Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 47, davon 47 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (55,32%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.12. 2000 um 04:15:49 Uhr schrieb
Nils über Privatfernsehen
Der neuste Text am 20.9. 2026 um 12:26:06 Uhr schrieb
Ildegarde über Privatfernsehen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 17)

am 22.12. 2018 um 10:36:58 Uhr schrieb
gerichteter Graf über Privatfernsehen

am 11.6. 2015 um 19:18:31 Uhr schrieb
Yadgar über Privatfernsehen

am 23.5. 2003 um 22:54:57 Uhr schrieb
Zeitsprung über Privatfernsehen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Privatfernsehen«

Daniel Arnold schrieb am 26.8. 2001 um 04:05:54 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 5 Punkt(e)

Erst gewöhnen die einen an Werbung.
Dann kacken die einen damit so zu, dass man es beim besten Willen nicht mehr erträgt,
und präsentieren einem dann das Allheilmittel Bezahlfernsehen / PayTV.

Das ist... eine riesige verfickte Scheiße
Menschen werden abgezockt verarscht verblödet für dumm verkauft in gleichen Maßen aufgebracht und gleichgültig gemacht,
letztendlich wird alles kaputt gemacht und hinter eine neuaufgebaute Kulisse gekehrt
hauptsache der Profit stimmt, Seelen werden beherrscht und man erreicht irgendwann das ewige Leben das man vor lauter Verblendung nicht mehr wahrnimmt.

Daniel Arnold schrieb am 25.10. 2002 um 09:26:41 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Angenommen bei der ARD macht jemand eine Sendung in dem er mit einer Eingabe von zehn Wörtern in einer Suchmaschine im Internet recherchiert, dann nimmt er von den sieben Suchergebnissen vier heraus die ihm als sinnvoll erscheinen, informiert sich über die Quellen, liest die Texte, und formuliert dann unter Hinzunahme des persönlichen Wissens und Hintergrundwissens und weiterer Quellen jenseits des Internets seinen Text zu dem Thema.

Im Vergleich dazu läuft der selbe Vorgang bei RTL, Sat 1 oder Pro 7 beispielsweise wie folgt ab.
Jemand gibt ein Wort in eine Suchmaschine ein, nimmt dann die ersten zehn von ca. 25.000 Suchergebnissen und fügt dann die entsprechenden Überschriften zu einem Text zusammen.

baumhaus schrieb am 17.5. 2014 um 12:23:02 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vor zwei Tagen hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, während eines meiner seltenen Besuche bei D. eine halbe Stunde Privatfernsehen zu erleben. Ich sollte vielleicht dazusagen, daß mein letzter derartig langer Fernsehkonsum etwa in der Zeit zu verorten ist, in der die meisten Menschen noch Röhrenfernsehgeräte im Wohnzimmer stehen hatten.

Ich saß also nun unvorbereitet und ahnungslos vor einem FullHD-50-Zoll-LED-DVB-C-TV, der das Zimmer so hell machte, daß kein Licht notwendig war und wurde mit einer oder mehreren Sendungen (eine Struktur konnte ich beim besten Willen nicht erkennen) konfrontiert.
Daß ich hart im Nehmen bin, habe ich lange Zeit angenommen. Aber die gezeigten Bilder und die dazu in einem eigenartigen, kaum nachahmbaren Deutsch gesprochenen Kommentare zeigten mir spontan die Grenzen meiner Toleranz auf.

Wie ich nach etwa 10 Minuten mitbekam, ging es um Brustvergrößerung bei Frauen. Nicht in einem etwa informativen oder dokumentarischen Stil, sondern in einer Art Unterhaltungsstory. Eine ehemalige Porno-Schauspielerin hatte sich operieren lassen. Man zeigte etliche Vorher-Nachher-Aufnahmen, immer wieder fiel der Satz »Mehr geht nicht rein«. Zwischendurch kurze Einblendungen eines Gesprächs zwischen ihr und ihrer Mutter, die zwei Silikonkissen in den Händen hielt, und Einspieler von irgendwelchen Auftritten auf dem roten Teppich. Die Frau wurde immer wieder oben ohne gezeigt. Außer den beiden ballonartigen Brüsten war alles an ihr klapperdürr, definitiv anorektisch.

Ich mußte mit mir ringen, es ging nahe an die Grenze zum spontanen Erbrechen.

Die hohe Auflösung des Bildschirms und dessen gnadenlos grelle Ausleuchtung stellten jede Pore, jede Hautirritation, jeden Schweißtropfen unnatürlich scharf dar. Man konnte genauestens erkennen, wo das Make-Up nicht ganz so perfekt aufgetragen war. Ganz zu schweigen von den Äderchen im Auge, den Muttermalen, den verwaisten Piercing-Löchern etc. etc.

In einer Melange mit dem verstörend authentisch vorgetragenen Proletendeutsch, dem schnellen Wechsel der Kamera und der Szenen sowie diesem unsäglichen Thema, das eigentlich keines war, weil es nur darum ging, daß die »Busen-OP« ein »voller Erfolg« war und dies von allen Beteiligten eine halbe Stunde lang wiederholt wurde, wirkte das auf mich wie der Besuch in einer von Aliens arrangierten surrealistischen Kunstausstellung.

Ralf S. schrieb am 20.11. 2007 um 16:34:54 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Privatfernsehen ist für mich eine Dauerberieselung aus Gerichtsshows, Kochshows, Würmer-Ess-Shows, Titten und und sich keilenden Zicken, krebsartig durchwachsen mit schrilldummer Werbung und bestens geeignet, uns in eine verblödete Welt zu begleiten, die zu 100% aus Simsen, Bumsen und Saufen besteht.
Für mich am unerträglichsten sind die permanenten Versuche der Werber, uns in ihrem hilflosen Idiotenenglisch zu amerikanisieren. Da wünscht man sich fast einen Jakobsweg für Amokläufer, der direkt ins Herz von RTL II oder Neun Live führt. Das Attentat, als Ballett umgesetzt auf arte, wäre mir danach ein Hochgenuss.

hrafnaz schrieb am 14.7. 2001 um 11:21:17 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Privatfernsehen ist der Anus der Mediengesellschaft und die öffentlich-rechtlichen gleichen sich an.

Nils schrieb am 21.12. 2000 um 04:15:49 Uhr zu

Privatfernsehen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Pro7, RTL, Sat.1, VOX, Kabel1, tm3, die ganze Bande
nicht zu vergessen Musikfernsehen: MTV, Viva, Viva 2, Onyx
Ach, Privatfernsehen, alles so schön bunt hier!

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