Feuer
Bewertung: 5 Punkt(e)
Ja, ich weiß, woher ich stamme,
ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Glut wird alles, was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich.
(Friedrich Nietzsche)
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 167, davon 166 (99,40%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 42 positiv bewertete (25,15%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 220 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,246 Punkte, 87 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 18.12. 1999 um 16:35:39 Uhr schrieb Karla über Feuer |
| Der neuste Text | am 31.8. 2023 um 18:05:52 Uhr schrieb Christine über Feuer |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 87) |
am 18.10. 2007 um 14:52:32 Uhr schrieb
am 22.6. 2003 um 21:16:26 Uhr schrieb
am 1.1. 2013 um 10:45:01 Uhr schrieb |
Ja, ich weiß, woher ich stamme,
ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Glut wird alles, was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich.
(Friedrich Nietzsche)
bei uns im haus brennt es gerade... aber keiner weiss wo... meine nachbarn, die ich bis heute noch garnicht kannte, haben bei mir geklingelt, ob der rauch aus meiner wohnung kaeme... kam er nicht... ich hab rausgeschaut... ueberall rauch... und gestank...
wir haben den hausmeister geholt, da in der wohnung, aus der der rauch kam, nieman war... der meinte nur: ich hab urlaub... nix meine problem...
ich habe erstmal meinen katzen, die ich in diesem haus eigentlihc garnicht haben darf, die halsbaender angelegt, so dass wir, falls es ernst wird, gleich mit ihnen raus gehen koennen...
aber ein gutes hatte die aufregung... ich habe endlich mal fast alle meiner nachbarn kennen gelernt...
menthol kühlt besser als chili. trotzdem hat unser adventskranz nicht gebrannt. vielleicht lags auch an den kerzen die fehlten. das jahr drauf nahm mutter wieder glaskugeln. ich fand das damals lustig. lustiger als nen plasteweihnachtsbaum.
Ich hatte ein kleines Feuer heute in meinem Zimmer.
Als ich es aus machen wollte sprang es auf die Gardine und rutschte
an dieser hinunter. Ich jagte dem kleinen Feuer hinter her, den Hausflur entlang
bis hinaus ins Freie wo es über eine Hecke sprang und sich im Unterholz vor mir versteckte.
Da habe ich die Jagt aufgegeben und bin in mein Haus zurückgekehrt.
Ja so war das.
Feuer tanzt mit heftigen Flammen. Wildes Brennen zertrümmert die Beständigkeit des Brennstoffs. Hitzestacheln piksen in den Raum, Fieberzähne beißen sich selbst. Die Kraft des roten Sturms gibt seiner Umgebung eine Aura von Wärme. Des Feuers Glut erstirbt in Asche. Feuer ist eindrucksvoll, doch leiht es sich seine Substanz vom Brennstoff. Sein Essen ist schneller gegessen als gekocht, sehr viel schneller. Des Feuers Wärme schläft flauschig im Raum der Unvergänglichkeit. Wenn Wärme durchdreht, so wird sie zur Hitze.
Ein Tränenstrom brach aus seinen Augen und löschte das Feuer seiner ein letztes Mal jäh auflodernden Liebe. »Trage«, sprach Eugenius im Tone der verzichtenden Verzweiflung, »trage ich das Kainszeichen auf der Stirn? Glaubst du wirklich, daß ich auf dem Wege des Mordes daherschleiche?«
| Einige zufällige Stichwörter |
Märchen
Mattegeil
Selbstbefleckung
TransRechte
|