wirklich
Bewertung: 4 Punkt(e)
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 241, davon 238 (98,76%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (38,59%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 170 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,249 Punkte, 74 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:19:12 Uhr schrieb Tanna über wirklich |
| Der neuste Text | am 27.10. 2022 um 18:01:52 Uhr schrieb Hamlet Hamster über wirklich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 74) |
am 3.2. 2005 um 17:24:54 Uhr schrieb
am 10.11. 2008 um 18:17:47 Uhr schrieb
am 24.8. 2009 um 18:47:05 Uhr schrieb |
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
wir - ein wort, dass mit wir anfängt. naja, was soll ich mit sowas. also das, von dem ich denke, dass du es auch so erlebst wie ich, ist wirklich. solange ich annehme, dass du es so erlebst. je weniger ich dich frage, wie du sie wahrnimmst, um so wirklicher erlebe ich meine bilder. warum soll ich dich fragen? vielleicht fühlst du dich schon durch die frage angegriffen, weil du grad nicht gut drauf bist, und ich darf deinen gefühlsmüll entsorgen. es geht doch nichts über indirekte kommunikation. im blaster.
Die Wirklichkeit ist der Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Anderswo (siehe Einstein) dagegen ist weder jetzt noch hier, sondern eine eigene Wirklichkeit, die mit unserer nicht in Beziehung treten kann.
Wirklich? Wirklich kann ich fassen, packen, es ist reell, ich kann es verwirklichen.
wir interessieren uns hier ja auch nicht wirklich für einander. manchmal ein ping-pong und dazu ja gar nicht gewünscht. wirklich nicht gewünscht? in Wirklichkeit wünschen sich doch alle Menschen Kontakt, Nähe, das Regestriertwerden der eigenen Person. hier könnte jemand einen Selbsmord ankündigen, und keiner merkts. und ob es jemand schon getan hat, keiner weiß es. das ist schon eine komische, beziehungslose und überhaupt sehr kalte Welt. War es früher anders? wirklich?
analogien, reproduzierbares, halt. oder die spur des augenblicks, zum beispiel dieser phantastische satz, der mir jetzt grad durch den kopf geht - da ist er schon wirklich, frontoorbital. genau in und durch die momentanen verknüpfung. und wenn ich lange genug danach suche, finde ich irgendwo eine entsprechung. ich kenne nur wenig, was für mich wirklicher ist. hunger vielleicht oder frieren.
Wir schaffen uns unsere eigene Wirklichkeit, immer und überall.
Überzeugungen schaffen Erfahrungen, immer und immer wieder, in alle Ewigkeit.
Hier kriegt vielleicht mancher einen Geschmack davon, weil ich habe mir jetzt ein paar schöne, ganz individuelle begriffe kreiert und ein paar coole Texte geschrieben-----
ob Euch das paßt oder nicht (LOL)
»Der Staat ist ungeheuerlich, die Ungeheuerlichkeit, die einer, wie ich hier, nicht fassen kann. Schließlich schießt der Staat aus den Gewehren echte Menschen tot, nichttote Menschen werden staatsbefehlmäßig in Staatskerkern gefoltert, Staatstheater spielen echte Stücke, siehe Stammheim, Stichwort Krieg, die Staatsorchester musizieren dazu musikalische Symphonien, Bilderherrlichkeiten zeigen sich in Staatsmuseen her, das Staatsfernsehen ist wirklich Hochschule des Glücks der Unterhaltung, reich an Massen wissenserter Sachen, ...«
rainaldgoetz
Realität ist das, was sich weigert zu verschwinden, nachdem man aufgehört hat, daran zu glauben.
| Einige zufällige Stichwörter |
Haue
Lippe
PullerAlarm
schwarz-grün
toleranteNette
|