Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 86, davon 84 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 39 positiv bewertete (45,35%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.5. 1999 um 16:53:46 Uhr schrieb
Holger Blaschka über Unwort
Der neuste Text am 19.2. 2024 um 16:11:00 Uhr schrieb
Leander Ballerin über Unwort
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 21)

am 20.7. 2004 um 00:59:58 Uhr schrieb
Ipsomobilist über Unwort

am 17.6. 2019 um 20:24:28 Uhr schrieb
Schmidt über Unwort

am 11.7. 2006 um 00:42:12 Uhr schrieb
Sinnfall über Unwort

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Unwort«

Azreal schrieb am 14.10. 2001 um 06:00:01 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wie wär's denn mit diesen hier?

»Durchsignalisierung«
Juristendeutsch für »grüne Welle im Straßenverkehr«.

»Fehleinwurf«
Damit ist Müll in den falschen Tonnen gemeint, z.B. Plastik oder Batterien in der Biotonne. Wird gern von den Grüner-Punkt-Halsabschneidern benutzt.

»Zuwegung«
Der Weg zu einem Privatgrundstück. Soll oft Streitobjekt zwischen Nachbarn, die sich nicht leiden können, sein. Naja, wenn man sonst nichts zu tun hat, als sich um ein paar Tonnen Kies zu streiten...

»Yuppielutscher«
Mobiltelefon, auch bekannt als »Handy«. »Handy« selbst ist noch solch ein Unwort, das sich zwar unheimlich international anhört, eigentlich aber eine typisch deutsche Wortschöpfung ist.

»Modernisierungsverlierer«
Das ist eins von diesen beschönigenden Worten, die benutzt werden, wenn man sich zu fein für das Aussprechen der tatsächlichen Bedeutung ist. Es meint »Arbeitsloser« oder »Sozialhilfeempfänger«.

»Interessenhaushalt«
Das habe ich zum ersten Mal von den Grünen gehört, als es um den Kosovo-Einsatz ging.

»Verblutungsromantik«
Das klingt so schrill, daß man es fast schon gar nicht mehr ein Unwort nennen möchte.

BLONDY@HOME schrieb am 22.1. 2002 um 21:01:40 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein wirklich tolles Unwort hab ich neulich in der Tierhandlung gefunden.
Suche ein Halsband für unseren Hund.
Mein Blick bleibt an einem langgliedrigen Kettenhalsband hängen. GESUNDHEITSWÜRGER steht dran.
Frag ich die Inhaberin vom Geschäft,was das auf sich hat - das mit dem Halsband....und der Bezeichnung auf der Etikette.
Die Erklärung ließ mich fast aus den Schuhen kippen:
"Wenn man so ein Würgehalsband benutzt,dann leidet bei langhaarigen Rasen das Fell nicht.
Es würde sonst beim Würgen regelrecht abrasiert...tja - und das sieht sehr unschön aus.
Mit einem Gesundheitswürger passiert das nicht"
So...jetzt weiß es jeder Hundebesitzer.....regelmäßiges Würgen macht den Hund gesund !!! (Er sieht jedenfalls gesund aus )

Galaxie schrieb am 3.1. 2000 um 19:37:55 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mein Vorschlag für das Unwort '99:
Millennium.
Oder noch besser: SoFi als grauenhaftes Kurzwort für Sonnenfinsternis.

tigerauge schrieb am 24.11. 2006 um 15:38:18 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Gesellschaft für Deutsche Sprache hat die Aktion »Unwort des Jahres« ins Leben gerufen, die seit 1991 alle Jahre wieder ein sogenanntes Unwort des Jahres ausruft.
Dabei werden allerdings nicht die Unwörter selber kritisiert, sondern die dahinterstehenden Geisteshaltungen, oder die öffentlichkeitswirksame Benennung von Zuständen oder Sachen. Sprachliche Kritik, die ich von einem Verein erwartet hätte, der sich der Pflege und Sprachkultur der deutschen Sprache widmet, findet da nicht statt. Man könnte natürlich versucht sein, die Unworterei als Pflege der Sprachkultur aufzufassen. Damit läge man aber sicher falsch. In Wahrheit handelt es sich um eine verklemmte und irgendwie unehrliche Art der Gesellschaftskritik unter dem Deckmantel der Sprachpflege. Nervtötend, das. Und überflüssig.

Patrick schrieb am 11.6. 1999 um 13:48:45 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ist ein Unhold, wer ein Unwort benützt? Wer definiert, was ein Unwort ist? -> Soziologische Theorien. Was sagen die Sprachwissenschafter dazu?
»Humanitäre Katastrophe« finde ich nicht Unwort-würdig. Vor ein paar Jahren hat doch die Gesellschaft für Deutsche Sprache mal die »Ethnische Säuberung« zum Unwort des Jahres gewählt. Das fand ich sehr gut. Ist ja schliesslich ein Euphemismus sondergleichen.

Thomas schrieb am 28.7. 2004 um 00:01:06 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wenn ein Wort gleichzeitig Unwort sein soll, ist das schon gedanklich und, schlimmer, sprachlich Murks. Auch ein böses, menschenverachtendes usw. Wort bleibt ein Wort. Darum hat die einmal-jährliche Deklaration des jeweiligen 'Unworts' durch die zuständigen Moralinstanzen auch nicht den geringsten Einfluss auf das muntere Entstehen vieler weiterer 'Unworte', Jahr für Jahr.

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