Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 56, davon 55 (98,21%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (41,07%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.8. 2000 um 18:57:06 Uhr schrieb
Cinderella über Frust
Der neuste Text am 16.5. 2018 um 17:28:03 Uhr schrieb
Triebfried Bommelmann über Frust
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 28)

am 12.9. 2009 um 13:08:35 Uhr schrieb
das Bing! über Frust

am 31.5. 2009 um 19:02:24 Uhr schrieb
Michel und Bruno und ein Schatten von ,mir über Frust

am 12.9. 2009 um 13:31:18 Uhr schrieb
Findus über Frust

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Frust«

Cinderella schrieb am 7.8. 2000 um 18:57:06 Uhr zu

Frust

Bewertung: 7 Punkt(e)

zu früh
zu spät
zu fett
zu mager
zu bunt
zu schwarz-weiß
zu aussagekräftig
zu langweilig
zu zu zu zu zu ....
mist

IchBinGott schrieb am 5.3. 2006 um 23:35:58 Uhr zu

Frust

Bewertung: 2 Punkt(e)

mein e-mail fach ist leer,
mein telefon klingelt nicht mehr
mein handy das schweigt,
kein verpasster anruf angezeigt,

niemand schellt an meiner tür,
und ich frag mich langsam wofür
ich überhaupt kommunikationsmöglichkeiten hab
laufe im zimmer auf und ab

zünde mir eine zigarette nach der anderen an
bis meine lunge nicht mehr rauchen kann
checke wieder mein e-mail fach
doch nichts zu sehen, das ich nicht lach

soll ich meine ignoration einfach ignorieren
oder mich wegen ignoration genieren
oder auf dem balkon vor kälte erfrieren
oder platzen vom vielen dinieren?

manweißesnicht, manweißesnicht
und ehrlich gesagt interessierts mich auch nicht
wenn noch nicht einmal ich mich für mic interessiere
was für ne schöne welt ich mir dann kréiere,
eine welt voller ignoration
selbsthass, sarkasmus und hohn

langsam wird das improvisierte gedicht zu lang
und mir wird schon bang
vor den bewertungen der genossinnen und genossen
egal wies wird- es wird begossen
damit ist dieses frustgedicht geschlossen

Dana schrieb am 7.8. 2000 um 23:49:32 Uhr zu

Frust

Bewertung: 2 Punkt(e)

Frust entsteht durch die Nichterfüllung oder Enttäuschung einer Erwartung oder Erfüllung eines Bedürfnisses.
Frustrationstoleranz ist der Spielraum, der je nach Person unterschiedlich ist, in dem diese Frust-Erlebnisse ertragen werden können.
Wird diese Frustrationstoleranz überschritten, d.h. daß diese Frustrationen nicht mehr verarbeitet werden können, wird diese mit Aggressionen, die dann entstehen, bewältigt. Das nennt sich dann Frustrations-Aggressions-Hypthese, zumindest hatten wir das mal so im Deutsch-Unterricht gelernt gehabt....

Das Gift schrieb am 17.11. 2003 um 22:07:26 Uhr zu

Frust

Bewertung: 1 Punkt(e)

War das ein scheiss wieder! Erst nicht geschlafen, den Kopf zermartert, was
tun. Drei Kannen Kaffee, x Zigaretten, hab ständig geraucht, ich glaub', so
wird mein Tod sein, wie kalt und leer und sinnlos verprasst. Diese Nacht
wird genauso. Morgen der erneute Vorsatz: ordnen! Erst mich selbst, dann
mein Zimmer, meine Sachen, soviel Papier, auf jedem steht etwas wichtiges,
ich hab's hingeschrieben, damit ich's nicht vergesse, sondern erledige.
Nichts wird fertig, nichts vollendet und kann da heraus auch niemals
Zufriedenheit erzeugen. Ich kann hier nicht aufräumen, solange ich nicht
aufgeräumt bin und solang ich das nicht bin, kann ich nichts Aufgeräumtes
erschaffen, nichts, das im Takt läuft ...

Gijsbert schrieb am 11.12. 2000 um 16:52:20 Uhr zu

Frust

Bewertung: 1 Punkt(e)

Frust ablassen

Eine sehr freundliche Dame schaut mich mit ihren schönen geschminkten Augen an. Man sieht es, sie kommt wohl gerade vom Friseur. Ich muss schon sagen, der Friseur hat sein bestes gegeben. Gekleidet ist sie mit einem herbstfarbenen Kleid und dazu hat sie eine rotfarbiger Wollweste übergezogen.

Ihr denkt nun bestimmt, ich habe nun Kaffeebesuch bekommen. Oder meine Mutter ist für ein paar Tage auf Besuch. Oder ihr denkt nun, das ich eine Kontaktanzeige in die Zeitung geschrieben habe und dies ist mein erstes Rendezvous mit einer schönen Frau. Nein, nichts von all diesen. Ich habe nur ein Gartenmagazin auf meinem Schoss. Beim Aufschlagen des Magazine fiel mir direkt diese schöne Dame ins Auge. Neben dieser schönen Abbildung war ein kurzer Text geschrieben. Da behauptet dieser schöne Dame, das sie gerade eben in ihrem Garten mit Harken, Unkrautrupfen und Umgraben schwer beschäftigt gewesen war. Auf dem Hintergrund von diesem Foto sieht man einen sehr schönen englischen Rasen, dazu symmetrisch eingeordnete Rabatten, bepflanzt mit Stauden und Sommerblumen in voller Blüte. Doch, sie ist noch nicht fertig! Sie säht noch Samen aus, in einem nagelneuen Saatgefäß. Es stimmt, ich sehe deutlich eine Tüte Begoniensamen in ihrer Hand, wobei ich sehe das ihre Fingernägel frisch mit Scharlachrotem Nagellack lackiert sind. Das Scharlachrot sticht ja richtig in die Augen und passt überhaupt nicht zu der rosafarbigen Begonie. Ach, wer achtet da nun drauf. Weiter sieht man auf diesem Foto ein Saatgefäß auf einem Tisch stehen, neben dem Gefäß ein Häufchen sterile Aussaaterde. Alles ist so richtig scharf fotografiert worden. Wenig Worte, kurzer Sinn: Man sieht es, diese Dame arbeitet. Und sie hat noch lange nicht genug davon!

Alle Achtung, kann ich nur sagen! Wie bekommt sie dies alles so hin! Stundenlang harken, umgraben und Unkrautrupfen und was sieht man? Noch immer schaut sie munter und frisch aus. Kein tropfen Schweiß! Kein Schmutz im Gesicht, das ist immer noch schön geschminkt! In ihrer Kleid ist keine Falte zu sehen! Sie klagt nicht über Rückenschmerzen und hat keine Schmerzen an den Knien. Sie jammert nicht über das ewige Unkraut!

Da sitze ich nun, mit dieser Dame auf Papier in meinem Sessel. Es ist ein schriller Kontrast. Ich habe heute den ganzen Tag den Garten umgegraben. Aber ich bin tot müde, meine Knie tun weh, gehe krumm von dem vielen Bücken und ich stinke, das man mich 100 Meter in den Wind noch riechen kann. Und meine Fingernägel? Die werden nur noch sauber in Ätznatron! Ich bin nur am Klagen, von Frühjahr bis zum Herbst. Gartenarbeit? Jeder Tag ist es eine Tragödie und Nachts träume ich davon. Mein Arzt hat gesagt, das ich versuchen muss, damit zu leben!

Nein, glaubt mir, Gartenarbeit macht nicht immer spaß. Jedes Jahr die immer wiederkehrende Frustration. Ich brauche nur das Wort Giers oder Hahnenfuß zu nennen, dann begreift ihr schon was ich meine. Ich bekomme wieder meine Depressionen.
Dieses Frühjahr habe ich meinen kompletten Garten ‚gesäubert’. Giers hat sich so dermaßen ausgebreitet das nichts anderes möglich war als diesesKrautvoll in Angriff zu nehmen, Pflanze für Pflanze habe ich ausgegraben und die Erde abgesucht nach Wurzeln. Diese mühsame Arbeit muss sorgfältig gemacht werden, wenn man etwas übersieht wird der Giers wieder schnell deinen Garten erobern. Wochenlang habe ich daran gearbeitet, in Wetter und Winde. Auf meinen Knien habe ich alles nach jeder Wurzelchen abgesucht. Wenigstens habe ich dies gedacht! Als ich endlich nach Wochen fertig war, kamen die Giersausläufer wieder fröhlich aus der Erde. Bin wieder da! Versuch mir mal zu erwischen! In solchen Momenten verlangt man nur noch einen Balkon in einem Hochhaus auf dem vierzehnten Geschoss mit viel Kunstrasen einem Liegestuhl und einem Kasten Bier daneben. Oder Herbizid! Ja, viel Herbizid! Genug um meinen Garten, Meinertwegen für zehn Jahre in eine Mondlandschaft zu verändern, sodass dieses verflixteKrautnie wieder im Gartenfußbekommen kann. Aber gut....... nun nachdem ich mich wieder ein wenig beruhigt habe und ich mir es richtig überlege, vierzehn Geschosse, achtundzwanzig Treppen, 280 Stufen. Und Herbizid? Nein, doch lieber nicht. Zehn Jahre nichts tun ist schon eine sehr lange Zeit!

Ich werfe noch einmal ein Blick auf diese energische Dame. Sie hat noch immer Lust zur Gärtnern. Ja, sie vielleicht schon! Und ich? Ja, ich gebe es zu, auch ich habe noch immer Lust und spaß am Garten. Ich muss ab und zu mal Frust ablassen. Jetzt geht es mir wieder bestens. Auf die nächste Gartensaison!

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