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PitQuick schrieb am 9.6. 2002 um 00:51:50 Uhr über

Unsterblichkeit

Unsterblichkeit ist für mich ebenso ein großer Menschheitstraum, den es zu verwirklichen gilt, wie es einst der Traum vom Fliegen war. Verantwortungsbewußte Eingriffe in bestehende Abläufe der Natur, die am Ende einen positiven Effekt zur Folge haben, sind nichts Verwerfliches.
Die sich durch entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse ergebenden Veränderungen im gesamtgesellschaftlichen Leben und in der Perspektive eines jeden Einzelnen bedeuten einfach neue Lernprozesse und neue Arbeit für die bestehenden Institutionen und Mechanismen des Lebens und Zusammenlebens. Der Mensch, als geistiges Wesen zur Ordnung fähig, muss rigoros Ordnung in den Abläufen der Natur schaffen, wo sie zwingend notwendig ist. Chaos und Vielfalt haben dort ihre Berechtigung, wo Sie der Freude und Erquickung dienen - und somit Lebensqualität schaffen. Hier ist das rechte Maß zu finden und nicht verschwenderisch mit den Ressourcen umzugehen. Vielmehr sollten zugunsten des Weltfriedens, des Überlebens der Spezies Mensch und des Fortbestehens der Natur überhaupt die vorhandenen Kräfte wesentlich stärker als bisher konzentriert werden, um ein möglichst sinnvolles und langes, ja auch unendlich langes Leben des Einzelnen zu ermöglichen, anstatt die vorhandenen Energien immer mehr in die Entwicklung ständig neuer, oft nur leicht veränderter Produkte zu investieren, deren Vorgänger - weiter in Masse produziert - denselben Zweck erfüllen. Was wirklich notwendig ist, soll natürlich fortentwickelt, verbessert und neu produziert werden, aber die meiner Meinung nach höchst dringliche Aufgabe heißt, dem Chaos und der Vielfalt der Natur Herr werden, dafür möglicherweise Hilfsmittel erschaffen und die Produktvielfalt auf dem Markt einschränken. Irgendwoher müssen die notwendigen Kräfte schließlich kommen. Es bedarf also eines neuen Heers von Naturwissenschaftlern mit Helfern und Helfershelfern, das sich ausschließlich der Erforschung und restlosen Aufklärung der Geheimnisse des Lebens verschrieben hat, um die sinnlosen Effekte des Alterns und das Sterben endlich einmal zu stoppen und die Selbsterhaltung und das Fortbestehen des Einzelnen für alle Zeit zu sichern. Wir müssen auf schädliche Einflüsse einfach besser reagieren können als bisher und sollten uns nicht vorwerfen lassen, wir hätten´s nicht versucht. Der geneigte Leser darf diese Zeilen als Basisphilosophie verstehen, die sich in den Köpfen der Menschen verankern sollte. Möglichst viel Ordnung ins Chaos der natürlichen Lebensabläufe bringen anstatt ständig ihre Geschwindigkeit zu erhöhen. Ähnliches hat man schon von einem berühmten Mann gehört, der leider einem Verbrechen zum Opfer fiel. Trotzdem darf man nicht vom Guten lassen und die Hoffnung nicht aufgeben. Ich denke, Gott will das so. Ließe er mich sonst diese Zeilen schreiben? In diesem Sinne verabschiede ich mich nun.
Ende der Fahnenstange...


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