sofa
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Es ist das Sofa, das mich daran denken läßt. Sein Geruch nach Öl und Mann. Das straffe Gesäß über dem steifen Bein.
Nun ja, das war ein kurzer, aber - ich meine: vielsagender Auszug aus der sog. »neuesten Literatur«.
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| Der erste Text | am 13.1. 1999 um 09:02:23 Uhr schrieb Liamara über sofa |
| Der neuste Text | am 28.2. 2017 um 08:06:34 Uhr schrieb Music über sofa |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 25) |
am 17.2. 2011 um 00:52:15 Uhr schrieb
am 15.4. 2003 um 14:37:25 Uhr schrieb
am 6.10. 2012 um 22:29:23 Uhr schrieb |
Es ist das Sofa, das mich daran denken läßt. Sein Geruch nach Öl und Mann. Das straffe Gesäß über dem steifen Bein.
Nun ja, das war ein kurzer, aber - ich meine: vielsagender Auszug aus der sog. »neuesten Literatur«.
sofas sind (in der regel bequeme, schön anzuschauende, für Personen die sie besitzen werrtvolle - da vererbte, mal verstaubte, mal mit rotwein bekleckerte, aber alles in allem praktische) sitzgelegenheiten für durchschnittlich drei personen. Wenn man sich mit zu großer wucht drauffallen lässt, gehen sie in der regel kaputt. Besondes wenn ihnen ein Holzgestell zu grunde liegt...so wie das von der JULEBULE
Sofa ist für Leute gemacht, die sich gerne hinschlunzen. Leute legen zudem gern die Füße auf den Tisch und rauchen.
Halbdunkel in der Wohnung, eine kleine Leselampe, eine Tasse Tee (oder gleich ne Kanne, die auf einem Stövchen vor sich hin summt) - Plätzchen ? Zimtwaffeln ? Oder lieber ein paar Pflaumen, Ananas in mundliche Stücke (in Schüsselchen nebst Gäbelchen), eine Schnuffeldecke die nach einem selbst riecht (dezent natürlich: »duftet«). Dazu ein Buch, daß man schon zehntausend Mal gelesen hat - in meinem Falle: Was von Arno Schmidt natürlich. Tabak, »Bläddcher« und Eindrehfilter ebenso wie der frische, unbenutzte Aschenbecher, das Fenster geöffnet (eher kühl im Zimmer), auf der breiten Lehne das Feuilleton der FAZ und ein paar Motorradzeitschriften, und wenn die Hand träge Richtung Boden sinkt, landet sie im Nacken des Hundes, den sie zu kraulen beginnt. Samstagnachmittag um fünf.
Eines Tages möchte ich mal ein Sofa haben. Ich hatte schon mal eins, ein Bettsofa. Da ich es als Bett benötigte, war es stets ausgezogen; ich war viel zu faul es jeden Tag wieder zusammen zu schieben. Als Sofa konnte es also nicht durchgehen. Aber ich möchte ein Sofa. Ich möchte mich zusammenrollen, unter eine Decke kriechen, auf dem Sofa kuscheln und sagen können: Ich gehe jetzt nach Hause und werf mich auf mein Sofa.
I am the heaven
I am the water
Ich bin der Dreck unter deinen Walzen
Ich bin dein geheimer Schmutz
Und verlorenes Metallgeld
Ich bin deine Ritze
Ich bin deine Ritze und Schlitze
I am the clouds
I am embroidered
Ich bin der Autor aller Felgen und Damask-Paspeln
Ich bin der Chrome Dinette
Ich bin der Chrome Dinette
Ich bin Eier aller Arten
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin hier
Und du bist mein Sofa
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