ohne
Bewertung: 5 Punkt(e)Manchmal ist man »ohne« mehr / besser dran als »mit«. Denn wenn man verzichtet, gewinnt man, weil man sich befreit von dem Zwang etwas zu tun!
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 186, davon 181 (97,31%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 58 positiv bewertete (31,18%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 213 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,156 Punkte, 82 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 4.11. 1999 um 20:06:36 Uhr schrieb Andre über ohne |
| Der neuste Text | am 19.10. 2012 um 12:23:02 Uhr schrieb mesi über ohne |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 82) |
am 13.4. 2005 um 02:53:50 Uhr schrieb
am 19.10. 2012 um 12:23:02 Uhr schrieb
am 20.10. 2005 um 22:25:22 Uhr schrieb |
Manchmal ist man »ohne« mehr / besser dran als »mit«. Denn wenn man verzichtet, gewinnt man, weil man sich befreit von dem Zwang etwas zu tun!
ohne alles
ohne dünkel
ohne angst
ohne zittern
ohne gnade
ohne ende
ohne mit
ohne was
ohne löffel
ohne alkohol
ohne bad
ohne geld
ohne mich
ohne dich
ohne alle dummen gedanken
ohne trauer
ohne beigeschmack
ohne nachgeschmack
ohne sicherheit
ohne hand und fuss
ohne gabi
ohne silke
ohne edith
ohne petra
ohne mir zuzugestehen, dass...
oder
ohne alle vorwürfe
und ohne mit der wimper zu zucken
ohne eine spur von zögern
ohne eine nachricht
ohne alle scheu
ohne selbstmitleid
ohne eigendünkel
ohne albernheit
ohne netz
ohne boden
ohne mich wiederholen zu wollen:
O H N E
Gerade hat Wolfgang Gerhardt von der FDP die Worte 'ohne Beschlußfassung' in einem Tagesschaubericht über die aktuelle Betroffenheitssitzung des Bundestages so albern überprononciert, daß Konrad und ich diese Worte sofort aufgriffen und um unseren Beagle herumtanzten, dabei ein ums andere Mal synchron »Oohne Beschlussfassung! Oohne Beschlußfassung!« brällend. Der Hund dürfte uns für einigermaßen bescheuert angesehen haben.
>»Eis mit ohne Sahne«
...kommt mir doch verdächtig bekannt vor.
Die Erklärung für dieses sprachliche Phänomen bei Kindern liefert uns die Kybernetik: Es ist wesentlich komplizierter, ein neuronales Netz zu bauen, welches das Ausschließungsprinzip (XOR, Exklusiv-Oder) beherrscht: 11=1, 00=1 01=0 10=0,
als eines, das entweder »nur« AND und OR verarbeiten kann, denn man kommt bei XOR nicht ohne NOT (0=1, 1=0) in der Verarbeitungsschicht aus. (Der Unterschied ist etwa so groß wie zwischen einem einstöckigen Haus und einem zweistöckigen, klingt trivial, ist es aber eben nicht)
Für das Kind gibt es am Anfang nur UND (ich will dieses Spielzeug und das andere auch, sonst Du Du!), ODER kommt etwas später, wenn dem Kind ein Spielzeug genügt, aber die alternative Logik braucht das Verständnis, dass »heute kein Bilderbuch« »einen Trikfilm sehen« bedeuten kann.
Deshalb dauert es noch eine gewisse Zeit, bis das Kind entwicklungsbedingt in der Lage ist, das Überflüssigwerden von »mit« durch den Gebrauch von »ohne« zu begreifen.
Ohne »Ohne« darf es auch kein mit mehr geben. Da sich die beiden ergänzen, kann der Einzelne nicht bestehen.
Ohne Wenn und Aber kann ich behaupten, daß manche Assoziationen einfach ohne Sinn und Verstand sind.
mir ist das thema frauen zu wenig im thema integriert.das heißt für mich geschichtsfälschungen...
aus welchen gründen auch immer dies geschieht,
wie kann ich mir eine meinung bilden,wenn ich das gefühl habe nahezu ausschließlich mit manipulativen daten gefüttert zu werden.
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