Singen
Bewertung: 5 Punkt(e)Ich singe zum Beispiel oft die »Vier ernsten Gesänge« von Johannes Brahms zur Tagesschau: »Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh, wie dies stirbt, so stirbt er auch...«
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| Der erste Text | am 15.11. 1999 um 01:39:08 Uhr schrieb Wer über Singen |
| Der neuste Text | am 27.9. 2025 um 13:59:09 Uhr schrieb Gerhard über Singen |
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am 23.5. 2008 um 00:01:01 Uhr schrieb
am 23.3. 2007 um 19:54:59 Uhr schrieb
am 6.9. 2006 um 17:46:31 Uhr schrieb |
Ich singe zum Beispiel oft die »Vier ernsten Gesänge« von Johannes Brahms zur Tagesschau: »Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh, wie dies stirbt, so stirbt er auch...«
Singen ist eine Begabung und trotzdem versucht es jeder. Meine liebe Nachbarin kann es. Ich nicht. meistens trällert sie kurz nach dem Erwachen (vermute ich), um so ihre Stimme mit den dazugehörigen Bändern ein wenig zu dehnen. ich glaube es ist klassischer Gesang. Gelegentlich gesellt sich zu all den Sopran-Höhen auch der Klarinetten-Klang der anderen Nachbarin und das ist schon ein Fest für meine Ohren. Die Dame, die unter mir lebt greift dann (als wären das noch nicht genug Musen in einem Haus) gerne mal zur Geige und stimmt das ein oder andere Waldorfschulkinderliedchen an. Das alles ist sehr schön, doch welche Rolle spiele ich dabei ? Nur Resonanzkörper oder Klänge-Sauger. Wer weiß das schon.
Singen ist für mich ein Thema mit heftigen Päckchen dran. Ich habe eine vollständige Gesangsausbildung genossen und meine Stimme war gerade recht für die Oper. Wolltichabernich.
Die Erfahrung hat gezeigt: Meine Stimme öffnet Herzen und bringt Menschen zum Weinen, weil sie von ihr berührt werden.
Wenn ich allerdings vor vielen Menschen stehe, bekomme ich unerklärlicherweise Todesangst, verbunden mit Scham.
Denn wenn beim Singen so 100 km/h durch mich hindurchrauschen ist dies so zutiefst selbtgenüßlich und sexuell und intensiv, daß ich das Gefühl habe, mich onanierend auf der Bühne zu wälzen, während mir Menschen dabei zusehen und das entspricht mir einfach gar nicht.
Hellinger hat mal gesagt: Wenn man vor vielen Menschen steht, fühlt man sich wie als Kleinkind vor der Mutter.
Das erklärt vielleicht diese heftige Befangenheit.
Unglücklicherweise hatte ich vor vier Jahren eine Vision, in der ich Tausende von Menschen über Stimme/Musik in Ekstase versetze.
Alle Versuche, etwas damit zu tun, verliefen bisher im Sand.
Bin ratlos. Einerseits quälts mich, andererseits tu ich nix dafür.
Gibt es hier noch andere, die ein gespaltenes Verhältnis zu ihren Träumen haben?
Oder die das Gefühl haben, mit Begabungen ausgestattet zu sein, die zu groß für sie sind?
Oder die den dumpfen Verdacht haben, schreiend ihrer BERUFUNG davonzulaufen?
In Singen am Hohentwiel ist gleich beim Bahnhof die Maggi-Fabrik. Halb Singen lebt anscheinend von »der Maggi«.
Man muss einfach anfangen mit dem Singen. Grad das singen, was einem an Ort und Stelle einfällt: Situativer Gesang.
ich weiss nicht, aber niemand kann mir wirklich den unterschied zwischen einer tritonus-substitution und dem neapolitanischen sext-akkord erklären. zwar ist mir schon bewusst, dass es sich bei dem ersten um einen dominanten-ersatz, und bei dem anderen um eine alterirte subdominanten-parallele handelt, und den unterschied höre ich ja auch, aber wie, um alles in der welt, haben die das nur hingekriegt, dass es sich bei beiden funktionen um ein und den selben klang handelt !!!???!!!
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