Scheitern
Bewertung: 4 Punkt(e)Student Otto scheitert zum zweiten Mal beim Examen. »Das konnte ja nicht gutgehen«, meint Otto hinterher in der Kneipe, »derselbe Saal, dieselben Prüfer, dieselben Fragen...«
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| Der erste Text | am 3.10. 2000 um 20:26:14 Uhr schrieb Rufus über Scheitern |
| Der neuste Text | am 16.12. 2023 um 18:54:58 Uhr schrieb schmidt über Scheitern |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 25) |
am 1.5. 2003 um 00:45:02 Uhr schrieb
am 30.1. 2008 um 19:19:00 Uhr schrieb
am 28.1. 2022 um 21:25:05 Uhr schrieb |
Student Otto scheitert zum zweiten Mal beim Examen. »Das konnte ja nicht gutgehen«, meint Otto hinterher in der Kneipe, »derselbe Saal, dieselben Prüfer, dieselben Fragen...«
Auf der »Synapse«
Eine Blastergeschichte in 11 Assoziationen
beunruhigt von der geschichte des schiffbrüchigen, segelten wir weiter in richtung südost. der kapitän hatte angeordnet sämtliche ausgucksposten doppelt zu bemannen.
und obschon es kaum möglich war erhöhte sich die wachsamkeit an bord der »Synapse« noch einmal. indes es tat sich nichts. wiederum segelten wir woche um woche dahin, aber es schien als hätte es diese merkwürdige spezies nie gegeben. Entropist hatte in der bordbibliothek nachgelesen das blastarde sehr selten schiffe angreifen, und bei den bekanntgewordenen fällen nur junge blastarde derartig agressiv geworden seien. diese nannte man übrigens Stöberer, während die ausgewachsenen exemplare Greife genannt wurden.
nach dem dreihundertundzwanzigsten tag wurde die stimmung an bord immer finsterer. kapitän Aha!? saß die meiste zeit finster vor sich hinbrütend in seiner kabine. bootsmann Heynz brach bei der kleinsten unplanmäßigkeit in wildes gebrüll aus, und Dragan hatte mittlerweile derartig viele verbindungen in die takelage geknüpft, daß diese aussah wie ein überdimensionaler lampenschirm. nur smutje Alvar liess sich nicht beirren, er bastelte weiter an neuen rezepten und gab jedem der in trübsal verfiel ein cookie.
am dreihundertundvierzigsten tag gab der kapitän seinen plan bekannt die hoffnung zum sonnenaufgang des dreihundertfünfundvierzigsten tages auf dem webmeer aufzugeben, und den heimatport anzusteuern.
Bewertungspunkte, Duden, Easemail, Hoffnung, Jagdfieber, Preis, Reise, Scheitern, Schiff, Sturm, Virus
Manchmal habe ich dieses drückende Gefühl, an meinem Leben zu scheitern. Es setzt sich in alle Fasern meines Brustkorbs und schnürt mir die Luft ab. Von Jahr zu Jahr werde ich älter, aber meine Probleme bleiben bei mir und vertiefen den Graben zwischen mir und der Welt immer mehr. Das Gefühl, glücklich zu sein, ist nur noch als schwache Erinnerung vorhanden. Es muß Jahre her sein, daß ich zuletzt glücklich war. So richtig unbeschwert glücklich. Natürlich gibt es Momente, in denen es mir gut geht. Kurze Momente, meistens draußen in der Natur oder auf Drogen. Aber einen Großteil der Zeit schleppe ich mich durch meine Tage und wälze immer wieder die gleichen Fragen, auf die ich keine Antworten weiß.
Nehmen wir mal an, daß »scheitern« und »Scheit« zusammenhängen.
Erstens: Daraus ergibt sich, da0 man immer mehr als einmal scheitert.
Zweitens: Man baut sich aus den vielen »Scheiten« ein Haufen.
Drittens: Man zündet den Scheiterhaufen an und läßt ihn zu Asche verbrennen.
Viertens: Aufpassen, daß man nicht auf dem »Scheiterhaufen« sitzen bleibt, wenn er brennt.
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