wir
Bewertung: 4 Punkt(e)
Wir ist ein wunderschönes Wort, wenn man verliebt ist. Wir bedeutet nicht allein zu sein, da ist jemand und der ist da.
Ein »WIR« kann einen allerdings auch sehr einzwängen wenn man sein ICH sucht und immer ein WIR findet
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 329, davon 325 (98,78%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 103 positiv bewertete (31,31%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 102 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,271 Punkte, 171 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 25.9. 1999 um 15:48:22 Uhr schrieb Hellkeeper über wir |
| Der neuste Text | am 22.1. 2026 um 10:54:03 Uhr schrieb Möhrenbuchstabe über wir |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 171) |
am 18.6. 2002 um 18:58:56 Uhr schrieb
am 5.1. 2016 um 08:22:33 Uhr schrieb
am 21.2. 2004 um 22:53:44 Uhr schrieb |
Wir ist ein wunderschönes Wort, wenn man verliebt ist. Wir bedeutet nicht allein zu sein, da ist jemand und der ist da.
Ein »WIR« kann einen allerdings auch sehr einzwängen wenn man sein ICH sucht und immer ein WIR findet
Liebe? nö. wir ist was anderes. Liebe ist das nicht. Wir ist ein Blitzlicht, eine Momentaufnahme. Vielleicht ein Job. Aber mehr nicht.
kennst du das, du weißt genau, mit wem du dir dieses wir wünschst und hast vor nichts mehr angst, als dass es außer dir noch jemand spürt? versteckst alles, was auch nur im entferntesten darauf hinweisen könnte, dass er dir fehlt, und trotzdem ist er allgegenwärtig, dieser verdammte liebeskummer, den jeder dir ansieht und mit einem DeineStimmeIstHeuteAberTraurig quittiert. dir steigt die schamröte ins gesicht, du versuchst einen witz und fällst zurück auf das, was übrig ist, den erbärmlichen rest, den du irgendwann mal ganz stolz ich genannt hast, verwöhnst dich, nimmst dich wichtig, streichelst dich und lächelst gnädig in die runde, in der gewissheit, ihm mindestens die gleiche dosis weltschmerz spüren zu lassen, bis zur nächsten gemeinsamen nacht, in der wieder alles in nebel taucht, als ob es nie gewesen wäre.
Wir sind wirr. Wer sind wir? Sind wir wirr? Oder sind wir nur wirr, wenn wir wer sind?
Das »wir« in einer Beziehung: solange es eine Form der Erzählung bleibt, also nur als Wort existiert, ist es positiv (wir waren im Urlaub, wir wollen ins Kino gehen). Wenn »wir« aber nur noch gemeinsam fühlen, sprechen, handeln können, dann wird das »wir« zur Last. Die Kunst ist mit dem »wir« zwei »ich« in einem Wort zu verbinden, ohne dabei den zwei »ich« die Individualität zu nehmen.
Wirus: Als Herdentier muss man ja immer so verdammt aufpassen, dass man nicht irgend einen Müll nachplappert oder anderen keinen vorsagt. Und als ob das nicht schon schlimm genug ist, scheinen die wenigsten von uns davon zu wissen, dass man sich bei jeder Bewusstseinsberührung, so albern sie auch sein mag, sich richtig üble Krankheiten zuziehen kann, was vollkommen natürlich und auch überhaupt nicht verwerflich ist, leider muss man sein Immunsystem in einem solchen Falle bewusst benutzen, sonst kommt es zu einer Epedemie oder einer Ideologie...
Wir sollten viel öfter etwas tun, was kein Ziel verfolgt, keine Eile hat und sich nicht lohnen muß.
Wir, was soll ich unter wir verstehen?
Wir sind Menschen, Kreaturen. Ich weiß nicht was, oder wer wir sind. Woher kommen wir?
Gibt es Gott?
So viele Fragen plagen mich.
Ich liebe die Philosophie, aber teilweise frage ich mich ob das PHILOSOPHIEREN einen Sinn hat, weil man doch nie zu einer plausiblen Antwort kommt
Worthäufigkeiten:
Leben-ca.30
Leiden-ca.20
Ich-ca.42
Wir-ca.37
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