Perfekt
Bewertung: 3 Punkt(e)An Perfektion rutsche ich kläglich ab. Und finde nicht eine Kante zum Festhalten, nicht eine Ecke zum Rasten.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 123, davon 122 (99,19%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 39 positiv bewertete (31,71%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,317 Punkte, 64 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 5.11. 2000 um 15:57:20 Uhr schrieb Rufus über Perfekt |
| Der neuste Text | am 3.3. 2026 um 10:24:31 Uhr schrieb Rübezahl über Perfekt |
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am 1.4. 2025 um 01:01:22 Uhr schrieb
am 31.1. 2013 um 09:27:15 Uhr schrieb
am 9.1. 2003 um 15:06:43 Uhr schrieb |
An Perfektion rutsche ich kläglich ab. Und finde nicht eine Kante zum Festhalten, nicht eine Ecke zum Rasten.
Manchmal merke ich, daß ich der einzige Mensch bin, mit dem ich mehr oder weniger gut zurechtkomme. Aber ich komme mit mir zurecht. Nur mit anderen, selbst mit denen, die ich liebe oder meine Freunde nenne, passiert häufig etwas anderes: Ich komme mir schlecht vor, wenn ich mit ihnen zusammen bin. Warum? Weil ich mich immer wieder dabei erwische, wie ich andere Menschen entweder langweilig, falsch oder abstoßend finde. Ich bin nicht perfekt, aber der einzige, von dem ich nicht behaupten kann, daß er mich abstößt. Schon kleine Fehler stoßen mich zu mancher Zeit ab, ich achte manchmal nur meine Idole, als hätten sie keine Fehler. Alles scheint mir dann wertlos - nur die Natur nicht. Ich suche dann das Alleinsein und merke sehr schnell, daß es das auch nicht sein kann.
ICH BIN IMMER AUF DER SUCHE NACH PERFEKTION, SIE MACHT HÄUFIG ALLEIN DEN REIZ MEINES LEBENS; WERDE SIE ABER NIE FINDEN.
Sein oder perfekt sein?
... schließlich war ich perfekt in allen Dingen. Doch was sollte ich nun tun? Niemand wird sich mehr mit mir messen wollen, jedes Wort zu mir könnte ja schon als falsch von mir erkannt werden, kein Mensch wird sich mir je zuwenden, wenn er weiss, das es keine Gelegenheit geben wird, auch nur einmal etwas besser zu machen als ich, nur einen winzigen Fehler an mir zu entdecken, nur einmal etwas zu sagen, was ich nicht weiss.
Es ist mir nicht aufgefallen, dass ich gestern zwei verschieden farbige Paar Socken getragen habe, ich habe meine Füße gestern nur selten und dann einzeln betrachtet.
Das Perfekt, eine grammatische Form, die im Schweizerdeutschen die einzige Möglichkeit ist, die Vergangenheit in Worte zu fassen. Präteritum gibts da nicht.
Das Perfekt ist eine solide, unaufdringliche Zeitform, die in vielen bekannten Sprachen sehr beliebt ist. Betörender jedoch ist das Plusquamperfekt, vom Futur II, dem medialen Aorist und dem passé simple einmal ganz zu schweigen.
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