sofa
Bewertung: 3 Punkt(e)Bestimmt läßt sich aus Soja auch ein Sofa herstellen. Da kann man scheinbar alles draus machen ...
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| Der erste Text | am 13.1. 1999 um 09:02:23 Uhr schrieb Liamara über sofa |
| Der neuste Text | am 28.2. 2017 um 08:06:34 Uhr schrieb Music über sofa |
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am 6.4. 2015 um 06:50:36 Uhr schrieb
am 17.3. 2003 um 19:30:07 Uhr schrieb
am 15.4. 2003 um 14:37:25 Uhr schrieb |
Bestimmt läßt sich aus Soja auch ein Sofa herstellen. Da kann man scheinbar alles draus machen ...
sofas sind (in der regel bequeme, schön anzuschauende, für Personen die sie besitzen werrtvolle - da vererbte, mal verstaubte, mal mit rotwein bekleckerte, aber alles in allem praktische) sitzgelegenheiten für durchschnittlich drei personen. Wenn man sich mit zu großer wucht drauffallen lässt, gehen sie in der regel kaputt. Besondes wenn ihnen ein Holzgestell zu grunde liegt...so wie das von der JULEBULE
Ein Sofa ist ein Ruhemöbel, ein Ort an dem man sich erholen dann. Man kann auch Chips darauf verstreuen und sich danach deswegen ärgen; auch eignet es sich wunderbar dazu den Menschen, den man liebt dort in die Arme zu nehmen. Vorausgesetzt die Farbe des Sofas ist pastellfarben oder in einem düsteren Schwarz gehalten, die Farben die zu einem Sofa passen.
Sofa - das Wort ist quasi Synonym für Gemütlichkeit. Es hat etwas heimeliges und ist einfach viel sympathischer als »Couch«. Auch das Wort »Kanapee« hat noch diesen Hauch der Vergangenheit, die Erinnerung an glückliche Stunden auf dem Sofa meiner Großeltern.
Das Sofa als Möbelstück zu dem ich noch eine größere Affinität habe als zu Sesseln ist für mich immer erste Wahl in Kneipen wie dem »Henry«, dem »Artenreich« oder dem »Wagner«. Jede gute Kneipe hat eigentlich ein Sofa.
Halbdunkel in der Wohnung, eine kleine Leselampe, eine Tasse Tee (oder gleich ne Kanne, die auf einem Stövchen vor sich hin summt) - Plätzchen ? Zimtwaffeln ? Oder lieber ein paar Pflaumen, Ananas in mundliche Stücke (in Schüsselchen nebst Gäbelchen), eine Schnuffeldecke die nach einem selbst riecht (dezent natürlich: »duftet«). Dazu ein Buch, daß man schon zehntausend Mal gelesen hat - in meinem Falle: Was von Arno Schmidt natürlich. Tabak, »Bläddcher« und Eindrehfilter ebenso wie der frische, unbenutzte Aschenbecher, das Fenster geöffnet (eher kühl im Zimmer), auf der breiten Lehne das Feuilleton der FAZ und ein paar Motorradzeitschriften, und wenn die Hand träge Richtung Boden sinkt, landet sie im Nacken des Hundes, den sie zu kraulen beginnt. Samstagnachmittag um fünf.
Oh, Sofa!
Als ich dich zum ersten Mal sah war es
um mich geschehen! Deine weichen Kurven und diese samtweiche Haut,
doch dieser Preis!!!
Naja, auch IKEA hat schöne Töchter.
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