phantasie
Bewertung: 8 Punkt(e)Meine Phantasie reicht um 8 Uhr Morgens nur so weit, daß ich mir vorstellen kann, um 9 Uhr Kaffee zu trinken.
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| Der erste Text | am 21.2. 1999 um 02:43:40 Uhr schrieb momo über phantasie |
| Der neuste Text | am 11.5. 2024 um 22:37:01 Uhr schrieb schmidt über phantasie |
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am 13.8. 2002 um 15:16:26 Uhr schrieb
am 16.11. 2016 um 16:20:02 Uhr schrieb
am 5.4. 2012 um 21:38:38 Uhr schrieb |
Meine Phantasie reicht um 8 Uhr Morgens nur so weit, daß ich mir vorstellen kann, um 9 Uhr Kaffee zu trinken.
Phantasie, eine wichtige Eigenschaft des Menschen.
Sich Dinge ausdenken. Ohne Phantasie gäbe es so vieles nicht. Keine Bücher, keine Filme, keine Computerspiele. Keine Erfindungen. Dass alles und so vieles mehr würde ohne die Existenz von Phantasie nicht existieren. Unsäglich trist und langweilig wäre die Welt dann.
Phantasie ist das Glück der Einsamen - Denn in meiner eigenen kleinen Welt ist man nie einsam und kann sich seine Welt so zurecht träumen, wie sie im wirklichen Leben nie sein kann. Einfach so, wie man sie gerne hätte. Fröhlich, bunt, spannend, tolerant, ein kommunikatives Miteinander mit viel Mitgefühl und Spass.
Und wie ein Freund mal gesagt hat:
Bunt soll das Dasein sein und granatenstark!
Meine Phantasie kennt Orte, die noch kein Mensch gesehen hat. Sie kennt Wege, auf die noch niemand seinen Fuß gesetzt hat. Sie malt meine Träume mit bunten Farben an und läßt sie so lebendig sein, wie das echte Leben. Manchmal sogar lebendiger.
Wenn meine Phantasie die Träume wünschenswerter sein läßt, als das reale Leben, ist sie dann ein Segen oder ein Fluch?
Ist die Phantasie wirklich eine Frage des Habens? Ist es nicht viel mehr eine Sache des nutzens? Traut man sich phantastisch zu denken? Wie reagiert die Umwelt darauf? Suchen wir nicht ständig die Phantasie anderer in Form von Kreativtät? Ist Phantasie nicht der Schlüßel zu Wissen und zu persönlicher wie auch allgemeiner Intelligenz?
Ist wiederrum der Verrückte nicht genauso ein Phantast? Welch schmaler Grad sich hier zwischen Genie und Irrsinn auftut, der sich genauso wieder durch die Brücke Phantasie überspannen läßt!
Zu guter Letzt: Sollen wir in einer Phantasiewelt leben! Ich denke schon!!
Wenn die Phantasie auf Reisen geht, mich zurückläßt ganz allein, suche ich nach Mehl und Butter, Schokotropfen und Zucker und backe Plätzchen. Wenn sie zurückkommt, ißt sie Kekse und ich grinse in ihren schwarzverschmierten Mund.
Ich bin eindeutig Künstler und nicht Spieler – zumindest seit ich erwachsen bin (so etwa mit 30 Jahren). Ich habe vermutlich mehr und länger gespielt als die meisten anderen Menschen: über 30 Jahre mehr als 8 Stunden am Tag. Aber zumindest seit ich über mich nachdenke, habe ich Spielen auch stets (nur) als (lebenswichtiges) Training fürs Leben verstanden.
Heute verwirkliche ich meine Phantasien und Wünsche zu Realwelt-Bedingungen. Wenn ich mir einen unbesiegbaren Speerkämpfer ausdenke, schreibe ich einen Roman über ihn. Wenn ich mir einen feuerspeienden Drachen vorstelle, spreche ich mit Luzifers Team über die nächste Bühnenshow. Und derzeit, wo ich von Fliegenden Teppichen, abstürzenden Engeln im Lederkostüm und Teufelinnen in Latex träume, versuche ich eben ein entsprechendes Drehbuch für das erste Musik-Video zu gestalten ...
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Auf dem Dach
Nur eine Pfanne voller Phantasie
lawinenhaft gerüttelt
und vom Dach
durch's enge Fallrohr
bang
bis in den Keller
wieder abgeschüttelt
in diesem Sturz
da wurde offenbar
mit einem male
voller Schrecken
und als allerletzte Wahrheit klar:
Wo Apfelzwirn und Windfrosch
sich begegnen
da mag es wohl auch
Ziegenfische regnen.
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