tasche
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Wenn man in einer Tasche Äpfel tut,
ist sie nur dann eine Apfeltasche wenn die Tasche selbst eßbar ist.
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| Der erste Text | am 12.1. 1999 um 02:26:49 Uhr schrieb Alvar über tasche |
| Der neuste Text | am 15.5. 2021 um 17:23:53 Uhr schrieb Claudia über tasche |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 13) |
am 5.11. 2006 um 17:41:25 Uhr schrieb
am 17.9. 2007 um 22:20:25 Uhr schrieb
am 29.1. 2003 um 00:04:05 Uhr schrieb |
Wenn man in einer Tasche Äpfel tut,
ist sie nur dann eine Apfeltasche wenn die Tasche selbst eßbar ist.
Ich habe letztens eine Tasche gewonnen, nur weil ich im Internet einen Fragebogen ausgefüllt habe. Die Tasche hat eine eigene E-mail Adresse, unter der mich Leute erreichen können, wenn sie sich die merken. Die Tasche kostet, glaube ich, 44 Euren - schon seltsam wofür man Geld ausgeben kann.
Wahrscheinlich oute ich mich jetzt als das Hinterletzte, aber ich habe keine Umhängetasche. Eigentlich überhaupt keine Tasche. Na gut, diese komischen Baumwolltaschen, die man heutzutage anstatt Plastiktüten zuhause hortet, und eine Reisetasche, über die der Hund meiner Eltern immer sofort herfällt, wenn ich dorthin komme, weil er hofft, ich hätte einen Keks oder sowas für ihn drin.
Aber normalerweise bevorzuge ich Rucksäcke.
Fällt der Rucksack eigentlich bei so trendbewußten Leuten wie den Assoziationsblaster-Usern eigentlich schon unter das Stichwort »abgefrühstückt«?
Taschen sind immer sehr aufschlußreich. Besonders Damenhandtaschen. Was da immer für ein Müll drin rumfährt. Ist echt schrecklich. Es ist aber immer interessant, was man so alles finden kann. Lippenstift, eine Qutiiung, vielleicht noch andere Schminkutensilien, Spiegel, Bürste, Timeplaner(sehr wichtig natürlich bei der Frau von Welt), ach ja und vielleicht Geld, Photos, Schlüssel zu irgendwelchen Wohnungen, Tampons, ein Handy, klar, alles mögliche. Aber im Grunde braucht man diese Taschen nicht. Ich weiß auch nicht, warum man die immer mit sich herumschleppt. Ist eh nur Müll drin.
Aus irgendeinem Grund kann ich meine Wohnung nicht verlassen, ohne ein Behältnis mitzunehmen. Sogar, wenn ich gar nichts mitnehmen will, kann ich nicht ohne. Ich stopfe dann alte Zeitungen und bereits gelesene Bücher rein, damit es nicht so leer aussieht. Früher hatte ich einen schwarzen Rucksack der Haspa (Hamburger Sparkasse; wäre auch mal ein gutes Wort für den Assoziationsblaster). Doch der war eines Tages so zerrissen, daß ich mich nach einem neuen Tragebehältnis umsehen mußte. Seitdem benutze ich Stofftaschen. Aktuell zum Beispiel eine von der Bäckerei Springer für eine mark fünfzig. Übrigens recht empfehlenswert: Sie zerreisst nicht so schnell, wie etwa die Taschen der »Welt«. Und es passt eine Menge rein: Mopo, Buch, Polaflaschen, CD´s und Kassetten, sowie Brieftasche, Schlüssel und Zigaretten.
In den Taschen meines großen Ledermantels habe ich immer Unmengen von Müll - vor allem Flyer von Parties und Konzerten, zu denen ich dann eh nicht gehe. Aber ich habe in der Innentasche immer ein kleines Notizbuch und einen Stift, damit ich mir Telefonnummern und email-Adressen von neuen Bekanntschaften notieren kann. Außerdem ist da immer ein Notfall-Kajal, manchmal verschmiert man sich ja, wenn man beim Tanzen schwitzt.
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