Schokolade
Bewertung: 15 Punkt(e)Die Konfrontation mit Schokolade läßt mich immer wieder zweifeln, ob der Mensch (also in diesem Fall ich) wirklich einen freien Willen hat.
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,450 Punkte, 67 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 7.10. 1999 um 20:54:01 Uhr schrieb Irrfisch über Schokolade |
| Der neuste Text | am 27.8. 2025 um 05:55:21 Uhr schrieb Gerhard über Schokolade |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 67) |
am 16.6. 2008 um 20:25:45 Uhr schrieb
am 2.1. 2006 um 21:17:53 Uhr schrieb
am 15.4. 2010 um 12:28:32 Uhr schrieb |
Die Konfrontation mit Schokolade läßt mich immer wieder zweifeln, ob der Mensch (also in diesem Fall ich) wirklich einen freien Willen hat.
Heute hatte ich ausnahmsweise Lust auf Schokolade. Das kommt sehr selten vor. Und diese Lust zwang mich in den Supermarkt und bewirkte etwas, das mir ebenfalls nur sehr selten widerfährt und was ich hasse: ich konnte mich nicht entscheiden. Da waren dutzende Tafeln Schokolade und hunderte Sachen, die überzogen mit oder aus oder mit Schokolade gefüllt waren. Ich bin überzeugt davon, dass uns Menschen eine zu grosse Auswahl schadet. Hätte es nur zwei Tafeln Schokolade gegeben und dazu noch eine Auswahl zwischen Schokoriegel und Geleebananen - mal so metaphorisch gesprochen - wäre es leicht gewesen. Aber es gab viel zu viel, und am Ende habe ich doch die Rolos genommen.
100 Gramm Schokolade haben genauso viele Kalorien wie drei Kilo Salat.
Aber 'nu mal ehrlich: wer isst schon drei Kilo Salat?
Schokolade, meine Leidenschaft, mein Verhängnis!
Immer wieder muss ich diesen süssen Rausch erleben. Wie kann ein derartiger Genuss nur so hart bestraft werden?
Die Konfrontation mit Schokolade läßt mich immer wider bezweifeln, ob der Mensch an sich (und ich im besonderen) wirklich einen freien Willen hat.
Ich habe gestern fünf Hanuta hintereinander weg gegessen, danach war mir schlecht. Daraus lässt sich schließen, daß Hanuta ein gutes Heilmittel gegen Schokolade ist.
Als Kolumbus Amerika entdeckte, bemerkte er die Bedeutung des Kakaobaums nicht, obwohl er mit Kakao in Berührung kam. Erst 1528 wurde der Kakao von den spanischen Eroberern unter Führung von Hernán Cortés nach Europa gebracht. 1544 wurde Schokolade erstmals als Getränk am spanischen Hof getrunken. Die Schokolade schmeckte den Europäern ungesüßt jedoch nicht. Populär wurde sie erst nach der Zugabe von Honig und Rohrzucker. 1673 schenkte der Holländer Jan Jantz von Huesden erstmals öffentlich Schokolade in Bremen aus. Erst im 18./19. Jahrhundert wurden größere Mengen von Kakaobohnen in Bremen gehandelt. Da sie sehr teuer waren, konnten sich Schokolade zunächst nur reiche Adlige leisten. Zwei Faktoren machten den Kakao zum Massenprodukt: Erstens die Pressung des Kakaos und die anschließende Vermahlung zu Kakaopulver, zweitens der Einsatz von günstigerem Kakao aus Amazonien, dem Forastero (heute vorherrschend). Die Erfindung der Pressung und Zermahlung geht auf den Holländer Coenraad Johannes van Houten zurück. Durch die Pressung spaltete er die Kakaobutter vom Kakao ab, heute ein üblicher Vorgang.
»Schokolade hilft viel besser durch Zeiten ohne Liebe als Liebe durch Zeiten ohne Schokolade.«
Habe ich mal wo gelesen, den Autor habe ich vergessen, aber ich muß dem voll zustimmen.
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