Flohmarkt
Bewertung: 4 Punkt(e)Gestern war ich auf dem Flohmarkt und habe mir schöne und sehr billige Hemden gekauft. Und eine Ledertasche für fünf Mark. Flohmärkte machen mich glücklich.
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| Der erste Text | am 6.2. 2000 um 17:42:36 Uhr schrieb mak über Flohmarkt |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 21:44:20 Uhr schrieb dabei über Flohmarkt |
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am 13.8. 2010 um 18:20:15 Uhr schrieb
am 6.1. 2026 um 21:44:20 Uhr schrieb
am 27.2. 2024 um 12:54:03 Uhr schrieb |
Gestern war ich auf dem Flohmarkt und habe mir schöne und sehr billige Hemden gekauft. Und eine Ledertasche für fünf Mark. Flohmärkte machen mich glücklich.
Abnutzung, Verfall und Geschichte. Spuren von Macht, Benutzung, versteckte und offensichtliche Fehler. Finde ich ansprechend. Das ist doch Leben. Wer bewegt sich denn gern in geschichtslosen Räumen oder hat nur glatte, saubere Dinge um sich? Man sieht, daß es etwas beständig ist, zwar altert, aber irgendetwas bleibt und lebt weiter. Da ist doch viel mehr Platz für Spiel und Phantasie, als bei all dem neuen Müll, der erst noch beweisen muß, daß sich morgen noch irgendwer für ihn interessiert. Nichts gegen Geldausgeben - ich werfe meines auch gern zum Fenster 'raus - aber das kann ich auch auf dem Flohmarkt. Wer will schon täglich neue Freunde, von denen man nicht weiß, ob sie im nächsten Windhauch nicht umfallen oder »davongeweht« werden? Vor unseren Türen kann es ja sehr windig werden.
Manchmal ist Sonne auch angenehm.
Vor dem Tor zu diesem Park wie üblich der japanische Rocksänger, der sich immer sehr verausgabt und von dessen Liedern ich kein Wort verstehe (einmal rief er »John Lennon« und es wurde applaudiert), einige interessante Sachen an den Ständen (zum Beispiel eine Uhr, wie sie in einem Raum in der Schule hängt, und eine Blondie-Maxi-Single, leider »Heart of Glass« und nicht »Atomic«) - ich habe mich wirklich wohl gefühlt (und unter vielen Leuten fühle ich mich nur selten wohl).
Der Flohmarkt auf der Bürgerweide ist schon deshalb für mich den Besuch wert, da es dort garantiert mehrere Stände gibt, die nichts anderes verkaufen als Fernbedienungen. Keine neuwertigen sondern die von alten Geräten, die es vermutlich schon lange nicht mehr gibt. Die riesigen Dinger aus den Achtzigern. Wer kauft die Dinger bloß? Verdienen die Verkäufer daran genug, um überhaupt das Standgeld bezahlen zu können? Ist das eine großangelegte Geldwäsche-Aktion?
Oft genug bleibe ich vor der Wolldecke stehen und sehe mir die grauen Plastikteile mit den bunten Knöpfen an und denke mir, dass es nett wäre, ebenfalls auf eine so geniale Geschäftsidee zu kommen.
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