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Nike schrieb am 17.4. 2002 um 19:26:02 Uhr über

Geschlecht

Es stimmt schon, was t-moe hierzu am 23.12.01 schrieb. Da kann »Der große Hirnsauger« noch so Hirnrissiges dazuschmähen.

Letztendlich geht doch eine große, beiderseitige Faszination von den äußeren Geschlechtsteilen aus, also dem Penis und der Möse. Womit die Probleme schon anfangen, denn eigentlich müsste ich Vagina statt Möse schreiben, aber man sieht von außen eben nur die Schamlippen. Okay, wenn sie erregt ist, stülpen sich auch die inneren noch hervor, aber die Vagina bleibt verborgen. Da kann SIE noch so erregt sein und abtriefen ohne Ende - die Vagina ist und bleibt etwas in ihrem Inneren, höchstens zu besichtigen mit den Gerätschaften des Frauenarztes und natürlich fühl- und erlebbar für Finger, Hände, Zunge und IHN.

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass allein der Anblick des (voll erigierten!) Penis für Männer, aber auch Frauen, sehr erregend ist. Es ist das Bild der Potenz schlechthin. Aber ein Penis ist eben immer sichtbar - und verräterisch: Wenn der Mann seine tolle Potenz demonstrieren will und ER schlaff herabhängt, dann ist das nicht zu kaschieren. Umgekehrt schießt ihm vielleicht das Blut hemmungslos in sein »Bestes Stück«, wenn es gerade einmal nicht passt (z.B. beim Arzt).

Bei der Frau gibt es im Genitalbereich zwar untrügliche Indizien für ihre Erregung (verstärkte Durchblutung und Öffnung der Schamlippen, Durchfeuchtung von Vagina und Möse), aber mehr auch nicht. Umso mehr Spielraum gibt es für die männliche Fantasie! Der Mann hat die Freiheit sich vorzustellen, was dieses wunderbare Organ mit seinem Penis anstellt, wenn er in sie eindringt: wie die Vagina sich anfangs vermeintlich verweigert, ihm wie verriegelt vorkommt, wie sie sich langsam doch dehnen lässt, wie sie ihn dann eng und warm ummantelt, heiß und heißer reibt, von der Eichel bis zur Peniswurzel mit ihrem den Geruchsinn umnebelnden Saft benetzt, wie sie ihn, der jetzt so gnadenlos hart geworden ist, im Gegenzug immer sanfter aufnimmt und ihm plötzlich willig Raum gewährt, um sich sogleich umso schneller, kräftiger, wilder in ihr austoben zu können. Jede Vagina entpuppt dabei ihren Charakter, vermittelt über den sie traktierenden Penis ihre Stimmung als Indikator für die momentane Hingabebereitschaft ihrer Herrin. Und wenn die Herrin besonders gut in Stimmung ist, dann rinnen plötzlich die Säfte wie Bäche, dann bereitet sie dem harten Lustwerkzeug ein immer weicheres und aufnahmebereiteres Bett. Wenn so etwas Wunderbares, Urweibliches nicht zum Schwärmen verführt, dann weiß ich auch nicht, wie Männern zu helfen ist, die den Kreis ihrer egomanischen Penisverliebtheit nicht einmal zu verlassen im Stande sind und anerkennen können, dass (auch) das »Geschlecht« einer Frau etwas sehr Schönes ist.


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