Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 16, davon 16 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 6 positiv bewertete (37,50%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.8. 2002 um 11:56:00 Uhr schrieb
pikeur über HeinrichHeine
Der neuste Text am 6.6. 2010 um 04:51:29 Uhr schrieb
Hotte über HeinrichHeine
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(insgesamt: 9)

am 6.6. 2010 um 04:51:29 Uhr schrieb
Hotte über HeinrichHeine

am 10.8. 2002 um 07:46:42 Uhr schrieb
pikeur über HeinrichHeine

am 10.8. 2002 um 07:49:05 Uhr schrieb
pikeur über HeinrichHeine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »HeinrichHeine«

pikeur schrieb am 10.8. 2002 um 07:44:47 Uhr zu

HeinrichHeine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Michel nach dem März
(aus der Nachlese zum Romanzero)
Solang ich den deutschen Michel gekannt,
War er ein Bärenhäuter;
Ich dachte im März, er hat sich ermannt
Und handelt fürder gescheuter.

Wie stolz erhob er das blonde Haupt
Vor seinen Landesvätern!
Wie sprach er - was doch unerlaubt -
Von hohen Landesverrätern.

Das klang so süß zu meinem Ohr
Wie märchenhafte Sagen,
Ich fühlte, wie ein junger Tor,
Das Herz mir wieder schlagen.

Doch als die schwarzrotgoldne Fahn',
Der altgermanische Plunder,
Aufs neu' erschien, da schwand mein Wahn
Und die süßen Märchenwunder.

Ich kannte die Farben in diesem Panier
Und ihre Vorbedeutung:
Von deutscher Freiheit brachten sie mir
Die schlimmste Hiobszeitung.

Schon sah ich den Arndt, den Vater Jahn -
Die Helden aus andern Zeiten
Aus ihren Gräbern wieder nahn
Und für den Kaiser streiten.

Die Burschenschaftler allesamt
Aus meinen Jünglingsjahren,
Die für den Kaiser sich entflammt,
Wenn sie betrunken waren.

Ich sah das sündenergraute Geschlecht
Der Diplomaten und Pfaffen,
Die alten Knappen vom römischen Recht,
Am Einheitstempel schaffen -

Derweil der Michel geduldig und gut
Begann zu schlafen und schnarchen,
Und wieder erwachte unter der Hut
Von vierunddreißig Monarchen.

pikeur schrieb am 10.8. 2002 um 08:40:27 Uhr zu

HeinrichHeine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Glaube nicht, daß ich aus Dummheit
Dulde deine Teufeleien;
Glaub auch nicht, ich sei ein Herrgott,
Der gewohnt ist zu verzeihen.

Deine Nücken, deine Tücken
Hab ich freilich still ertragen.
Andre Leut an meinem Platze
Hätten längst dich tot geschlagen.

Schweres Kreuz! Gleichviel, ich schlepp es!
Wirst mich stets geduldig finden -
Wisse, Weib, daß ich dich liebe,
Um zu büßen meine Sünden.

Ja, du bist mein Fegefeuer,
Doch aus deinen schlimmen Armen
Wird geläutert mich erlösen
Gottes Gnade und Erbarmen.

pikeur schrieb am 10.8. 2002 um 08:28:09 Uhr zu

HeinrichHeine

Bewertung: 3 Punkt(e)

Narretei
Torheiten begangen, Torheiten gemacht,
Ich mache deren noch immer.
Ich hab sie gemacht bei Tag und bei Nacht,
Die nächtlichen waren weit schlimmer.
Ich hab sie gemacht zu Wasser und Land,
Im Freien wie im Zimmer.
Ich machte viele sogar mit Verstand,
Die waren noch viel dümmer.


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