Stolz
Bewertung: 6 Punkt(e)
Das ist der im Leben schädlichste Stolz, der nicht aus eigener Wertschätzung,
sondern aus fremder Geringschätzung hervorgeht.
(Franz Grillparzer)
Ein brauchbares Schlüsselwort wäre Überheblichkeit
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 93, davon 91 (97,85%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (26,88%) |
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| Der erste Text | am 26.11. 2000 um 16:23:26 Uhr schrieb mundragor über Stolz |
| Der neuste Text | am 11.10. 2025 um 13:49:14 Uhr schrieb Gerhard über Stolz |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 2.5. 2009 um 11:53:54 Uhr schrieb
am 21.9. 2003 um 01:54:21 Uhr schrieb
am 26.9. 2016 um 08:03:22 Uhr schrieb |
Das ist der im Leben schädlichste Stolz, der nicht aus eigener Wertschätzung,
sondern aus fremder Geringschätzung hervorgeht.
(Franz Grillparzer)
Ein brauchbares Schlüsselwort wäre Überheblichkeit
Nationalstolz ist der Stolz derjenigen Menschen, die nicht genügend herausragende persönliche Eigenschaften haben, auf die sie stolz sein könnten.
"Sie scheinen mir aus einem edlen Haus,
Sie sehen stolz und unzufrieden aus."
Aus dem ersten Teil von Goethes Faust.
Wunderschön, hat zudem gegenüber vielen anderen Zitaten aus diesem Werk den Vorteil, daß es noch nicht zum Allgemeinplatz geworden ist.
Ja, wir sind Abschaum. Wir sind ein Versuch nur, nichts Gelungenes. Wir sind für die Rechtlosigkeit bestimmt. Und Stolz - wir sprachen von Stolz - vermittelt die einzige Rettung. Wenn man die Demütigungen nicht hinnimmt - wenn man sich weigert, die Erniedrigungen zu schlucken - wenn man auf das bißchen Hoffnung, das uns zuweilen hingehalten wird, verzichtet und nichts mehr fordert, - nichts anderes als was uns zusteht: den Himmel - dann erfahren wir, erhobenen Hauptes, ob auch er für uns eine Enttäuschung ist.
Hans Henny Jahnn: Thomas Chatterton
Im Auto ins Nachbardorf.
Anwesend: toschibar und seine Bubis
toschibar: »Ach, übrigens, heute habe ich eine neue Ska-CD bekommen.«
Sohn (5): »Oah. Mach ma an!«
toschibar frickelt die Ska-P CD aus dem Cover, legt sie ein, Lautstärke OK.
Sohn (5): »Krieg ich mal die Hülle?«
Während die Bässe wuppen, die Bläser schmettern und die Beats treiben, bängt Sohn (5) coverbestaunend den Head und Sohn (2) reckt im Takt (mehr oder weniger) die Fäuste in die Luft.
Track 1 geht zu Ende.
Sohn (2): »No´ mehr Reggi!«
Track 2 beginnt, Sohn (2) zufrieden.
Track 3 und 4 sind zu Ende, als wir am Ziel sind.
Sohn (5) steigt aus.
Sohn (5): »Papa, kannst Du mir die brennen?«
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