Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 75, davon 75 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (29,33%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.3. 2000 um 11:16:32 Uhr schrieb
falcon über Dame
Der neuste Text am 25.5. 2023 um 21:12:48 Uhr schrieb
schmidt über Dame
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 35)

am 14.5. 2013 um 18:26:46 Uhr schrieb
ABBA-Fan über Dame

am 21.6. 2011 um 22:28:00 Uhr schrieb
Blasta über Dame

am 11.11. 2018 um 13:22:00 Uhr schrieb
ungerichteter Graf über Dame

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dame«

falcon schrieb am 5.3. 2000 um 11:16:32 Uhr zu

Dame

Bewertung: 10 Punkt(e)

Der Begriff wanderte um 1600 als Lehnwort aus dem Französischen in die deutsche Sprache ein. Dort bedeutete dame ungefähr soviel wie Herrin, Frau, Ehefrau. In der deutschen Volkssprache hat es sich nie durchsetzen können.
Während es im 17. Jh. als Pendant zu Kavalier die feingebildete Geliebte, die Herzensdame, bezeichnete, wurde es wenig später zum festen Titel der Frau in Adelskreisen. Erst Ende des 18. Jh. wurde es auch in der Sprache der bürgerlichen Gesellschaft heimisch, wo es Frau/Frauenzimmer teilweise ersetzte. Die abwertende Bedeutungsnuance in »Dame«, heute noch in der Verkleinerungsform »Dämchen« spürbar, reicht auch schon bis ins 17. Jh. zurück. Sie hat sich vielleicht, ähnlich wie bei Mätresse, das in gewissem Sinne ein Synonym war, als Euphemismus entwickelt.

Wenn man eine Frau heute - im positiven Sinn - als Dame bezeichnet, würdigt man damit eine überdurchschnittliche Intelligenz, Bildung und Kultiviertheit (schließt auch Charme ein), die sich aber auch äußerlich zeigt. Dieses Gesamt-Erscheinungsbild legt sofort auch Männern gewisse Verpflichtungen auf: Sie müssen sich von ihrer besten Seite zeigen, das heißt, die denkbar besten Manieren an den Tag legen, »Kavalier« sein (siehe oben). Zeigt eine Frau nur die äußerlichen Attribute einer Dame, ohne diesen wirklich gerecht werden zu können, entsteht eine hochnotpeinliche Situation, die nur durch Ironie zu bestehen ist.

Mäggi schrieb am 18.8. 2001 um 11:34:26 Uhr zu

Dame

Bewertung: 4 Punkt(e)

wenn jemand dame zu mir sagt, wehre ich erst mal ab, irgendwie sind damit schon wieder einschränkungen verbunden, sich immer korrekt benehmen müssen, vor allen dingen keine ansprüche stellen und als mauerblümchen dahinvegetieren. nicht daß es nicht hin und wieder spaß macht, in die rolle zu schlüpfen, das kann sehr reizvoll sein, aber als dauerzustand ist dame sein -zumindest für mich- tödlich.

pikeur schrieb am 31.3. 2002 um 06:52:15 Uhr zu

Dame

Bewertung: 3 Punkt(e)

Heißt das Gegenteil jetzt nun Girlie oder Mühle?

Respektive Bube oder König?

Der Gegenpart: Herr oder Sklave?

Gibt es »ganz« Dame heute überhaupt noch?

Die Tommys machen sich die Definition mit ihrer »Lady« leichter.

Tja...


Ich glaube Gräfin Dönhoff war zu Lebzeiten eine echte Dame im Stile einer Lady. Obwohl sie diese Definition wohl abgelehnt hätte.

janina schrieb am 5.10. 2007 um 16:57:46 Uhr zu

Dame

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich bin gerne eine Dame. Ich mag mich gerne gut kleiden ( Kostüm, Hut, lange elegante Handschuhe, elegante Schuhe ). Dann werde ich auch von den Männern sehr höflich behandelt ( Tür aufhalten, Mantel helfen, gelegentlich sogar einen Handkuss) Ich finde das schön.

Höflich schrieb am 21.8. 2003 um 16:23:04 Uhr zu

Dame

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich liebe dich und alle anderen Menschen, aber tu's mir nicht übelst nehmen, ich geh mich jetzt weiter betrinken. Also ersteres wie zweiteres nicht übel nehmen.

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