wirklich
Bewertung: 4 Punkt(e)
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 241, davon 238 (98,76%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (37,34%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 170 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,232 Punkte, 77 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:19:12 Uhr schrieb Tanna über wirklich |
| Der neuste Text | am 27.10. 2022 um 18:01:52 Uhr schrieb Hamlet Hamster über wirklich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 77) |
am 14.5. 2004 um 23:52:47 Uhr schrieb
am 5.3. 2009 um 21:41:31 Uhr schrieb
am 7.7. 2008 um 17:26:26 Uhr schrieb |
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
»Wirklich« ist eines der Wörter, die ich wirklich gerne benutze. Deshalb wird dieses neue Stichwort in meinen Beiträgen sicher oft verlinkt werden.
Wenn ich »wirklich« verwende, will ich gewöhnlich keine Aussage über die Wirklichkeit oder gar über die Realität machen - sondern nur Zweifeln bei meinen Lesern oder Zuhörern vorbeugen. Wirklich!
Wir schaffen uns unsere eigene Wirklichkeit, immer und überall.
Überzeugungen schaffen Erfahrungen, immer und immer wieder, in alle Ewigkeit.
Hier kriegt vielleicht mancher einen Geschmack davon, weil ich habe mir jetzt ein paar schöne, ganz individuelle begriffe kreiert und ein paar coole Texte geschrieben-----
ob Euch das paßt oder nicht (LOL)
wir - ein wort, dass mit wir anfängt. naja, was soll ich mit sowas. also das, von dem ich denke, dass du es auch so erlebst wie ich, ist wirklich. solange ich annehme, dass du es so erlebst. je weniger ich dich frage, wie du sie wahrnimmst, um so wirklicher erlebe ich meine bilder. warum soll ich dich fragen? vielleicht fühlst du dich schon durch die frage angegriffen, weil du grad nicht gut drauf bist, und ich darf deinen gefühlsmüll entsorgen. es geht doch nichts über indirekte kommunikation. im blaster.
wirklich ist ein Wort, dass man meiner Meinung nach nur sehr sparsam nutzen sollte, da die meisten Leute sich ihrer Realität gar nicht bewusst sind, und deshalb nicht wissen können, was wirklich ist. Wirklich ist dagegen, dass die Menschheit wirklich verwirrt ist (mich eingeschlossen). Unwirklich ist laut einem Zitat:
»Nichts ist nicht, und unsinnig ist es nichtsseiendes auch nur denken zu wollen.«
Realität ist das, was sich weigert zu verschwinden, nachdem man aufgehört hat, daran zu glauben.
nein, nicht direkt, meines erachtens eher mit wirklichkeit, wirklich ist etwas was wirkt, damit ist es eigentlich - also wirklich - wirksam und damit auch da. einbildung kann auch wirklich sein. verwechseln darf mann wirklich nicht mit wahrlich, also wahrheit. ob die wirksam ist, streiten sich die geister noch lange. nur, was was bewirkt muss nicht immer wirksam sein, es kann einen effekt haben, der aber keinen ausreichenden erfolg erzielt und so unwirksam war, das gewollte zu erzielen. ich sollte nicht antworten, tat es aber doch. wirkt das nun? und in welche richtung? haben wir was gemeinsam?
Du kannst nie ganz sicher sein, ob Du das alles auch >wirklich< erlebst. Woher willst Du eigentlich so genau wissen, was wirkllich ist? Immerhin behaupten Leute, das irgendein Witzbold schlappe 300 Jahre zu unserer Geschichte hinzugedichtet habe. Und andere behaupten, die Matrix sei der Ersatz für die Wirklichkeit, weil die längst unerträglich geworden sei.
»Der Staat ist ungeheuerlich, die Ungeheuerlichkeit, die einer, wie ich hier, nicht fassen kann. Schließlich schießt der Staat aus den Gewehren echte Menschen tot, nichttote Menschen werden staatsbefehlmäßig in Staatskerkern gefoltert, Staatstheater spielen echte Stücke, siehe Stammheim, Stichwort Krieg, die Staatsorchester musizieren dazu musikalische Symphonien, Bilderherrlichkeiten zeigen sich in Staatsmuseen her, das Staatsfernsehen ist wirklich Hochschule des Glücks der Unterhaltung, reich an Massen wissenserter Sachen, ...«
rainaldgoetz
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