Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 78, davon 78 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 28 positiv bewertete (35,90%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.2. 2000 um 14:30:18 Uhr schrieb
krkl über Werkzeug
Der neuste Text am 4.7. 2021 um 13:51:51 Uhr schrieb
Christine über Werkzeug
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 40)

am 29.8. 2004 um 22:30:56 Uhr schrieb
neerod über Werkzeug

am 20.3. 2014 um 17:42:15 Uhr schrieb
Assoziationistin über Werkzeug

am 15.3. 2020 um 13:57:44 Uhr schrieb
Christine über Werkzeug

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Werkzeug«

Stöbers Greif schrieb am 10.4. 2000 um 16:29:01 Uhr zu

Werkzeug

Bewertung: 11 Punkt(e)

Klaus Merz

MEIN WERKZEUG

Während der ersten dreißig Jahre meines Lebens trug ich oft einen Kieselstein im Hosensack mit. Als Spielgefährte, als Amulett, später als Erdgeschichte in handlicher Form. Im Lauf der zeit ist der Stein zwar speckig, aber nie weniger geworden. Und wenn ich ihn verlor, wußte ich, daß er nicht verloren war, sondern weiterrollte durch die Zeit. Es wird ihn noch geben, wenn von uns und unseren Hosensäcken schon lange nichts mehr übrig ist.

Diese Einsicht verhalf mir in philosophischen Stunden zu einer gewissen Gelassenheit, an gewöhnlichen Tagen aber führte sie nur zu Bitterkeit über den eigenen schnellen Verschleiß.

Eines Herbstes wechselte ich den Stein durch eine Roßkastanie aus, gegen allfälliges Rheuma. Und seit ein paar Jahren trage ich an ihrer Stelle einen klein gewordenen Radiergummi mit. Als Werkzeug. Und als Erinnerung an mein Leben. Denn auch der Radiergummi wird, anders als der Kiesel, durch meine Irrtümer verbraucht.

krkl schrieb am 28.2. 2000 um 14:30:18 Uhr zu

Werkzeug

Bewertung: 5 Punkt(e)

Intelligente (?) Wesen benutzen Werkzeuge, wenn die Anzahl der Aufgaben schneller wächst, als die Evolution mit angepaßten Körperteilen hinterherkommen kann.

tedin schrieb am 7.2. 2002 um 03:20:26 Uhr zu

Werkzeug

Bewertung: 2 Punkt(e)

hier im haus wohnen 10 Mietparteien

wir haben insgesamt 7 Bohrmaschienen

im Nebenhaus sind es 8 solche

diese 15 Bohrmaschienen werden pro jahr bis auf drei »dauerbetriebige« etwa 10 Minuten benutzt

das ist absurd

deshalb in the long run : Werkzeug pro Haus oder Straße ( WerkzeugSäule )

wenn die gesellschaft heute begönne diesen Gedanken in die Tat umzusetzen und entsprechend die Produktion umzustellen (etwa Bohrmaschienenbauer bauen Fahrradlift usw.)

dann müßte man mal sagen: o.K. Leute, bums, in 30 Jahren wird Privatwerkzeug immens besteuert, denn wir wollen den Werkzeugkiosk um die Ecke... als das sinnvollere Modell

so Gedanken müssen aufschäumen, wenn sie wirken wollen

jedenfalls ist langfristiger wandel verbunden mit langfristigen Konzepten ... und da sind alle Beteiligten angesprochen.

Promille-Ideen summieren sich ...

2007

Rufus schrieb am 7.10. 2000 um 09:35:46 Uhr zu

Werkzeug

Bewertung: 7 Punkt(e)

Mein Werkzeug ist mir wichtig.
Praktisch funktional und robust soll es sein.
Bezeichnenderweise haben Werkzeuge mit diesen Eigenschaften meistens auch einen ästhetischen Reiz.
Das fehlen jeglichen überflüssigen Schnickschnacks
zeichnet solche Werkzeuge aus.
Das gleiche gilt auch für Musikinstrumente, die in diesem Sinne ja auch Handwerkszeuge sind.

Genauigkeit ist ein Paradoxon schrieb am 11.3. 2005 um 21:33:35 Uhr zu

Werkzeug

Bewertung: 1 Punkt(e)

Genauigkeit ist ein Paradoxon.
Also ist auch das Gegenteil von genau ein Paradoxon!
Was hat das mit Werkzeug zu tun? Dieser Text hier ist ein Werkzeug. Ein ungewöhnliches, natürlich! Aber mit einem text kann man genau wie mit Werkzeugen etwas oder Jemanden bearbeiten, was genau das ist was ich gerade tue.
Also zurück zu unserem Paradoxon: gibt es überhaupt etwas eindeutiges? Wie ich gerade gesagt habe ist mit einem Werkzeug nicht immer ein Hammer gemeint, auch wenn das vieleicht das erste ist, was einem zu dem Wort einfällt. Biologisch gesehen kommt das von der Art und Weise, wie unser Gehirn denkt: es arbeitet in Assotiations Ebenen (wie schreibt man das?) wo jedes Wort (oder Sinnbild) mit einem anderen verknüpft ist, und das auch in viele Richtungen, wie z.b. Bilder, Geräusche, Empfindungen.
Allerdings sind die meisten Dinge zu einer bestimmten einzelnen Assotiation sehr stark verknüpft, und das ist dann auch das erste was einem einfällt.

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