wirklich
Bewertung: 4 Punkt(e)
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 241, davon 238 (98,76%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (37,34%) |
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:19:12 Uhr schrieb Tanna über wirklich |
| Der neuste Text | am 27.10. 2022 um 18:01:52 Uhr schrieb Hamlet Hamster über wirklich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 77) |
am 20.6. 2005 um 08:09:55 Uhr schrieb
am 1.8. 2003 um 11:59:38 Uhr schrieb
am 14.5. 2017 um 02:12:55 Uhr schrieb |
Für mich ist eine Ameise wirklich.
Wie wirklich bin ich aber für diese Ameise?
Für die Ameise sind die Pilzfäden, von denen sie sich ernährt wirklich. Für mich nicht, da außerhalb meines Erfassungshorizontes liegen.
wir - ein wort, dass mit wir anfängt. naja, was soll ich mit sowas. also das, von dem ich denke, dass du es auch so erlebst wie ich, ist wirklich. solange ich annehme, dass du es so erlebst. je weniger ich dich frage, wie du sie wahrnimmst, um so wirklicher erlebe ich meine bilder. warum soll ich dich fragen? vielleicht fühlst du dich schon durch die frage angegriffen, weil du grad nicht gut drauf bist, und ich darf deinen gefühlsmüll entsorgen. es geht doch nichts über indirekte kommunikation. im blaster.
was ist denn nun wirklicher?
die mathematische gleichung in deinem heft
oder
dieser unglaublich schöne traum
von
regentropfen,
die vom himmel fielen
und dich sanft küßten,
von nebelschwaden,
die dich einhüllten in ihre schleier?
was ist denn nun wirklicher für dich?
der traum oder die mathematische aufgabe?
»Wirklich« ist eines der Wörter, die ich wirklich gerne benutze. Deshalb wird dieses neue Stichwort in meinen Beiträgen sicher oft verlinkt werden.
Wenn ich »wirklich« verwende, will ich gewöhnlich keine Aussage über die Wirklichkeit oder gar über die Realität machen - sondern nur Zweifeln bei meinen Lesern oder Zuhörern vorbeugen. Wirklich!
Wirklichkeit ist eine biochemische Halluzination, erzeugt von unserem Gehirn, um die äußere Welt für den Menschen wahrnehmbar und auch erträglich abzubilden. Das Gehirn ist der Filter zwischen äußerer Wirklichkeit und der Inneren. Würden beide Wirklichkeiten übereinstimmen, wären wir Gott - oder verrückt.
wirklich ist ein Wort, dass man meiner Meinung nach nur sehr sparsam nutzen sollte, da die meisten Leute sich ihrer Realität gar nicht bewusst sind, und deshalb nicht wissen können, was wirklich ist. Wirklich ist dagegen, dass die Menschheit wirklich verwirrt ist (mich eingeschlossen). Unwirklich ist laut einem Zitat:
»Nichts ist nicht, und unsinnig ist es nichtsseiendes auch nur denken zu wollen.«
Was ist schon die Wirklichkeit? Was wissen wir schon vollkommen sicher? Ist die Welt da draußen tatsächlich so, wie wir sie wahrnehmen oder ist sie nur für jedem einzelnen so?
Man kann darüber echt spekulieren, auch wenn viele Leute das wirklich für schwachsinnig halten. Eigentlich haben sie ja auch recht. Für uns ist es doch offensichtlich egal, denn wir Menschen haben eine gemeinsame Basis gefunden und kommen damit doch einigermaßen klar. Ich denke, deshalb müssen wir uns nicht unbedingt Gedanken darüber machen, ob sich unsere Wirklichkeiten unterscheiden.
nein, nicht direkt, meines erachtens eher mit wirklichkeit, wirklich ist etwas was wirkt, damit ist es eigentlich - also wirklich - wirksam und damit auch da. einbildung kann auch wirklich sein. verwechseln darf mann wirklich nicht mit wahrlich, also wahrheit. ob die wirksam ist, streiten sich die geister noch lange. nur, was was bewirkt muss nicht immer wirksam sein, es kann einen effekt haben, der aber keinen ausreichenden erfolg erzielt und so unwirksam war, das gewollte zu erzielen. ich sollte nicht antworten, tat es aber doch. wirkt das nun? und in welche richtung? haben wir was gemeinsam?
Wenn wirklich von wirken kommt, dann hat wirklich nicht viel mit wirken zu tun, denn wenn ich etwas wirklich nicht habe, so habe ich nicht daran gewirkt, es zu haben.
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