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begünstigen, dem Drogen-General (es ist nicht uninteressant, sich daran zu erinnern). So konnten in Zentralamerika die Streitkräfte von Honduras und Guatemala den salvadorianischen Streitkräften gegen die Bauern zu Hilfe kommen. Daran sieht man deutlich, wie die traditionelre Verteidigungssituation pervertiert wird.
Außerdem werden noch andere herkömmliche Unterscheidungen verkehrt. Die direkte Machtübernahme der Militärs geschieht im Namen von Ideologien - egal ob diese reaktionär oder sozialistisch sind - wie in Portugal, Chile, Kambodscha oder Peru.
Den peruanischen Generälen, den portugiesischen, spanischen und sogar polnischen Generälen sind Ideologien ziemlich gleichgültig. In diesem System dominiert nicht mehr eine Ideologie, sondern die militärische Ordnung. Ordnung ist die einzige Ideologie. Ganz egal, ob diese Ordnung sozialistisch, kapitalistisch oder sonstwie ist. Hauptsache, sie ist nicht politisch, sondern militärisch.
So läßt sich das Ende des Politischen auch definieren.
Es ist eine andere Form der Regulation. Sie verläuftnicht mehr über Parteien, ist nicht mehr politisch oder gar sozial, sondern »unparteilich«, d.h. polizeilich-militärisch. Natürlich gibt es für jede Situation Varianten, trotzdem ist aufschlußreich, wie in den meisten Ländern, die uns als Beispiel dienen, in Lateinamerika, in Afrika und übrigens auch in der Sowjetunion, die Armee ein Mittel, in der Tat das einzige Mittel zum sozialen Aufstieg ist.
Bis jetzt haben wir kaum von Afrika gesprochen. Wird auch auf dem afrikanischen Kontinent, genauso wie in Lateinamerika, die Gesellschaft polizeilich-militörisch kontrolliert?
Ich habe erfahren, daß die Schulden Argentiniens so hoch sind wie die gesamten Schulden des afrikanischen Kontinents. Dies kommt mir sehr mysteriös vor, aber es
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erklärt, wieso ich mich immer mehr für die lateinamer nische als für die afrikanische Unterentwicklung inte siert habe. Afrika kommt mir undurchdringlich vor und letztendlich nicht sehr bezeichnend für die Auswirku westlicherTechnologie.Hingegen zeigensichinläteina ka Auswüchse, die man zum Ausgangspunkt einer An se nehmen könnte. Europa hat Südamerika beherrsch hat den südamerikanischen Kontinent kolonisiert, no vor den Vereinigten Staaten. Aber ich glaube, daß L amerika die Zukunft Europas darstellt. Südamerika v körpert das, was Europa bevorsteht, genauso wie di kanstaaten das "Südamerikall der UdSSR sind. Ober oder lang wird den Verbündeten der Vereinigten Sta keine andere Wahl bleiben (man sieht es auch am Wec kurs), als in einem neuen Zentralkontinent die Rolle siliens, Argentiniens - um nicht zu sagen die Urugu oder EI Salvadors - zu spielen. Sie würden dann zum Zentralkontinent eines Haupt-Staates gehören (die H städte wären nicht mehr Städte, sondern Staaten mit städten und Land).
In den Vereinigten Staaten zeichnet sich sowohl mit Politik der »Deregulation«, die von Reagan gepredig als auch mit der kolossalen Erhöhung des amerikonis Militärbudgets noch und noch schon das Aufkommen nes solchen bewaffneten Staates ab.
Die Regierung Reagan bedeutet meiner Meinung nach schon die Binnen-Kolonisierung Amerikas. Der Wohl Staat, den es in Europa gegeben hat und während d 60er Jahre in gewisser Weise auch in Amerika, wird i den Vereinigten Staaten langsam ersetzt durch das, ich den Verhängnis-Staat nenne. Das heißt, man ge über zu einem Staat und Zustand der Fatalitäten - n arer, technologischer und sonstiger Fatalitäten - un einem fatalen, diffusen Gesetz, einem Gesetz, das ni als solches anerkannt und erkennbar ist.
in England ist der Wohlfahrts-Staat trotz allem weite sehr stark. Das weist zum Teil den drohenden Verh'
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