bisexuell
Bewertung: 5 Punkt(e)Bisexuell klingt wie ein medizinischer Befund. Braucht man dafür ein Wort? Es gibt doch schon ein Wort für die Monosexuellen: beschränkt. Also statt bisexuell etwa: in der Liebe nicht beschränkt.
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| Der erste Text | am 9.7. 2000 um 23:10:42 Uhr schrieb mmmmiri über bisexuell |
| Der neuste Text | am 24.8. 2025 um 09:29:52 Uhr schrieb Hübsche über bisexuell |
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am 6.2. 2009 um 21:27:35 Uhr schrieb
am 21.10. 2006 um 14:31:21 Uhr schrieb
am 5.4. 2007 um 17:05:33 Uhr schrieb |
Bisexuell klingt wie ein medizinischer Befund. Braucht man dafür ein Wort? Es gibt doch schon ein Wort für die Monosexuellen: beschränkt. Also statt bisexuell etwa: in der Liebe nicht beschränkt.
Bisexuell sind alle Menschen, die sich bewußt sind, daß sie sich emotional, erotisch oder sexuell zu Menschen beiderlei Geschlechts hingezogen fühlen. Bisexualität meint also nicht zwangsläufig (nur) deutlich sexuelle Gefühle, sondern auch solche wie Zärtlichkeit, Freundschaft, Liebe. Sie ist außerdem nicht zwangsläufig (nur) am praktischen Verhalten festzumachen, sondern kann sich auch ausschließlich auf Phantasien und Träume beziehen." Sumper (1991)
Ich kenne Sumper nicht, aber diese Definition von Bisexualität bzw. bisexuell finde ich sehr ansprechend. Das ist ein Ausschnitt aus einem Text, der unter dem Stichwort »bidentity« im www zu finden ist. Da geht es um bisexuelle Identitätsfindung, hauptsächlich die von Frauen, und welchen Einfluß das Internet diesbezüglich ausübt.
In einer Welt, in der es nur ein entweder-oder gibt, fühlt sich jemand dazwischen schnell verloren.
Ich kenne wenig echte Bisexuelle, dafür jede Menge Biersexuelle. Das sind Männer, die eigentlich als hetero gelten, die einem aber, sobald sie merken, daß sie es mit einem Homo zu tun haben, nach einigen Bier ein Ohr abkauen, daß sie damit »ü-ber-haupt« kein Problem hätten, und noch ein paar Bier später anfangen, dir an die Hose zu gehen (ungeübte Biersexuelle sind fast immer schwanzfixiert, nur Kenner wissen einen schönen Männerarsch zu schätzen). Irgendwann bekommt man dann Mitleid mit diesen notgeilen Zechern, begibt sich mit ihnen nach Hause, versucht die Bierfahne zu ignorieren, nur um festzustellen, daß deine biersexuelle Kneipenbekanntschaft (Pikant-Schaft) eh keinen mehr hochkriegt. Oder man orgelt sich stundenlang ab, und am nächsten Morgen ist denen das nur noch peinlich, oder sie erzählen einem, sie könnten sich an nichts mehr erinnern.
Wieso wird »Beziehung« immer gleich mit Treue verbunden?
Wieso sollen immer nur zwei Leute (vorzugsweise ein Mann und eine Frau) eine Beziehung führen?
Kann man nicht eine ganze Menge Beziehungen gleichzeitig führen, wenn man all die Menschen auf unterschiedliche Weise liebt?
Wenn ich auf One-Night-Stands stehen würde, hätte ich ja gar keine Probleme, aber ich bin halt so ein Beziehungsmensch... und da hat man es auch nicht einfacher, wenn man bi ist.
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