PoliticalCorrectness
Bewertung: 7 Punkt(e)Also, wer StudentInnen schreibt, der muss auch StudentAußen schreiben.
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| Durchschnittliche Textlänge | 173 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,699 Punkte, 30 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 17.2. 2000 um 23:51:47 Uhr schrieb just another one über PoliticalCorrectness |
| Der neuste Text | am 11.7. 2020 um 13:12:05 Uhr schrieb Sam über PoliticalCorrectness |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 30) |
am 9.11. 2008 um 11:43:27 Uhr schrieb
am 15.11. 2010 um 23:30:00 Uhr schrieb
am 30.1. 2009 um 16:40:34 Uhr schrieb |
Also, wer StudentInnen schreibt, der muss auch StudentAußen schreiben.
Kiffer=Hanfkunsumierende Mitbürgerinnen und Mitbürger
Weiße= Minderpigmentierte
Nazis= Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Toleranzproblemen
In meiner Kindheit gab's noch Neger. Die scheinen dann ausgestorben zu sein, dafür gab's dann Schwarze. Die gibt es inzwischen aber auch kaum noch, da sie, falls sie in den USA leben, zuerst Afro-Amerikaner wurden und später African Americans. Und die in Europa lebenden, hm, tja, Afro-Europäer wahrscheinlich. Na ja, sind ja nicht so viele wie zB Turco-Germanen.
In der Neuauflage von »Winnetou« ist wahrscheinlich auch nur noch von »American Natives« die Rede, während in Südamerika diese Leute »indigen« sind, dh von Indianern abstammen, aber offenbar selber keine mehr sind. Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Bei Karl May waren doch die Indianer immer die Helden, und auf einmal soll das ein politisch unkorrektes Schimpfwort sein? Witzigerweise wird durch die pc ja erst indirekt ausgedrückt, daß Neger und Indianer offenbar minderwertig sind und deshalb nicht so genannt werden dürfen.
Ähnlich bei ausländischen Städtenamen: Während Beograd straffrei Belgrad genannt wird, Moskwa Moskau, Warszawa Warschau und Athinai Athen genannt wird, wäre es politisch unkorrekt, für die kroatische Hauptstadt Zagreb den deutschen Namen Agram zu benutzen. Das verstehe ich nicht.
Früher wußte auch jeder, was gemeint war, wenn von »Studenten« die Rede war: Natürlich alle Personen, die studieren. Heute ist das nicht mehr so klar, denn das sind ja p.c. StudentInnen. Studenten sind heute, will man politisch korrekt sein, nur die männlichen Studierenden.
Political Correctness ist das effektivste Mittel einer Partei, Aktivität vorzutäuschen. Ihr weg, Probleme zu beseitigen, ist, alles, was mit ihnen zusammenhängt, neu zu benennen.
Klassischstes Beispiel war die erste Reaktion der Politk auf die Frauenbewegung, nach der an jeden Nominativ-Plural das Präfix »Innen« angehängt wurde (LeserInnen, WählerInnen, ...). Durch diese Aktion für zu blöd verkauft, um zu verstehen, daß sich »Liebe Zuhöhrer« natürlich nicht nur auf die Männer beziehen soll, spaltete sich von der Frauenbewegung bald der Gynozentrismus ab.
Auf diese Weise wurde auch die Unterdrückung anderer Randgruppen gelöst: der Neger wurde zum Schwarzafrikaner, der Eskimo wurde zum Inuk, usw. Damit war diese Frage auf politischer Ebene geklärt. Das Problem zu lösen, daß der Neo-Nazi im Verprügeln von »Kanacken« und »Mitbürgern ausländischer Herkunft« wenig Unterschied macht, obliegt denen, die es betrifft.
Die Münchener Verkehrsbetriebe (MVV) suchen neues Personal. In der Anwerbung steht:
Wir freuen uns über jeden Bewerber unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung!
Naja stellt Euch mal einen graugrünfahlgesichtigen pädophilen Zwitter als Fahrkartenkontrolleur vor. Ist doch grauselig, abscheußlich, oder? ;-)
Kampfbegriff rechter Pocken. Wird fast stets im Kontext mit »Alt-68er«, »sozialromantisch«, »Gutmensch« abgesondert und lässt zwanglos wenig schmeichelhafte Aussagen über die Emittenten der Sprüche zu.
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