Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 187 (97,40%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 58 positiv bewertete (30,21%)
Durchschnittliche Textlänge 208 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,141 Punkte, 86 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.11. 1999 um 20:06:36 Uhr schrieb
Andre über ohne
Der neuste Text am 27.7. 2017 um 20:14:56 Uhr schrieb
grums über ohne
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 86)

am 20.10. 2005 um 22:25:57 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über ohne

am 5.10. 2003 um 19:55:42 Uhr schrieb
der Pedda über ohne

am 2.12. 2009 um 12:21:11 Uhr schrieb
five über ohne

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ohne«

gottjoker schrieb am 17.2. 2004 um 08:05:19 Uhr zu

ohne

Bewertung: 2 Punkt(e)

Eis mit ohne Sahne«

...kommt mir doch verdächtig bekannt vor.

Die Erklärung für dieses sprachliche Phänomen bei Kindern liefert uns die Kybernetik: Es ist wesentlich komplizierter, ein neuronales Netz zu bauen, welches das Ausschließungsprinzip (XOR, Exklusiv-Oder) beherrscht: 11=1, 00=1 01=0 10=0,
als eines, das entweder »nur« AND und OR verarbeiten kann, denn man kommt bei XOR nicht ohne NOT (0=1, 1=0) in der Verarbeitungsschicht aus. (Der Unterschied ist etwa so groß wie zwischen einem einstöckigen Haus und einem zweistöckigen, klingt trivial, ist es aber eben nicht)

Für das Kind gibt es am Anfang nur UND (ich will dieses Spielzeug und das andere auch, sonst Du Du!), ODER kommt etwas später, wenn dem Kind ein Spielzeug genügt, aber die alternative Logik braucht das Verständnis, dass »heute kein Bilderbuch« »einen Trikfilm sehen« bedeuten kann.
Deshalb dauert es noch eine gewisse Zeit, bis das Kind entwicklungsbedingt in der Lage ist, das Überflüssigwerden von »mit« durch den Gebrauch von »ohne« zu begreifen.

icke schrieb am 8.12. 1999 um 00:58:21 Uhr zu

ohne

Bewertung: 6 Punkt(e)

ohne alles
ohne dünkel
ohne angst
ohne zittern
ohne gnade
ohne ende
ohne mit
ohne was
ohne löffel
ohne alkohol
ohne bad
ohne geld
ohne mich
ohne dich
ohne alle dummen gedanken
ohne trauer
ohne beigeschmack
ohne nachgeschmack
ohne sicherheit
ohne hand und fuss
ohne gabi
ohne silke
ohne edith
ohne petra
ohne mir zuzugestehen, dass...
oder
ohne alle vorwürfe
und ohne mit der wimper zu zucken
ohne eine spur von zögern
ohne eine nachricht
ohne alle scheu
ohne selbstmitleid
ohne eigendünkel
ohne albernheit
ohne netz
ohne boden
ohne mich wiederholen zu wollen:

O H N E

mcnep schrieb am 20.3. 2003 um 17:42:26 Uhr zu

ohne

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gerade hat Wolfgang Gerhardt von der FDP die Worte 'ohne Beschlußfassung' in einem Tagesschaubericht über die aktuelle Betroffenheitssitzung des Bundestages so albern überprononciert, daß Konrad und ich diese Worte sofort aufgriffen und um unseren Beagle herumtanzten, dabei ein ums andere Mal synchron »Oohne Beschlussfassung! Oohne Beschlußfassung!« brällend. Der Hund dürfte uns für einigermaßen bescheuert angesehen haben.

preussisches arschloch schrieb am 27.4. 2001 um 23:42:54 Uhr zu

ohne

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ohne nieren klingt bei nur beiläufigem hinhören wie eine ferkelei. in wirklichkeit macht es das leben sehr beschwerlich.

chrmpf schrieb am 25.11. 2000 um 01:55:57 Uhr zu

ohne

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Geschichte des Vibrators ist so alt wie die der Mixette. Das glaubst du gar nicht, wie erfinderisch englische Hausfrauen sind. Ich glaube, die elektrische Zahnbürste hat erst viel später ihren Siegeszug quer durch Europa angetreten. Seine Lord- und ihre Gerätschaft. auwei. Hoffentlich war das netztechnisch sicher. Ich denke ab 42 wirds bestimmt Stress. Allerdings weiß ich auch nicht, wieviel Volt Hinz mit einer elektrischen Zahnbürste in den Mund nimmt. Nun versuch nicht als nächstes mit einem Vibrator zu telefonieren. Da brauchst du noch, was hatte der Bell damals erzählt? Einen Partner.

Andre schrieb am 4.11. 1999 um 20:06:36 Uhr zu

ohne

Bewertung: 5 Punkt(e)

Manchmal ist man »ohne« mehr / besser dran als »mit«. Denn wenn man verzichtet, gewinnt man, weil man sich befreit von dem Zwang etwas zu tun!

Teepfau schrieb am 11.4. 2001 um 13:29:15 Uhr zu

ohne

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Ohne« drückt einen Mangel aus - hier sollte eigentlich etwas dabei sein, das offensichtlich fehlt. Wie viel schöner wirkt dagegen die Implikation des Wörtchens »mit«, das Gemeinsamkeit, Verbundenheit und Zusammengehörigkeit ausdrückt (z.B. in Mitgefühl, Mitwohnzentrale, Mitlaut, Mitfünfmarksindsiedabei, Mitnichten).
»Ohne« hat nicht einmal solche zusammen(sic!)gesetzten Wörter zu bieten, sondern steht immer allein zwischen zwei Leerzeichen. Das arme kleine.
Spannend am Deutschen ist dann noch, daß »ohne« und »mit« verschiedene Fälle verlangen. Der Akkusativ, der nach »ohne« folgt, verdammt Nominale zu passiven Opfern, während der Dativ von »mit« das Objekt stärker einbezieht.

Ohne freundliche Grüße - wie klingt das schon!

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