von jeglicher Beeinflussung, nur auf den innersten Herzens-Wirklichkeits-Zustand losgelöst von Glaubens Selbsttäuschungs,Kindheitserfahrungs,-Wunsches-Gedankengut den Idealismus, dogmatische Lehrsätze,... weglassend, nur die nackte Daseinsform der entblössten Seele zu betrachten, gar nicht möglich ist. Wie denn auch? Ich weiss eben doch nie wie es mir wirklich geht. Darum antworte ich auf die Frage wie geht es dir, nichts. Schweigen und zwar lautlos, ohne Worte.
Werner schrieb am 5.2. 2006 um 11:03:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Gemütszustand kann etwas sein, dass ich ausdrücke auf die Frage, wie es mir geht und die Antwort fällt je nach Code, der sich je nach Milieu elaboriert oder restringiert ist, aus. Je elaborierter der dieser Code ist, desto länger und schwerverständlicher ist die Antwort. Ich z. B. drücke meinen Gemütszustand an einer Skala von 0 - 10 aus, wobei 0 bedeutet, dass es mir extrem s** geht und 10 genau das Gegenteil. Ich fahre mit dieser Einteilung jetzt fort und ich sage, es ist hier genauso mit dem Wetter, und das kann je nach Individuum stabil sein wie z. B. das schöne Herbstwetter, wie man es z. B. im Oktober vorfindet oder das andere Extrem, wo der Zusatand nie lange hält s. echtes Aprilwetter, wobei dies oft noch viel radikaler sein kann als dieser Vergleich. Es gab von Ronan Keating einen Hit, der »Life is a rollercoaster« hieß und in ihm muss es wirklich so ausschauen und er könnte einen Präzedenzfall darstellen, der jedoch nicht das extremste Beispiel sein muss. Ich habe zwar noch keine radikalen Wechsel, von 0 auf zehn ode rumgekehrt und das in Sekunden, erlebt und nach Rekoreden zu suchen kommt selbst mir und ich bin mit schwärzestem Humor ausgestattet, ein wenig pervers vor.
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