Stolz
Bewertung: 5 Punkt(e)Nationalstolz ist der Stolz derjenigen Menschen, die nicht genügend herausragende persönliche Eigenschaften haben, auf die sie stolz sein könnten.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 93, davon 91 (97,85%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (26,88%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 191 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,355 Punkte, 45 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 26.11. 2000 um 16:23:26 Uhr schrieb mundragor über Stolz |
| Der neuste Text | am 11.10. 2025 um 13:49:14 Uhr schrieb Gerhard über Stolz |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 5.9. 2003 um 19:18:37 Uhr schrieb
am 24.10. 2008 um 02:38:18 Uhr schrieb
am 9.2. 2005 um 04:10:24 Uhr schrieb |
Nationalstolz ist der Stolz derjenigen Menschen, die nicht genügend herausragende persönliche Eigenschaften haben, auf die sie stolz sein könnten.
Das ist der im Leben schädlichste Stolz, der nicht aus eigener Wertschätzung,
sondern aus fremder Geringschätzung hervorgeht.
(Franz Grillparzer)
Ein brauchbares Schlüsselwort wäre Überheblichkeit
Stolz, farusch, farusch. Ich werd noch bescheuert bei all dem assoziieren. Da kann man ja gar nicht umhin, hier seine Spinnennetze zu weben und zu versuchen, sich nur aufgrund verschiedener Fragmente bei anderen kenntlich zu machen. Wie ein Versteckspiel ist das. Irgendwann wird jemand auf einen Kommentar von mir kommen und von dort auf einen anderen Kommentar von mir und von dort auf den nächsten von mir. Und irgendwann wird er dann sagen: Kenn ich! Kenn ich!
Stolz! Für uns ist er so wichtg, Wieso? Er behindert, er verurteilt, er schafft nichts außer unnötigen bedenken. Und trotzdem ordnet er uns. Er definiert unserere Persönlichkeit. Er beschwört soviel negatives herauf. Man sollte ihn abschaffen. Aber was bliebe dann den meisten Menschen übrig?
Im Auto ins Nachbardorf.
Anwesend: toschibar und seine Bubis
toschibar: »Ach, übrigens, heute habe ich eine neue Ska-CD bekommen.«
Sohn (5): »Oah. Mach ma an!«
toschibar frickelt die Ska-P CD aus dem Cover, legt sie ein, Lautstärke OK.
Sohn (5): »Krieg ich mal die Hülle?«
Während die Bässe wuppen, die Bläser schmettern und die Beats treiben, bängt Sohn (5) coverbestaunend den Head und Sohn (2) reckt im Takt (mehr oder weniger) die Fäuste in die Luft.
Track 1 geht zu Ende.
Sohn (2): »No´ mehr Reggi!«
Track 2 beginnt, Sohn (2) zufrieden.
Track 3 und 4 sind zu Ende, als wir am Ziel sind.
Sohn (5) steigt aus.
Sohn (5): »Papa, kannst Du mir die brennen?«
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