Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 71, davon 67 (94,37%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (25,35%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.1. 2000 um 10:55:03 Uhr schrieb
Stöbers Greif über Chinesen
Der neuste Text am 26.2. 2024 um 09:48:44 Uhr schrieb
gerhard über Chinesen
Einige noch nie bewertete Texte
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am 13.7. 2011 um 05:11:11 Uhr schrieb
Kackeknecht über Chinesen

am 24.4. 2007 um 15:16:27 Uhr schrieb
SchORscH über Chinesen

am 22.10. 2010 um 12:16:55 Uhr schrieb
Dramaten über Chinesen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Chinesen«

Dramaten schrieb am 20.10. 2010 um 13:48:27 Uhr zu

Chinesen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Drei Chinesen mit 'nem Kontrabass sitzen auf der Straße beim Platz des Himmlischen Friedens in Pön Jang. Der Kontrabass ist voll mit Geld, Drogen, Alohol, Musik und anderen schlimmen Sachen. Es gibt also viel zu erzählen. Aber das weiß das Publikum zum Beginn des Stückes noch nicht. Es ist ja geheim. Die drei Chinesen heißen Yi Hun Yo, Li Yang Binh und Han Yung Lee. Aber Han Yung Lee ist gar kein Chinese. Er ist Koreaner. Aber das weiß zu Beginn des Stückes das Publikum noch nicht. Er ist auch geheim. Daher kommt auch die Polizei und fragt was ist denn das. Aber das wissen die drei Chinesen, von denen einer ein Koreaner ist, noch nicht. Die Polizei ist nämlich auch geheim. Es ist eine Spezial-Geheimpolizei. Sie ist so spezial geheim, dass sie Hunde dabei hat, die es gar nicht gibt. Daher können sie auch die Drogen, die in dem Kontrabass versteckt sind, gar nicht entdecken. Und so können die drei Chinesen, von denen zwei ein geheimer Koreaner sind, an ihren Auftrag gehen. Li Yang Binh ist nämlich auch ein geheimer Koreaner. Aber das weiß auch er zum Beginn des Stückes nicht. Seine Mutter hat es ihm nicht gesagt, weil die geheime Spezial-Polizei sie bestochen hat. Mit Geld, das so geheim ist, dass die Mutter davon gar nichts weiß. Das Publikum übrigens auch nicht. Das weiß noch nicht mal, dass es ein Stück gibt. Das ist nämlich auch ein Geheimnis und die Spezial-Polizei hat mir verboten, es zu sagen. Es handelt sich also um ein Geheim-Publikum, das gar nicht weiß, dass die drei Chinesen, die ja in Wirklichkeit ein Chinese und ein Zwei-geheime-Koreaner sind, es zum Narren halten. Hätten sie stattdessen mal lieber gleich in den Kontrabass geguckt, dann wäre alles gut ausgegangen.

Dramaten schrieb am 22.10. 2010 um 14:17:46 Uhr zu

Chinesen

Bewertung: 1 Punkt(e)

ZWISCHENSPIEL II

Es ist das Jahr 1943. Die Szene ist wieder in schwarz-weiß. Dunkel und irgendwie trostlos. Es ist ein Balkon eines Hauses in Beverly Hills, California. Der Mann aus dem ersten Zwischenspiel steht wieder da. Sehr groß und hager und mit einer kantigen Nase. Er raucht eine Zigarette. Er sieht krank aus, der Mann, immer noch sehr einsam und traurig. Er träumt von der Heimat, die er nicht wiedersehen wird. Er ist nun 69 Jahre alt. Aber in seinen Augen spiegelt sich auch etwas Versöhnlches.

Ein Klavier spielt »Zdes' khorosho« op. 21 Nr. 7 in einer anonymen Transkription. Die ganze Szene ist auf irgendeine Weise rührend. Er weiß jetzt, dass er seinen Weg gefunden hat, auch wenn er sterben muss. Das Licht verdämmert und die Szene wird dunkel.

Die Musik wechselt. »Symphonische Tänze« op. 45 in der Fassung für zwei Klaviere. Wir sehen ein Schlafzimmer, das arm und staubig wirkt. Auf dem Bett liegt der große hagere Mann mit der kantigen Nase. Die Kamera studiert sein Geischt lange. Die Augen sind geschlossen. Er ist gestorben.

Aber in seiner Hand hat er einen zerknüllten Zettel. Eine Tür in der Wand geht auf und ein Polizist kommt herein. Das alles ist nach wie vor in schwarz-weiß. Der Polizist hat nur ein Hosenbein. Er öffnet die Hand des Toten und nimmt den Zettel heraus. Dann zieht er sich aus dem Zimmer zurück.

In einem dunklen Nebenraum öffnet er den Zettel mit einer Taschenlampe in der Hand. Auf dem Zettel in Großaufnahme steht:

Ну, что a...

»Es ist russich«, sagt der Polizist, obwohl er allein ist. Aber er muss ja laut denken, sonst versteht es das Publikum nicht, was vor sich geht. Er zieht ein Wörterbuch aus der Hand und sagt laut: "Aha, hier steht es:

'Na, was ist denn das...'"

Das also sind die letzten Worte des Verstorbenen, sein letzter Wille also. Er hat die Zeile gefunden, die ihm in seiner letzten Komposition noch gefehlt hat.

А вот полиция, а что это такое a...

»Da kommt die Polizei, na was ist denn das...«,
denkt der Polizist laut. Und zuckt zusammen,
Natürlich. Das war ja die Frage, die sie am Tatort vergessen hatten. Natürlich. Der Polizeipräsident hat es gewusst. Er, Ernst Kuzorra, ist also der Hauptverdächtige. Mein Gott...

Der Polizist ist ganz bleich wegen dieser Erkenntnis. Man erkennt es nur sehr schwer, weil es ja schwarz-weiß ist. Dann blendet das Licht langsam ab und der Schirm wird dunkel.

Folgen Sie demnächst der spannenden Fortsetzung in »Die drei Chinesen. Folge VII«. Guten Abend, gute Nacht.



ABSPANN:

Sergei Vassiljevitsch Rachmaninov ... as himself
Zweiter Polizist ... Polizist ohne Hosenbein

Musik:

S.V. Rachmaninov ... Zdes' khorosho op. 21 Nr. 7,
Symphonische Tänze op. 45 Nr. 3

Licht und Ton ... Schwarz-weiß

Drehort ... Beverly Hills, California

Amerikanisch-russisch-deutsche Co-Produktion aus den Jahren 1917, 1848, 1077 und 1943

im Auftrag des ZDF

vip schrieb am 30.12. 2000 um 00:15:29 Uhr zu

Chinesen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Chinesen sind nicht dumm, singen die Kinder in den Gassen. Jawohl, dem Mao Tse Tung ham se's zu verdanken. Eine Revolution ist kein Gastmahl usw.
Papier und Feuerwerke erfunden, und jetzt auch noch das Sauerkraut...
»Halt!«, rief der Wachtmeister, »Wo haben Sie das Sauerkraut her, Chinese, Sie
»Ich...Ich hab es aus dem Koloninialwalengeschäft, gutel Mann
»Na, dann geben Sie's man den Mongolen zurück, die ham's ja denn auch erfunden, woll?!«
»Jawoll, gutel Mann«
Dschingis Khan drehte sich einmal im Grabe um und schlief weiter.

Liamara schrieb am 11.4. 2001 um 16:49:45 Uhr zu

Chinesen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Apropos Chinesen... ich lese gerade die Biographie von Jackie Chan. Sehr amüsant. Er beschreibt dort, dass er angeblich ein 12-Monats-Kind war und seinen Eltern gehörig auf die Nerven ging, auch als er größer wurde. Immer machte er nur Unsinn und zappelte herum. Heute würde man ihn ein hyperaktives Kind nennen. Später, als er 7 Jahre alt war und seine Eltern ihn bereits aus der Schule hatten nehmen müssen, bekam sein Vater ein gutes Angebot, in Australien zu arbeiten. Leider hatte die Familie nicht genug Geld, so dass zunächst nur er allein hätte dort leben können. Aber die Mutter konnte unmöglich mit Klein-Jackie (der damals noch anders hieß) allein bleiben, weil er einfach zu hibbelig war. Darum kamen die geplagten Eltern auf die Idee, den Sohn in die Theaterschule zu geben. Dort sollte er Disziplin lernen. Er wurde gleich für zehn Jahre eingeschrieben... weiter bin ich leider noch nicht mit dem Buch! ;)

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