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Basisreligion schrieb am 25.9. 2001 um 09:47:10 Uhr über

Vergewaltigung

VERGEWALTIGUNG, auch Notzucht, bedeutet, eine Frau oder ein Mädchen mit Gewalt oder der Androhung eines
augenblicklichen Angriffs auf Leben oder Gesundheit zum außerehelichen GESCHLECHTSVERKEHR zu mißbrauchen.

Oft wird von Außenstehenden der Tatbestand einer Vergewaltigung angezweifelt, vor allem wenn der vergewaltigten Person
der Vergewaltiger bekannt ist oder wenn es sogar der Ehepartner ist. Wir müssen daher unterscheiden:

1. Vergewaltigung durch einen »Freund«.

Hier geht es um etwas, was von einer ÜBERRUMPELUNG durch eigene Gefühle des Mädchens oder der Frau bis hin zur
Ausnutzung seiner oder ihrer erlahmenden Widerstandskraft reicht. So genau läßt sich der Geschlechtsverkehr hier nie
abgrenzen, ob er mit oder ohne Zustimmung erfolgte. Es passiert vor allem, wenn der weibliche Partner einer Schmuserei zwar
»nein« zum Geschlechtsverkehr sagt, doch von den ZÄRTLICHKEITEN ganz offensichtlich so gefangen ist, daß das Verhalten
als »ja« ausgelegt werden könnte. Und dann macht der männliche Partner einfach kurzen Prozeß und nimmt sich in einer
passenden Situation, was ihm logisch und was »sie« ganz einfach zu erwarten scheint.

Wer solche Überrumpelung nicht will, sollte bedenken, daß Ursache für sie eine eigenartige Mischung von MAUERN IN DEN
KÖPFEN, kein konkretes Konzept aufzubauen und zu besprechen, und natürlichem Drang ist. Die »Mauern« pflegen einerseits
die Gestaltung einer spannenden und phantasievollen ENTHALTSAMKEIT und das Erlebnis der damit verbundenen
HORMONE zu verhindern, und andererseits pflegt sich der Drang nach Rausch in einer brisanten Situation irgendeinen Weg zu
suchen. Daher haben dann die auf BEFRIEDIGUNG ausgerichteten Hormone jede Chance, nicht nur so gerade in Aktion zu
treten, sondern sogar übermächtig zu werden. Die Natur fordert einfach ihr Recht, unser Trieb nach Hormonräuschen läßt sich
einfach nicht unterdrücken, allenfalls (rechtzeitig) umlenken.

Mit den Mauern in den Köpfen hängt darüber hinaus dann auch eine ungenügende MENSCHENKENNTNIS zusammen,
weswegen es unmöglich ist, sicher herauszubekommen und zu unterscheiden, welche Hormonerlebnisse nun der Partner will
und welche nicht. Das alles ergibt dann eine brisante und aufreizende Mischung, bei der sich niemand wundern darf, wenn es
bei passender Gelegenheit zu einem mehr oder weniger vergewaltigungsähnlichen Geschlechtsverkehr kommt.

Wappnen dagegen kann man (oder besser »frau«) sich mit einem vernünftigen LEBENSKONZEPT mit den entsprechenden
BEDINGUNGEN, OHNE DIE NICHTS GEHT, das auch den Partnern die Chance gibt, ihre nicht auf Befriedigung
ausgerichteten Hormone zu »organisieren« (siehe auch REINFALLEN und FEMALE CHOICE).



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