| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 1.2. 1999 um 02:53:13 Uhr schrieb Volker
über netz |
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am 15.11. 2011 um 15:35:53 Uhr schrieb Jasmin
über netz |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 46) |
am 28.1. 2003 um 11:08:43 Uhr schrieb Joe11 über netz
am 3.7. 2002 um 18:02:14 Uhr schrieb redflag über netz
am 15.9. 2002 um 12:38:44 Uhr schrieb Biggi über netz
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Netz«
Alvar schrieb am 2.3. 1999 um 03:40:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Netz wird von den enttäuschten Hoffnungen der 60er verfolgt. Weil diese neue Technologie eine weitere Periode schneller Veränderungen symbolisiert, blicken viele zeitgenössische Kommentatoren auf die abgestorbene Revolution von vor 30 Jahren zurück, um Erklärungen dafür zu finden, was jetzt gerade passiert. Am berühmtesten ist wohl der Fall von Wired, dessen Gründer sich die Rhetorik der Neuen Linken aneigneten, um ihre Politik der Neuen Rechten für das Netz zu bewerben. In Europa macht die lange Geschichte einer auf dem Klassensystem beruhenden Politik und zwanghafter Theoretisierung solche ideologischen Haarspaltereien um einiges unwahrscheinlicher. Aber das heißt noch nicht, daß Europa gegen die Umarmung des digitalen Elitismus im Namen des 60er Liberalismus immun ist. Ironischerweise ist diese bizarre Vereinigung von Gegensätzen in von Gilles Deleuze und Felix Guattari inspirierten Schriften am offensichtlichsten.
Obwohl diese beiden Philosophen ihr Leben lang erklärte Linke waren, unterstützen viele ihrer zeitgenössischen Anhänger eine Form des aristokratischen Anarchismus, der dem kalifornischen Neo-Liberalismus auf unheimliche Weise ähnelt. Auf diese Weise deckten die Deleuzoguattarianer unbeabsichtigterweise die fatalen Schwächen in einer anscheinend einwandfreien emanzipatorischen Analyse des Netzes auf. Gefangen in ihren Glaubensregeln können die Schüler von Deleuze und Guattari nicht einmal erfassen, warum das Wachstum des Netzes wirklich ein so subversives Phänomen ist.
(Richard Barbrook, in: Die Heiligen Narren, http://www.telepolis.de/tp/deutsch/special/med/6344/1.html)
lehrer lämpel schrieb am 14.2. 2001 um 23:51:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ein vom Morgentau benetztes Spinnennetz ist ein passendes Bild. Eine Netzmelone, die gerade noch in sein Einkaufsnetz passt. Damit er sie daheim aufschneiden kann, netzt, äh, wetzt er schonmal das Messer. Besser schneidet sich die Melone mit einem scharfen Messer. Mit dem Kauf der Melone ist ihm ein dicker Fisch ins Netz gegangen.
Die Melone verspeisend muss er an den römischen Gladiator denken, den Netzkämpfer oder auch Retikularius. Rette sich wer kann, ich muß...
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