Sekunde
Bewertung: 3 Punkt(e)Eine Sekunde ist diejenige Zeitspanne, die der sogenannte Kleber braucht, um die zu klebenden Teile unlösbar mit den Fingern des Klebenden zu verbinden und so den eigentlichen Klebevorgang undurchführbar zu machen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 58, davon 58 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 21 positiv bewertete (36,21%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 257 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,569 Punkte, 31 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 11.9. 2001 um 22:34:20 Uhr schrieb Nils the Dark Elf über Sekunde |
| Der neuste Text | am 24.6. 2021 um 10:16:59 Uhr schrieb Christine über Sekunde |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 31) |
am 14.2. 2014 um 20:50:04 Uhr schrieb
am 18.9. 2014 um 20:52:11 Uhr schrieb
am 5.5. 2017 um 14:24:35 Uhr schrieb |
Eine Sekunde ist diejenige Zeitspanne, die der sogenannte Kleber braucht, um die zu klebenden Teile unlösbar mit den Fingern des Klebenden zu verbinden und so den eigentlichen Klebevorgang undurchführbar zu machen.
Diesen Text zu schreiben dauerte nur einige Sekunden. Das allein sagt nichts über seine Qualität, doch wenn man auch seinen Inhalt betrachtet, wird klar, daß er man auf ihn ebenso gut verzichten könnte. Obwohl die Aussage vom Anfang jetzt nicht mehr wahr ist.
Es scheint, daß Kreuzfahrtreisen bei uns unter einem schwarzen Stern angesiedelt sind. K's Beinbruch vor Jamaica 2000, im Jahr darauf der sagenumwobene WTC–Tag vor Madeira, Hongkong-Dubai im Zeichen von SARS und dem Irakkrieg, todessehnsüchtiges Seuchenschiff hat uns Springer getauft, die Donaufahrt im letzten Jahr wegen Hochwasser verkürzt, dieses Jahr wegen Niedrigwasser von der Elbe auf die Oder umgebucht worden und dann vor Eberswalde die Nachricht von Johnny Cashs Tod. Und während mir ein elfterSeptember auf eine unwirkliche Weise am Arsch vorbeiging, außer einer gewissen angespannten Exaltiertheit sich nicht durch Beileidsexklamation oder nennenswerte innere Bewegung ausdrückte, hat mich die Nachricht vom Tode Cashs mehr zu Tränen gerührt als alle Tode draußen an den Bildschirmen zuvor. Etwa fünf Sekunden lang.
Manchmal denke ich für eine Sekunde, dass ich falle. So real, dass es mit Sicherheit schon mal passiert sein muss. Ab und zu bin auch mal für eine Sekunde ohnmächtig.
Es kommt sogar vor, dass ich eine Sekunde lang glücklich bin.
Sekunde ist unaufhaltsam und verstreicht ohne Rücksicht auf Verluste, nimmt sich was sie will,
Zeitlos, blind vor Eile. Fühlbar, mächtig trotz geraubter Sinne.
Argwohn .. Der Tod sitzt auf meiner Bettkante.
| Einige zufällige Stichwörter |
muskulös
Leistung
servil
rotebetehände
Kündigung
|