Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 31, davon 31 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (70,97%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.1. 2001 um 19:16:52 Uhr schrieb
sumpi über baconhaft
Der neuste Text am 20.9. 2006 um 19:58:17 Uhr schrieb
mcnep über baconhaft
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 28.7. 2004 um 16:49:09 Uhr schrieb
Phantasia über baconhaft

am 14.5. 2002 um 08:59:32 Uhr schrieb
Scytale über baconhaft

am 16.12. 2004 um 10:44:36 Uhr schrieb
Dexter EM über baconhaft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Baconhaft«

mcnep schrieb am 20.9. 2006 um 19:58:17 Uhr zu

baconhaft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Auf der BaconAusstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle ist mir ein Bild im Gedächtnis geblieben, obwohl es nicht die stärkste ausgestellte Arbeit war: Ein großformatiges Selbstbildnis des damals fast siebzigjährigen Malers, auf dem er sich mit den Zügen des allenfalls vierzig–, vielleicht fünfzigjährigen F. B. porträtiert hat. Unabhängig voneinander hatten sowohl T. als auch ich die Idee gehabt, dies könne in gewisser Weise als typisch für alterndeHomosexuelle gedeutet werden: Prolongation der Jugend, Leugnung des Verfalls, Eitelkeit und was dergleichen Stereotypien mehr sind. Das Bild beschäftigt mich immer noch, allerdings bin ich inzwischen fort vom Grübeln über Bacon und die Schwulen zum Nachdenken über die Blasterfamilie geraten, durch deren so disparate Gemeinschaft sich ebenfalls, unabhängig von Geschlecht und Orientierung diese Verhaftung in früheren Lebensaltern zu ziehen scheint. Man muss hier nicht die stereotypen Flagellationsphantasien der menschlichen Lederhose bemühen, die nahezu ausnahmslos um Eltern/KindBeziehungen kreisen - kaum einer der Dauerschreiber, dem der Blaster nicht als Werkzeug einer vermutlich lebenslangen Bemühung um die Konservierung seiner/ihrer Jugend diente. Suchtverhalten und Flucht vor Verantwortung, Schönheitswahn und Logorrhöe, die an frühkindliche Defäkationswonnen gemahnt, nostalgisches Verharren in abgelebten Schichten der Popular– oder Hochkultur, verspielte Schaffensräusche und stets aufs Neue verworfene Pläne für eine allenfalls dumpf erfasste Zukunft; aber auch Durchglühtheit und Öffnung für Impulse, Opposition gegen alle 'toten Hände', ein unermüdlicher Zorn gegen Gegebenes - der Blaster und seine Gemeinschaft leben, alterslos sogar bislang, so will es scheinen, durch alle Anfechtungen durch den Spam des Lebens und des Internets hindurch; weil dieses Medium die Möglichkeit bietet, sich auf einer dunkelblauen Leinwand stets erfrischt zu malen, was schon für sich ein Akt des Lebens ist - der physische oder psychische Tod findet durch die endgültige Abwesenheit statt, und diesen Tod erlebt man zumindest als Zuschauer nicht mehr. Er ist einfach das Ende der Produktion, mehr nicht.

Hank schrieb am 3.3. 2001 um 16:05:42 Uhr zu

baconhaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Man ist auch so ein schweißtreibender Problematisierungstheoretiker, der sich als Zwerg natürlich baconhaft aufplustern muß.

mehRla schrieb am 3.3. 2001 um 15:47:51 Uhr zu

baconhaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Auch abgeleitet von dem im Sommer '00 zuletzt in Irland genossenen Frühstücks-bacon, der einfach baconhaft schmeckt, um nicht zu sagen eine baconeske Stimmung (jedoch nur kombiniert mit einem Spiegelei auf Toast) hervorruft.

Thomas schrieb am 28.7. 2004 um 17:02:36 Uhr zu

baconhaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Neben seiner wichtigen Bedeutung als Schinkenspeck gibt es Bacon noch mindestens zweimal für Bildungsbeflissene: einmal den vor ein paar Jahren gestorbenen Maler Francis Bacon, der wirklich sehr heftige Bilder hervorbrachte, und weniger bekannt den englischen Philosophen, Staatsmann und Naturwissenschaftler gleichen Vor- und Nachnamens (ich zitiere wikipedia.org lt. google:), der vom 22.1.1561 bis zum 9.April 1626 hienieden weilte. Als Philosoph ist er ein Schwergewicht.

Hank schrieb am 3.3. 2001 um 16:04:32 Uhr zu

baconhaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Man ist auch so ein schweißtreibender Problematisierungstheoretiker, der sich als Zweerf natürlich aufplustern muß.

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