Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kresseigel«
Zabuda schrieb am 7.2. 2003 um 21:27:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ist das nur das Kressezucht-Pappschälchen oder eine so wundervolle Kreation wie der Eier-Tomaten-Fliegenpilz,das Schlangen-Gurken-Krokodil und das Pfirsich-Quarkcreme-Spiegelei?Letztere fand ich immer großartig.Immer.Die gab es an meinem fünften Geburtstag und dann leider nie wieder,doch wenn ich in meinem Leben,an dieser Stelle möchte ich bitte gerne schwören,eine Party veranstalten sollte,dann gibt es diese drei Gerichte und eventuell noch einiges an Ausgedachtem,etwa die Spiralwurm-Spaghetti und das Auberginen-Ozelot.Funktioniert,man muß nur schnitzen,wird aber braun mit der Zeit,genau wie das Avocado-Hunde-Gesicht.Ich weiß nicht,wenn irgendwas eine übertragene Bedeutung hat,esse ich es besonders gern,die kulinarische Metapher sozusagen,das Blöde ist immer nur,daß man die Dinger oder zumindest diesen Fliegenpilz stets auseinander nehmen muß um ihn zu essen,was mir zumeist ein Quäntchen der Freude stahl.Dennoch,sowas zu basteln macht allein schon Freude,zum fünzigsten meiner Mutter gab es ein Möhren-Lama mit Oliven-Kopf und Petersilienschwanz.War ein schönes Geschenk,fand sie sogar selbst.
Schluck Milch schrieb am 16.4. 2000 um 02:11:37 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ja, das wunderbare Kresse-I-Gel!
Es macht ihr Harr geschmeidig, wie Pfälzer Leberwurst und ihren Straßenigelwerten wird es ebenfalls Linderung verschaffen.
Stöbers Greif schrieb am 10.4. 2000 um 17:01:27 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Für einen Kresseigel braucht man immer ein geeignetes Personengerüst, in das man ihn hineinhängen kann, damit er auch richtig zur Geltung kommt. Momentan könnte ich anbieten: einen Schweizer Schwingerkönig namens Eiterbichler, den Bananenleger Gottfried, die Insassen der Terrassenhäuser, drei Leute, die in ihren Vorgärten abends Zement anrühren, Isabella, die Meisterin der Flachbeutelabteilung und die Müller-Biersteif aus Königstein.
Tanna schrieb am 10.4. 2000 um 21:43:35 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich glaube, Liamara irrt, wenn sie den Kresseigel den 70ern zuschreibt. Der Kresseigel ist ein typisches 80er-Requisit. Falls es jemand wirklich nicht mehr weiß: ein unglasiertes Tonding in Gestalt eines Tieres (zum Beispiel eben eines Igels), dem der Rücken fehlt. Stattdessen war da eine geriffelte Tonfläche, auf die man, nach gründlichem Befeuchten, Kressesamen säen konte (sogar ohne Kresseausweis!). Nach wenigen Tagen wuchs dem Tier dann ein »Fell« oder »Igelstacheln« aus Kresse.
Das Ding war wirklich typisch 80er...
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