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Liebeskummer... Hier ist meine Geschichte:
Wir hatten 23 schöne Monate miteinander. In dieser Zeit hatten wir viel Spaß... zusammen lachen, reisen, schwimmen, kuscheln... nichts ist schöner, als von ihm in den Arm genommen zu werden... Und doch war ich auch oft traurig. Oder grundlos eifersüchtig.
Im Sommer wollte er mich heiraten. Doch das war zu früh für mich. Er ist aber Ausländer, und durch die Heirat würde alles leichter für ihn... Meine Eltern waren gegen die Hochzeit. Doch irgendwie überredete er mich dazu.
Obwohl ich ihn liebe, sagte ich zwei Wochen vor der Hochzeit nein. Alles war schon geplant. Alles musste abbestellt werden. Gemein von mir...? Doch ich wollte. Ich konnt nur nicht mehr. Ich konnte das Gefühl nicht ertragen, dass meine Eltern nicht zur Hochzeit kommen würden. Dass es eine traurige Feier würde...
Er war am Boden zerstört. Zog von mir weg. Versuchte, aus eigener Kraft hierzubleiben.
Er sagte, jetzt sei nur er für sich wichtig, und sonst nichts.
Wir trafen uns hin und wieder. Er sagte, er liebt mich noch. Doch er war kalt zu mir. Ich hatte das Gefühl, er wollte nur noch Sex von mir.
Eines Tages, als ich bei ihm war, war er wieder abweisend, als wollte er mich nicht da haben. Ich sagte es ihm. Ich sagte ihm, wie sehr es mir fehlte, dass er z.B. »Ich liebe dich« sagt.
Er meinte, ich zerrrede alles. Ob ich die Liebe nicht ohne Reden spüren könne?
Ich meinte, vielleicht war es gut, nicht geheiratet zu haben, weil wir uns nur noch stritten.
Da sagte er: Du kommst doch nur noch wegen dem Sex.
Nein, antwortete ich.
Als ich ging, verabschiedete er sich kaum. Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe.
Ich habe ihn auch am Telefon nicht mehr erreicht. Als er nie zurückrief, musste ich das schließlich respektieren. Er glaubt nicht mehr an unsere Liebe.
Und wenn ich jeden Abend vor dem Schlafen weine, weine ich allein. Ich versuche, ein neues Leben für mich zu finden.
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