Schokolade
Bewertung: 15 Punkt(e)Die Konfrontation mit Schokolade läßt mich immer wieder zweifeln, ob der Mensch (also in diesem Fall ich) wirklich einen freien Willen hat.
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,450 Punkte, 67 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 7.10. 1999 um 20:54:01 Uhr schrieb Irrfisch über Schokolade |
| Der neuste Text | am 27.8. 2025 um 05:55:21 Uhr schrieb Gerhard über Schokolade |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 67) |
am 20.1. 2017 um 13:06:10 Uhr schrieb
am 16.12. 2005 um 23:22:13 Uhr schrieb
am 27.8. 2025 um 05:55:21 Uhr schrieb |
Die Konfrontation mit Schokolade läßt mich immer wieder zweifeln, ob der Mensch (also in diesem Fall ich) wirklich einen freien Willen hat.
Bis zum 17.Jahrhundert war Schokolade in Europa nur in Apotheken zu erhalten. Unvorstellbar, wie die Menschen vorher dunkle Wintertage, einsame Nächte oder Liebeskummer überstanden haben.
Schokolade, meine Leidenschaft, mein Verhängnis!
Immer wieder muss ich diesen süssen Rausch erleben. Wie kann ein derartiger Genuss nur so hart bestraft werden?
In der Amica, da gibts ja immer diese Beilage mit den 100 schönsten Singles. Jetzt sinds vielleicht auch mehr, weil es gibt ja so viele Singles in Deutschland. Ich hab die Amica sowieso jetzt endlich mal abbestellt, das Abo mein ich. Egal. Jedenfalls, in diesem Heftchen da werden diese Singles vorgestellt, mit Bild und einem Mini-Fragebogen. Eine dieser Fragen ist zum Beispiel: Was hast du immer im Kühlschrank? Da denke ich oft - was würde ich auf diese Frage antworten? Schokolade, vermutlich. Eigentlich ist da immer Schokolade drin. Und Butter. Und meist Gewürzgurken, fast immer auch Käse.
100 Gramm Schokolade haben genauso viele Kalorien wie drei Kilo Salat.
Aber 'nu mal ehrlich: wer isst schon drei Kilo Salat?
Heute hatte ich ausnahmsweise Lust auf Schokolade. Das kommt sehr selten vor. Und diese Lust zwang mich in den Supermarkt und bewirkte etwas, das mir ebenfalls nur sehr selten widerfährt und was ich hasse: ich konnte mich nicht entscheiden. Da waren dutzende Tafeln Schokolade und hunderte Sachen, die überzogen mit oder aus oder mit Schokolade gefüllt waren. Ich bin überzeugt davon, dass uns Menschen eine zu grosse Auswahl schadet. Hätte es nur zwei Tafeln Schokolade gegeben und dazu noch eine Auswahl zwischen Schokoriegel und Geleebananen - mal so metaphorisch gesprochen - wäre es leicht gewesen. Aber es gab viel zu viel, und am Ende habe ich doch die Rolos genommen.
Wenn man so das seelische Notüberlebensprogramm (»Realität, weiche hinfort!!«) fahren muß und kein Geld für richtige Drogen hat, kann man sich auch mit Büchern, Zigaretten und Schokolade ganz gut über Wasser halten - beziehungsweise unter Wasser.
»Schokolade hilft viel besser durch Zeiten ohne Liebe als Liebe durch Zeiten ohne Schokolade.«
Habe ich mal wo gelesen, den Autor habe ich vergessen, aber ich muß dem voll zustimmen.
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