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mod schrieb am 16.10. 2002 um 21:50:52 Uhr über

Nacht

münchen am samstagmorgen nach einer all-nacht


vieleicht warte ich auch deshalb
immer/noch auf die nacht,
weil ich dann, wenn nur noch
dunkel mich umfängt und ich
die augen schließe - soviel licht -
so viel helles in mir - aus mir
leuchten sehe.

doch: läßt nicht auch dies mich
so oft mit »offenen augen« durch
den tag gehen, daß der kontrast
beim schließen der augen am tag
mich so viel dunkles - so viel
abgrund aus mir auftauchen
sehen läßt ? so viel das ich nicht zu
lassen will ?


mod'88 (251288)

liebste oldriska, magst eine traum-hafte geschichte hörn...? sonst
lies nicht weiter.. es ist eine geschichte die mich BE-TRIFFT von der
ich nicht - noch nicht ahne ob und wie sie dich treffen - dir
begegnen kann. eine geschichte die viel eben der träume jener jetzt
gerade vergangenen nacht ist... eine kurze geschichte..

so erlebe ich nun schon in den nächten tage. begene in den nächten
ihr - einer frau - jünger als ich - oder etwa älter ? die frau -
zartheit - berührung, die ich suchesuche, aber der ich nicht -
nicht mehr begene. oh ja - ich glaubte es läge an mir, wie ich suche
- noch mehr wie ich finde.

suchten und fanden wir unsere zartheit unsere berührung meist des
nachts - so frag ich mich heute was waren es für tage mit dir ?
glaube ich dich heute die nächte fliehen zu spüren - berührung mit
mir fliehen zu spüren ? oder kann nur ich die veränderung nicht
begreifen - fassen ? was änderten wir ?

tage mit dir in denen ich heute stundenlang dein gesicht sehe - wenn
ich sie träume des nachts. so selten hebst du - mir eine wohlvetraute
miene meiner - die brauen - so viel weniger staunen: wohl kaum.

dann dies lächeln - so selten in diesen monden lächeln mit diesen
sorgenvollen gruben in den wangen - oh frag mich nicht, wie sehr
glücklich mich dies lächeln macht. wie glücklich mich die neue - andere art deiner
sorge macht. versinke nochimmer in deinen augen.

oh lass mich lass mich enden - ich ertrage es nicht dich durch diesen
gerade mit dir erlebten tag weiterzuführen. doch wie kalt diese wand,
die uns wiederum eine nacht .... und mich aufwachen ließ - den
traumtag mit dir enden ließ, als die nacht begann.

wie nun, wo ich einen namen für deine zartheit gefunden zu habe
glaubte ? - oldriska:


habe immernoch das cello jenes abends vor eine woche nicht für dich
aufgenommen - es wird geschehn. habe immernoch - nicht begriffen was
wir ändern - wenn wir wollen daß sich nichts ändern möge.

habe immernoch - nicht wieder weinen mögen, obwohl ich so oft nun
mein herz sagen höre:

"ich geh mal eben schnell ins kino - laß dir die zeit nicht lang
werden bis ich wiederkomm." -

ersticke ich nun - oh nein, das wär zu einfach.

ach liebste oldriska ...

was ändern wir, wenn wir wollen, daß sich nichts ändern möge ?

mod 92



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