Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 76, davon 75 (98,68%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (43,42%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 2000 um 13:53:35 Uhr schrieb
octopus über unsterblichkeit
Der neuste Text am 19.9. 2024 um 09:34:36 Uhr schrieb
Gerhard über unsterblichkeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 28)

am 24.11. 2014 um 10:20:48 Uhr schrieb
Mundstuhl über unsterblichkeit

am 3.1. 2015 um 19:58:20 Uhr schrieb
Pamela über unsterblichkeit

am 8.9. 2003 um 18:24:33 Uhr schrieb
Voyager über unsterblichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Unsterblichkeit«

Wenkmann schrieb am 21.10. 2003 um 22:43:46 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wieder so ein beschissener Sonnenuntergang.
Zum Kotzen.
Die Wellen brandeten sanft an den wunderschönen
Strand, der bis direkt an sein malerisches Haus reichte.
Er hasste sein Haus.
Er hasste diesen Strand.
Diesen perfekten Strand mit dem kotzklaren Wasser
und den scheissfröhlichen Fischen darin.

Langsam schlenderte er zurück zu seinen Frauen.
Zu seinen wunderschönen, perfekten Frauen,
in seinem wunderschönen, perfekten Leben.
Seine linke Hand zitterte ein wenig.
Eine Krankheit?
Ein trockenes, lebloses Lachen entwich seinem perfekten, jugendlichen Gesicht.

Sein muskelbepackter Körper,
der sich nun schon seit 345.102 Jahren standhaft weigerte, zu altern, oder wenigstens aufgrund eines
wunderschönen, gewaltsamen Eingriffes zu sterben,
wippte leichtfüßig über den Sand.

Ja, er war nach seinem Tod in das Paradies gekommen.
Glaubte er.
Zumindest die ersten 1000 Jahre.
Jetzt war er sich nicht mehr so sicher.
Ganz und gar nicht.....

LostFriendsClub schrieb am 23.12. 2000 um 02:17:11 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 6 Punkt(e)

Vor ein paar Jahren beging ein Freund von mir Selbstmord. Ein Satz der danach fiel verfolgt mich bis heute:

»Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, aber ich glaube an den Energieerhaltungssatz

Nils the Dark Elf schrieb am 27.2. 2002 um 23:09:23 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Unsterblichkeit kann nur funktionieren, wenn sie einhergeht mit einem Verlust entweder an Menschlichkeit oder an Gedächtnis, d.h. entweder man behält sein Gedächtnis, wird jedoch zu einem Gott, da das menschliche Bewußtsein die Ewigkeit nicht fassen kann, oder man behält sein menschliches Bewußtsein und wird in einem neuen Körper wiedergeboren, verliert jedoch sein Gedächtnis.

Bwana Honolulu schrieb am 9.6. 2002 um 00:59:05 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Weniger 'ne gefährliche als einfach 'ne schlechte Idee. Selbst, wenn man Probleme wie Zellalterung, Krankheiten und Gedächtniskapazitätslimitierung (UFF!) überwinden würde, was sollte man dann mit der unendlich (Ist das Universum ewig, eine Ewigkeit lang?) langen Zeit tun?
Ich denke, man würde irgendwann abgehen wie Wowbagger der unendlich Verängerte...
Und selbst, wenn man Langeweile und geistige Instabilität überwinden könnte, wäre es das wert?
Warum stolpere ich seid 5 Stichwörtern (oder so) ständig über das Stichwort »Selbstmord«? Soll mich das paranoid machen?

arvid schrieb am 5.7. 2000 um 22:11:49 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Individuelle Unsterblichlichkeit kann notwendigerweise nicht mit einer materiellen Existenz zusammenfallen. Wenn man aber von einem unsterblichen immateriellen Bestandteil des Menschen ausgeht (Seele, o. ä.), stellt sich die Frage der Unsterblichkeit neu. Interessant ist für mich in diesem Zusammenhang nach dem Sinn einer Unsterblichkeit. Ausser individuellen Bedürfnissen sehe ich keinen Anlass für die Unsterblichkeit von Individuen.

eskarina schrieb am 24.11. 2001 um 00:37:25 Uhr zu

unsterblichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich glaube nicht, das das Unsterblichsein wirklich erstrebenswert ist. Ich meine damit die pysische Unsterblichkeit. Man wird dadurch nur unglaublich einsam. Mehrere Dichter haben sich mit diesem Thema beschäftigt, unter anderem Simone de Bauvoir [Alle menschen sind sterblich] und das italieneische Autoren-Duo Fruttero/ Lucentini [Der Liebhaber ohne fremden Wohnsitz]. Das Problem ist ja, dass man im Grunde mit keinem anderen kognitiven Wesen die Erfahrungen, die man so sammelt, und vor allem die Erfahrung des Nicht-Sterbens, teilen kann. Ich stelle es mir unglaublich langweilig vor, letztendlich, wenn man unsterblich wäre: nichts wäre mehr gefährlich, Nervenkitzel jeder Art wäre einfach --- nicht möglich! Unsterblich zu sein liegt nicht in der Natur des menschen. Im Gegenteil: ich empfinde es als äußerst beruhigend, dass es den Tod gibt. Das macht letztlich auch das Leben erst erträglich! Man stelle sich vor, dass zum Beispiel ein besonders mißratenes Leben ewig weitergehen sollte! Ich halte es da leiber mit Hermann Hesses Steppenwolf, der in dieser hinsicht gerade auch den Selbstmord als positiv sieht: die Möglichkeit des Sterbens [auch durch eigene Hand] macht das Leben erst erträglich, denn es gibt ja immer noch diese letzte Möglichkeit! Durch diese letzte Fluchtmöglichkeit kann man vieles erst ertragen.

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