Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mein«
lost schrieb am 26.6. 2001 um 00:03:50 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
mein mann will schon lange nichts mehr von meinen gedanken hören, deswegen bin ich auch hier. wenn ich mal was andeute, dann wird er gleich nervös, abwehrend, theatralisch, ärgerlich. meine versuch enden schnell in sich hochschaukelnden emotionen, also sag ich einfach nichts mehr, er entrüstet sich noch eine weile, meist über die uhrzeit, oder über die ersten drei worte, oder eben irgendwas .... und dann guckt er wieder in ruhe fern. so entfernen wir uns immer weiter, aber, das ist seit jahren schon so, also ist es eigentlich auch schon ziemlich egal. ich habe ihn verloren, vielmehr hat aber auch er mich verloren.
tullipan schrieb am 19.6. 2007 um 07:04:28 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
mein ist der assoziationsblaster nicht alleine doch die meiste zeit hocke ich alleine vor dem pc.wenigstens fühle ich mich alleine, es kann aber auch sein das ich mit dem jetzigen lebensgefühl nicht so zurechtkomme, das also meine art mich am leben zu spüren etwas der realität hinterherhinkt. nun, da bin ich wenigstens doch nicht alleine. eventuell sollte ich an meiner art mich und die anderen zu spüren etwas ändern. so wie sich eben alles ändert. assoziieren kann mensch schnell, sich aber von so einer art erstem eindruck auch schon eine meinung zu bilden ist mir zu flüchtig. so wie gesichter in der großstadt. wenn ich in jedes gesicht schaue das ich sehe, kann ich nach einer gewissen zeit in einem gesicht nichts mehr erkennen als mich selbst, und das ist mir dann doch zu fad. mich selber habe ich ja sowieso jeden augenblick von meinem leben. und ich mag ein du mit gesicht, ein du mit hand und fuß und es ist dein gesicht und sind deine hände und deine füße. ich bekomme so das gefühl ich mag dich mehr als mich, zumindest bin ich auf dich mehr neugierig. jetzt bin ich immer noch nicht aufs land gefahren um mich zu erholen. na, wozu auch, ich habe ja meinen inneren raum, jede menge land und stille seen und wolken auch und überhaupt alles. du bist auch darin, einmal mehr und einmal weniger. je nachdem, wie sympathisch du mir gerade bist und ich könnte nicht von mir sagen daß ich keine launen habe.du bist mein und ich bin dein. das ist wohl einer der ältesten gedanken der menschheit und eigentlich ein ganz schöner.
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