Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 60, davon 57 (95,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (28,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.10. 2001 um 14:34:41 Uhr schrieb
Grieb über Universität
Der neuste Text am 17.5. 2025 um 06:00:22 Uhr schrieb
gerhard über Universität
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 27)

am 2.5. 2011 um 06:25:41 Uhr schrieb
Joachim über Universität

am 19.1. 2017 um 22:51:42 Uhr schrieb
Tzatzikis Hepatitis aus Griechenland über Universität

am 23.8. 2008 um 05:13:25 Uhr schrieb
wuming über Universität

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Universität«

Schmidt schrieb am 24.4. 2012 um 19:39:27 Uhr zu

Universität

Bewertung: 3 Punkt(e)

Also meine Erfahrungen an der Universität waren die: Der meiste Druck ging von den Assistenten aus die selber nicht viel verstanden hatten, so hatte man dann erstmal Vorurteile gegen die Professoren und begegnete ihnen vorsichtig. Diese jedoch stellten sich als relativ freizügig heraus und kontrollierten die Arbeit nur sehr begleitend, kurz, man konnte fast machen was man wollte. So habe ich es auch geschafft fast all meine Wunschdrogen nebenbei zu synthetisieren. Das mich die Gesellschaft nun deswegen nicht mehr will habe ich damals nicht bedacht, ich war einfach nur wild auf das Zeug. Ich habe meinem inzwischen verstorbenen weit über achzigjährigen Chemieprofessor später von all dem erzählt, und statt der erwarteten Verurteilung hat er sich ausfühlich über die verschiedenen Wirkungen der einzelnen Substanzen erkundigt. Dann sagte er, wollen Sie wirklich ihr ganzes Leben damit verbringen..




gerichteter Graf schrieb am 13.5. 2016 um 01:04:59 Uhr zu

Universität

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Leiche schrieb am 18.11. 2009 um 17:31:52 Uhr über Universität
> Die Universität hat sich seit der Aufklärungszeit von einer Bildungsinstitution zu einer Kirche gewandelt: der Kirche der Vernunftgläubigkeit, des Rationalismus. Millionen und Abermillionen verbringen in dieser parareligiösen Einrichtung Jahre ihres Lebens, wie weiland in christlichen oder buddhistischen Klöstern, wo sie die jeweiligen Heilslehren verinnerlichen und nach draussen tragen - ins Leben, ins »Volk«. Sie vollziehen Andachtsfeiern, Exerzitien, Liturgien und Initiationsrituale, aber auch tolldreiste Feste. Die Bedeutung dieser religiösen Erziehung ist so gewaltig, daß die Kosten dieses neoklösterlichen Lebens für etliche Jahre vom Staat getragen werden. Nur diejenigen, denen zumindest die niederen Weihen dieser Kirche teilhaftig geworden sind, stehen höhere Positionen in den Behörden und bei den Demokraten offen. Ausnahmen werden zugelassen - sind aber sehr selten. Ausschließlich in der sogen. »Wirtschaft« kann man auch ohne langjährigen Aufenthalt im Kloster etwas werden, was den Vernunftgläubigen jedoch schon seit langem ein Dorn im Auge ist, den sie auszumerzen suchen - ein Vorgang, der gelegentlich auch als »Demokratisierung der Wirtschaft« bezeichnet wird.
---

Manchmal vergesse ich, wie genial die Leiche sein konnte. Ja, das sind alles Punkte, die ich erst viel später gesehen habe.

Die Wissenschaft oder besser die Verwissenschaftlichung ist eine Macht, die unser Leben unaufhaltsam bestimmt. Viel mehr als jede Religion und politische Ideologie, viel tiefer als aller Geiz des Kapitalismus.

Peter K. schrieb am 12.9. 2007 um 12:48:07 Uhr zu

Universität

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Ausdruck »Hochschule« ist heutezutage treffender: statt universell ausgerichteter Geistigkeit ist diese Einrichtung zur höheren Schule verkommen, zur Dressureinrichtung mit angeschlossener Ideologienfabrikation.

gerichteter Graf schrieb am 2.9. 2022 um 18:13:23 Uhr zu

Universität

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Dr. Geri, sach mal, wieso bekommen die Unis eigentlich alle Staatsknete

Ist doch simpel: Abschaffung der sog. »höheren Bildung« kommt nicht in Betracht, aufgrund ihres instrumentellen Nutzens.
Einfach so unabhängig vom Staat machen lassen geht - aufgrund des subversiven Potenzials. Das kann sich keine Obrigkeit leisten.
Ergo blieb als Mittelweg: Staatsknete rein, damit die wesentlichen Entscheidungsträger hörig machen und durch die Verteilung der Kohle kann man gleich noch ein bisschen mitbestimmen, wer wann wo.

Wobei auf die Geisteswissenschaften unisono verzichtet werden könnte.
Hier gilt das, was das Bundesverfassungsgericht über theologische Lehrstühle schrieb: Besser wir haben die unter Kontrolle als dass sie irgendwo außerhalb stattfinden. Sieht man ja am Islam.
Dass ist auch der Grund, warum die »historisch-kritische Methode« solche Triumpfe feiert. Es ist die Kontrolle des Staates über die (evangelische) Religion, die hier durchbricht. Die Katholiken haben das dann übernommen.

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